Soli-Mitgliederversammlung – Rückblick auf ein gutes Vereinsjahr

Pressebericht vom 01.04.2016 zur Mitgliederversammlung:

Kurz und knapp: In nur einer Stunde konnte bei der Mitgliederversammlung des RMSC Solidarität Schwabach  21 erschienenen Mitgliedern ein dennoch breit gefächerter Rückblick auf ein gelungenes Vereinsjahr präsentiert werden. Derzeit knabbert die Soli mit 99 Vereinsanghörigen, darunter 31 Schülern und Jugendlichen, an der Grenze zur dreistelligen Mitgliederzahl. Einige „Schnuppersportler“ dürften in Kürze zur Überwindung dieser Zielmarke beitragen.
Vorstand Alfred Rettig-Hiebsch verdeutlichte nochmals die Anpassung der Satzung an die aktuelle Steuergesetzgebung und deren Eintragung in das Vereinsregister als einen wichtigen Aspekt für die weitere Gemeinnützigkeit des Vereins. Als rundum gelungen benannte der die 3-Tages-Fahrt nach Wien und den „Radlerhof“ beim Bürgerfest. Einen besonders herzlichen Dank richtete er an Jugendleiterin Kerstin Polster, die neben zahlreichen nebensportlichen Aktivitäten erstmals die Präsenz der Soli am Schwabacher Weihnachtsmarkt initiierte.

In bewährten Bahnen bewegte sich einmal mehr das Vereinsleben: Feiertagswanderung und-radtour, „alle Neune“ bei der Kegelgruppe, aktives Mitmachen beim SJR-Tag der Verbände, die Familienweihnachtsfeier und die all monatlichen Vereinsabende im „Radlerstübchen“. Speziell für die Vereinsjugend dazu das zehntägige Sommerzeltlager und eine mit Training verbundene Freizeitwoche des Bezirks im Soliheim Mimberg.

Sportliches Aushängeschild war Kunstradfahrerin Enya Egerer (U11-Schülerinnen) mit einem hervorragenden vierten Platz bei der aus fünf Wettkämpfen bestehenden Bayern-Cup-Serie 2015. Auf Bezirksebene überzeugten mit ersten Plätzen zudem auch Doris Grasmann (U15) und Janick Polster (U19).

Vorstandslob erfuhr auch Frank Steinmetz, der die Homepage der Soli (www.rmsc-schwabach.franken.de) überaus professionell pflegt und über die Sportberichte im „Schwabacher Tagblatt“ hinaus das vielschichtige Vereinsleben in Wort und insbesondere Bild öffentlich macht. sta.

Bezirksmeisterschaft Junioren Mittelfranken in Schwabach

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 06.02.2016

Interessanten Hallenradsport boten 26 Sportlerinnen und Sportler in fünf Disziplinen bei der mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft der Junioren in der Sporthalle am Förderzentrum. Ausrichter RMSC Solidarität Schwabach erhielt für die Organisation und Durchführung allseitige Anerkennung.
Prominentester Zuschauer war Helmut Gruhn, der Vorsitzende des Stadtverbandes der Schwabacher Turn- und Sportvereine. Spontan nahm er auch die Siegerehrung vor und konnte immerhin 17 Aktive für die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft beglückwünschen.
Vor guter Zuschauerkulisse entfiel leider in der Disziplin 1er-Kunstfahren Juniorinnen der erwartete Zweikampf zwischen Amelie Reihs (RV Adler Bechhofen) mit 135,50 Kürpunkten und Johanna Graff (131,50), da die Spitzensportlerin vom Nachbarverein TSV Bernlohe nicht antreten konnte. So fuhr Amelie mit 118,22 Ergebnispunkten den Bezirksmeistertitel souverän heraus und qualifizierte sich locker für die Landesmeisterschaft. Auch Anja Riedlinger vom RSV Fürth-Vach lag mit 113,10/95,79 Punkten noch gut über der Qualifikationvorgabe von 80 Punkten. Bei den weiteren vier Starterinnen gelang es Antonia Weiher (RKV Bullach) bei nahezu gleicher Kürwertigkeit mit 47,40 Punkten an Luise Petzina, RSV Fürth-Vach, vorbei zu ziehen, die 42,95 ausfuhr.
Beim 2er-Kunstrad spielten Jana und Sophie Riedel aus Bechhofen die Alleinunterhalter. Das Duo hatte eine Kür mit 111,30 Punkten vorgegeben, wobei sie von insgesamt 25 verschiedenen Figuren acht Elemente auf einer Kunstmaschine vorführten. Das Kampfgericht bewertete ihren gelungenen Vortrag mit 82,66 Punkten, wodurch sie auch gut über der BM-50-Hürde lagen.
Die 1er-Junioren-Disziplin besetzten lediglich zwei Sportler vom RKV Herzogenaurach. Am Sieg von Konstantin Pfeiffer war von vorne herein nicht zu rütteln. Mit seiner Kür, 30 Elemente zu 112,50 Punkten,  lag er deutlich vor Guido Kroesbergen (30-55,80). Konstantin stieg zwei Mal ab, zudem fielen beim Lenkersitzsteiger rückwärts auch die 4,30-Schwierigkeitspunkte weg. Mit seinem Ergebnis von 95,95 Punkten war er sichtlich nicht zufrieden und will sich bei der Bayerischen steigern. Guido fuhr gute 43,18 aus, obwohl auch er beim schwierigen Frontlenkerstand  abstieg und der Reitsitzsteiger völlig misslang.
Bei den Einradkünstlerinnen dominierte einmal mehr der RKV Herzogenaurach, auch wenn von jeweils drei gemeldeten Teams der 4er- bzw. 6er-Disziplin je eine Mannschaft ausfiel. So traten zwei „Sechser“  in den vereinsinternen Wettbewerb und lagen beim Kürwert von 153,00 zu 146,60 Punkten relativ nahe beieinander. Nach den Darbietungen hatte sich der Ergebnisabstand – 130,07 zu 117,36 –  vergrößert, Fortsetzung dennoch für Beide bei der Bayerischen.
Bei den „Vierern“ buchte der RSV Fürth-Vach ebenfalls unter „Ausfall“. So verblieben drei Teams mit eng beieinander liegenden Kürwerten: Herzo I mit  144,80,  Roth 143,40 und Herzo II mit 139,50 Punkten. Diese Reihenfolge hatte auch nach den Auftritten Bestand: Herzo I siegte mit guten 134,75, das Rother Quartett mit  Melina Köhn, Jana Heumann, Sinah Hübner und Stephanie Rauh fiel mit 108,58 ziemlich ab, blieb jedoch Vizemeister. Herzo II patzte bei 104,42 Punkten ebenfalls, ist aber ebenso bei der Bayerischen Meisterschaft dabei.  Sta

Am 31.01.2016 fand in der Turnhalle am Förderzentrum in Schwabach die Bezirksmeisterschaft Junioren Mittelfranken statt.
Gestartet wurde in den Disziplinen 1’er und 2’er Kunstrad sowie 4’er und 6’er Einrad.

Ein Überblick in Form von Bildern ist hier zu finden: