Stadtmeisterschaft 2017 in Schwabach

Zweiter Titel in Folge: Doris Grasmann bestätigte ihre Favoritenrolle und ist nach dem Titelgewinn im Vorjahr nun auch Stadtmeisterin 2017 im 1er-Kunstradfahren. Neue Vizemeisterin wurde Ida Sichermann, die zudem den Sonderpokal für den geringsten Punkteabzug im Empfang nehmen durfte. Auf den Bronzeplatz fuhr heuer erstmals Anna Müller.

Die alte und neue Stadtmeisterin, derzeit beste Kunstradathletin im RMSC Solidarität, verbesserte sich seit ihrer ersten Wettkampfteilnahme 2012, fünfter Platz, 26,40/25,10 Punkte, kontinuierlich. Mit lediglich 0,15 bzw. 0,17 Punkten Rückstand fuhr sie 2014/2015 hinter Janick Polster auf den zweiten Platz. Heuer umfasste ihr gezeigtes Programm 29 von maximal möglichen 30 Kürelementen mit 57,50 Punkten, gute 53,70 ihre Wertung.

Auch Ida steigerte ihre Leistung nach und nach. Vom 10. Platz 2014 und zwei Schlenkern (2015 Dritte, 2016 Vierte) platzierte sie sich nun mit 38,40/35,93 Punkte auf dem Silberrang. Beim Sonderpokal, ausgewertet nach dem prozentualen Verhältnis von Punkteabzug und Kürwert lag sie mit einem halben Prozent dann sogar vor Doris. Maßgeblich für diesen knappen Vorsprung waren wohl ein Pedalabrutscher von Ida gegenüber einem Abstieg von Doris beim Drehsprung.

Kompliment auch an Anna, die nach kunstradsportlichen Anfängen in Frickenhausen erst seit einem Jahr für die Schwabacher Soli startet. Nach dem fünften Platz im Vorjahr überzeugte sie nun mit einer sicher gefahrenen 19,50 Punkte-Kür, bei der das Kampfgericht lediglich 2,28 Punkte Abzug im Wertungsbogen vermerkte.

Leider mussten einige Aktive aus verschiedensten Gründen passen, so dass im Gegensatz zu 2014 mit 12 Teilnehmern und 2015 mit zehn Startern und sogar in zwei Altersklassen, nur sieben Aktive unter „Jugend gemischt“ im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren antreten konnten. Aller Ehren wert sind hier Selbstvertrauen und Mut der Geschwister Moritz (5 Jahre) und Mila Deß (6 Jahre) zu erwähnen, die erstmals vor Publikum auftraten und „Sicherheit auf dem Rad“ Beifall gekrönt präsentierten. Große Anerkennung auch an das „Dreimäderlhaus“ Kurtz. Vanessa lag als Vierte lediglich 2,09 Punkte hinter Anna, ihre Zwillingsschwester Sarah und die Trio-Älteste Leonie fahren im 4er- und 6er-Einradreigen.

Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch moderierte gekonnt, stellte alle Aktiven dem Publikum mit wettbewerbsspezifischen Informationen vor und übergab die Siegerurkunden und -pokale.

Weitere Platzierungen: 5. Raphael Kormann, 6. Moritz Deß, 7. Mila Deß.

Bezirksmeisterschaft Bechhofen

Pressebericht: Soli bei Bezirksmeisterschaft Hallenradsport Schüler

Im mittelfränkischen Bechhofen bei Ansbach richtete der dortige „RV Adler“ die Bezirksmeisterschaft für Schüler im Kunst- und Einradfahren aus. Der RMSC Solidarität Schwabach trat mit vier Sportlern im 1er-Kunstfahren der Altersgruppe U11 an. Zudem starteten sechs Aktive der U15-Klasse beim 4er- und 6er-Einrad-Wettbewerb.

Bei den Schülern lag der sechsjährige Leon Schmiedl bei seiner immerhin schon fünften offiziellen Meisterschaftsteilnahme mit seinem Kürwert nur knapp hinter zwei Konkurrenten vom RKV Bullach. Bilanz Leon: Akzeptable Ausführung seiner 18 Elemente, einige Patzer und ein Abstieg von der Kunstmaschine,  insgesamt 7,50 Punkte Abzug. Die beiden Rivalen fuhren dagegen praktisch fehlerfrei, Sieger Bastian Böck qualifizierte sich zudem für die Bayerische Meisterschaft.

Zweiter Auftritt erst für den siebenjährigen Raphael Kormann: Einige seiner 12 Kürelemente fuhr er nicht voll aus, ansonsten gelang ihm ein ordentlicher Vortrag, Abzug 1,90 Punkte Platz vier hinter Leon.

Bei den Schülerinnen bestritten Vanessa Kurtz und Anna Müller ebenfalls erst den zweiten Wettkampf. Mit 13 bzw. 14 Kürelementen lagen sie am Ende des 12-köpfigen Starterfeldes.

Vorrangiges Ziel der jungen Nachwuchsfahrerinnen war eine saubere Ausführung ihres Programmes und die Beherrschung der jeweiligen Kürschwierigkeit. In der Wertung verlor Vanessa zwei Figuren mit 5,39 Punkten, Anna blieb nahezu fehlerfrei, Abzug nur 1,29 Punkte.

In der 4er-Einrad-Disziplin trafen Miriam Schnell, Svenja Fenner und die Geschwister Leonie und Sarah Kurtz auf das Quartett der Soli Erlangen. Im Kürwert hatte Erlangen einen Vorsprung von gut sieben Punkten, im Ergebnis waren es dann noch fünf. Die 20 Abzugspunkte der Schwabacherinnen sind angesichts des dritten Auftrittes akzeptabel, zumal es die Konkurrenz auch nicht besser machte.

Ergänzt von Clara Kaiser und Luna Ittner hatte das 6er-Team  gegen drei Mannschaften der Soli Herzogenaurach anzutreten. Diese legten allesamt höhere Kürwerte vor und qualifizierten sich für die bayerischen Titelkämpfe. Dem hiesigen Sextett gelang nicht alles, im Ergebnis summierten sich 30 Abzugspunkte. Ursächlich hierfür waren Unsicherheiten, zwei fehlende Elemente sowie ein Abstieg. Nachsicht ist dennoch geboten, da die Mannschaft erstmals im Dezember letzten Jahres angetreten war. Mit Trainingsfleiß werden sich die talentierten Mädels bald erfolgreicher präsentieren.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 19.05.2017

Pressebericht: Radsport-Oldies bei Gedächtnis-Wettkampf

(sta) „Heute sind wir alle Sieger!“: Diese Gratulation galt den ehemaligen Kunst- und Einradsportlern, die sich in der Schulsporthalle in Burgheim bei Neuburg/Donau zum „1. Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ wieder in den Sattel schwangen. Albert Frank vom Radfahrerverein Burgheim hatte diesen besonderen Wettkampf initiiert und organisiert. Insgesamt 33 Aktive, Teilnahmemindestalter 25 Jahre, zeigten bei Team- und Einzelstarts in fünf verschiedenen Disziplinen, dass sie auch nach Jahrzehnte langer Pause nichts verlernt haben.

Mit ihren von viel Beifall begleiteten Kürdarbietungen ehrten sie den 2012 im Alter von 74 Jahren verstorbenen Heinz Butz von der Solidarität Nürnberg. Dort war er 1953 eingetreten, nach einigen aktiven Jahren engagierte er sich in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen bis hinauf  zur Bundesebene . Fachlich höchst kompetent, anerkannt und geschätzt: Ein Urgestein des Hallenradsports.

Zehn einstmals aktive Sportlerinnen des RMSC Solidarität Schwabach hatten sich wieder zusammen gefunden, einige Wochen fleißig trainiert, respektable Kürprogramme einstudiert und mit einem gut 25-köpfigen Begleittross nach Burgheim gereist. Besonders beachtlich dabei, dass die 2er-Kunstrad-, die beiden 4er- und das 6er-Einradteam in der eingeübten Besetzung noch nie zusammen gefahren waren.

In den Einrad-Disziplinen gab es beim Vierer mit Jessica Engelhardt, Sabrina Gehlert, Rebecca Schmiedl und Nicole Stadelmann, zum 6er-Team ergänzt von Nadine Egerer und Nicole Schaible sowie im zweiten Vierer mit Nadine Egerer, Tanja Kormann, Nicole Schaible und Hannelore Stadelmann kein Vorbeikommen am RV Burgheim. Auch nach 25 Jahren demonstrierten die Gastgeberinnen aus früheren Teamgemeinschaften hochwertige Klasse, wobei ein Vierer seine Kür komplett rückwärts und überaus synchron präsentierte.

Pluspunkt für Schwabach hier die besondere Auszeichnung von Hannelore Stadelmann, Zitat aus dem Neuburger(Donau)Kurier: „Mit beeindruckenden 67 Jahren war sie die älteste Teilnehmerin und ließ die Zuschauer über ihre Sportlichkeit staunen.“

Personell stark von Solifrauen dominiert war auch die Disziplin 1er-Kunstrad  mit sieben von 11 Starterinnen. Jessica Engelhardt konnte einen Rang vorfahren, wurde Dritte und verfehlte den zweiten Platz um lediglich 0,50 Punkte. Sabrina Gehlert und Rebecca Schmiedl wurden Fünfte und Sechste, ab Rang Acht folgten Christina Groß, Nicole Stadelmann, Melanie Engelhardt und Tanja Kormann.

Gehlert/Groß sowie die Schwestern Engelhardt starteten zudem noch in der 2er-Disziplin, belegten unter fünf Duos den 2. und 3. Platz. Beim 2er offene Klasse berührte besonders der Kürvortrag von Butz-Sohn Manfred und Enkel Matthias, zumal sich Matthias erstmals einem Kunstrad und vor allem seinem Vater anvertraute.

Der überaus gelungene und bestens organisierte Erinnerungswettkampf überzeugte mit beeindruckenden sportlichen Leistungen der „Oldies“  und durch Fairness, Anerkennung und Respekt: Wiederholung gerne erwünscht!

Auch die Augsburger Allgemeine und der Donaukurier haben sehr schöne Artikel über diesen tollen Wettkampf gebracht.


Am 25.03.2017 fand in Burgheim zum Andenken an Heinz Butz das „Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ zum ersten Mal statt. Auch die Soli Schwabach war mit vielen ehemaligen Kunst-/und Einradfahrerinnen vertreten.

Einen kleinen Auszug der Darbietungen auch der anderen Sportler gibt es hier zu sehen:

Sportlerehrung 2016

Auch für 2016 wurden von der Stadt Schwabach herausragende Sportliche Leistungen gewürdigt. Die Sportlerehrung fand am 20. Januar im Markgrafensaal in Schwabach statt.
Von der Soli wurden Doris Grasmann, Enya Egerer und Nina Lastinger geehrt.
Herzlichen Glückwunsch !!! 
Anschließend gab es eine kleine Vorführung von Doris auf dem Kunstrad und von unserem 4’er Einradreigen.

Weihnachtsfeier 2016

In stimmungsvoller und großer Runde traf sich die Solifamilie bei ihrer Familienweihnachtsfeier im Landgasthof Krug in Dechendorf. Höhepunkte der vorweihnachtlichen Veranstaltung waren einmal mehr ein Fotoschau-Rückblick, der Besuch des Weihnachtsmannes sowie Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Die Lose für einen übervollen Gabentisch waren zügig verkauft, so dass sich insbesondere die Sportler nebst Geschwistern über tolle Gewinne freuen konnten.

Apropos Sportler:  Die Aktiven prägten gekonnt das Programm mit Gedichten, dem im passenden „Look“ vorgetragenen Sketch „Engelchen und Teufelchen“ und mit musikalischen Darbietungen auf Querflöte und Harfe.

Jubiläumsurkunden überreichte Alfred Rettig-Hiebsch, 1. Vorstand des RMSC Solidarität Schwabach, an Norbert Musch für 40jährige Mitgliedschaft im Verein und an Hannelore Stadelmann für 55 Jahre im Rad- und Kraftfahrerbund (RKB) Solidarität Deutschland 1896 e.V.

Auf der Ehrungsliste standen auch noch Jürgen Engelhardt mit 60 Jahren  und Paul Lechner mit40 Jahren Solimitgliedschaft. Leider konnten beide nicht persönlich anwesend sein.

Mit dem Weihnachtsmann kam auch himmlischer Besuch zur Soli: Mit Dankesworten und Geschenken ehrte er Trainer und Betreuer, den Sportlern rief er das Sportjahr in Erinnerung und wusste über deren Leistungen im Kunst- und Einradfahren bestens Bescheid. Jugendleiterin Kerstin Polster übermittelte namens der Sportler ein herzliches Dankeschön an alle Betreuer und Helfer, die sich Woche für Woche für sie einsetzen.

Die Fotoschau von Frank Steinmetz zeigte in aussagekräftigen Bildern über das Sportliche hinaus auch das umfangreiche gesellschaftliche Leben in dem kleinen, aber rührigen Verein auf. Besonders aktuell dabei seine Fotos über den Besuch einer 22köpfigen Soligruppe bei der vor zwei Wochen in Stuttgart stattgefundenen Hallenrad-Weltmeisterschaft. Dort hatten einmal mehr die deutschen Kunstradathleten in vier von fünf Disziplinen mit Gold- und Silbermedaillen dominiert. Herausragend hierbei aus fränkischer Sicht die Bronzemedaille im Radball für die Cousins Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Lohengrin aus der Nachbarstadt Stein bei Nürnberg und die Goldmedaille in 1er Kunst von Lukas Kohl aus Ebermannstadt.

Auch in diesem Jahr war unsere Weihnachtsfeier sehr schön. Es gab sehr schöne Gedichte und Musikalische Darbietungen der Sportler, Losverkauf und den Besuch des Weihnachtsmannes…..

Hallenradsport WM 02.12. – 04.12. in Stuttgart

Soli-Kunstradfans bei Hallenrad-Weltmeisterschaft

Die Dominanz der deutschen Kunstradathleten konnten Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch und seine gut 20köpfige Fangruppe vor Ort in Stuttgart erleben: In vier von fünf Kunstrad-Disziplinen – 1er Frauen und 1er Männer, 2er Frauen und 2er Offene Klasse – gingen jeweils Gold und Silber an Deutschland. Nach 2010 präsentierte sich die schwäbische Metropole somit erneut als siegesträchtiger Gastgeber. 18.000 Zuschauer besuchten in der Porsche-Arena, interessanter Weise zwischen Mercedes- und Benzstraße gelegen, das dreitägige Sportspektakel mit Teilnehmern aus 18 Nationen.

Echt Spitze, dass auch fränkische Radspezialisten auf das Podest steigen konnten. Lukas Kohl (20) aus Ebermannstadt besiegte bei seiner ersten WM-Teilnahme den Weltmeister 2014/15, Michael Niedermeier (Soli Bruckmühl, Obb.) und durfte sich das begehrte Regenbogentrikot überstreifen.

Tragisch für Niedermeier, der fünf Sekunden vor dem Kürende beim Übergang vom Kehrlenkersitzsteiger zum Standsteiger stürzte und Gold verlor (Texte/Fotos www.soli-bruckmuehl.de)

Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich auch noch hinter der Schweiz das deutsche Quartett in der Disziplin 4erKunst Frauen.

Direkt vor unserer Haustüre, im Rathaus der Stadt Stein, konnten mittlerweile die Cousins Gerhard und Bernd Mlady (RMC Lohengrin Stein) als Radball-Bronzemedaillengewinner begrüßt werden. Bei ihrer ebenfalls ersten WM-Teilnahme besiegten sie in einem hoch dramatischen  kleinen Finale (2 x 7 Minuten) das tschechische Duo mit 6:5 Toren. Das vierte Gold in Folge (!) ging hier an Österreich (Video Vorrundenspiel Österreich/D) unter www.rmcstein.de),  Silber an das Schweizer Team.

Es war eine gelungene Heim-WM mit tollen Darbietungen und sympathischen Sportlern aus 18 Nationen.

Einen kleinen Einblick könnt ihr hier gewinnen:

Einen zusammenschnitt von mir gibt es auf Youtube: 

Bezirkspokal Herzogenaurach

Nach längerer Abstinenz bei Hallenradsportmeisterschaften nahm die Schwabacher Soli mit 12 Aktiven am Bezirkspokal Mittelfranken in Herzogenaurach teil. In der Disziplin1er-Kunstradfahren zeigten sechs Sportler/innen ihre Kür, sechs Mädels wagten sich erstmals in der 4er- und 6er- Gruppierung im Einradfahren auf die Fahrfläche. Was die Schwabacher betrifft, wurde der Wettbewerb seinem Namen als „Nachwuchsmeisterschaft“ sehr gerecht: Vanessa Kurtz, Anna Müller, und Raphael Kormann bestritten ihren allerersten Wettkampf, ebenso auch alle sechs Einradfahrerinnen. Zudem hatte Lenja Horstmann lediglich bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft erste Erfahrungen sammeln können.

Wie üblich verzeichnete die 1er-Disziplin der U11-Schülerinnen mit 15 Starterinnen das größte Teilnehmerfeld. Ida Sichermann bestritt ihren dritten Wettkampf, zeigte 24 Kürelemente mit 38,40 Punkten. Mit ihrer 30,20 Wertung verlor sie zwei Plätze und wurde Fünfte. Ursächlich hierfür war die volle Abwertung der beiden letzten Figuren Kehrreit- und Kehrpedalseitstand.

Lenja Horstmann brachte 20 Elemente mit 30,10 Punkten ein. Damit hatte sie seit Mai ihre Kür um gut 17 Punkte gesteigert. Anerkennenswert ist auch, dass sie nach dem Patzer beim Kürbeginn, dem Pedalstillstand, praktisch fehlerfrei fuhr. Mit dem Abzug von nur 1,75 Punkten verbesserte sie sich um einen Rang auf den siebten Platz.

Vanessa Kurtz hatte mit 12 Figuren (16,50 Punkte) zu viel Abstand von der Konkurrenz, bekam im letzten Kürviertel einige Probleme und konnte sich noch nicht weiter nach vorne verbessern.

Anna Müller (13 Figuren, 17,80 Punkte) nahm bei sieben D-Schülerinnen den letzten Ausgangsrang ein. Sie musste den zwar behalten, fuhr mit lediglich 0,82 Abzugspunkten immerhin die drittbeste Kür des Tages.

Die D-Schüler Leon Schmiedl und Raphael Kormann dürften mit 5 bzw. 6 Jahren die jüngsten Starter gewesen sein. Leon hatte im April bei der Bezirksmeisterschaft schon einen zweiten Platz erreicht. Diesmal lag er mit 24,70 Punkten knapp hinter Emil Fürst (25,20) vom RKV Bullach. Leon meisterte die Schwierigkeiten der Kür recht gut, verlor aber bei der Ausführungswertung entscheidend Punkte. Mit einem Rückstand von 2,82  blieb er hinter Emil (22,83) Zweiter.

Raphael zeigte nach kurzer Trainingsvorbereitung bis auf den Rahmenbeugestand seine weiteren acht Elemente ordentlich und blieb Dritter (11,10/9,07).

Zum Wettkampf im 4er- und 6er-Einradfahren hatten noch RKV Erlangen und RKV Herzogenaurach gemeldet. Die Solimädels – Luna Ittner, Clara Kaiser, Sarah Kurtz und Miriam Schnell – wurden beim 6er-Teams noch von Svenja Fenner und Leonie Kurtz ergänzt.  Gegenüber der erfahrenen Konkurrenz ging es für die Schwabacherinnen bei ihrem ersten Meisterschaftsauftritt vor allem darum, das 15- bzw. 12-Figurenprogramm in korrekter Folge, mit möglichst wenigen Abstiegen und ohne große Nervosität zu zeigen. Das gelang ihnen ganz prima und gebührt Anerkennung. Weiter so!


Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 03.12.2016

Am 26.11 fand in Herzogenaurach der Bezirkspokal Mittelfranken statt.
Die Soli Schwabach war einmal mehr mit zahlreichen Sportlern und (das erste Mal) mit 4’er und 6’er Einradreigen vertreten. Ein paar Einblicke gibt es hier in der Galerie:

Der Pressebericht dazu ist hier zu finden ==> Presse

Stadtmeisterschaft 2016

Doris Grasmann vom RMSC Solidarität Schwabach ist Stadtmeisterin 2016 im 1er-Kunstradfahren der Alterskategorie Jugend. Ihre Vereinkameradinnen Enya Egerer und Nina Lastinger fuhren auf die Plätze Zwei und Drei.

Im Vorjahr hatte die Schwabacher Soli noch getrennte Titelkämpfe für Schüler und Jugend ausgerichtet. Heuer gingen jedoch nur acht Meldungen ein. Durch den kurzfristigen Ausfall von zwei Sportlern konnte die Mindestteilnehmerzahl noch soeben überschritten werden. Im verbliebenen Starterfeld wurde Doris Grasmann, vor Jahresfrist Vizemeisterin bei der Jugend, heuer ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit 25 Kürfiguren und knapp 50 Ausgangspunkten blieb ihr der letzte Auftritt vorbehalten, so dass sie alle vorherigen Kürvorträge begutachten konnte. Sie selbst fuhr eine überaus gute Kür, nur 0,84 Punkte Abzug. Mit diesem Ergebnis kratzt sie schon kräftig an der Qualifikationshürde für die bayerischen Meisterschaften.

Enya Egerer, Stadtmeisterin 2015 der Schülerklasse, konnte den Fünf-Punkte-Vorsprung gegenüber Nina Lastinger konstant halten, obwohl sie einmal von der Kunstmaschine absteigen musste. Beide zeigten jeweils 25 verschiedene Übungen und blieben im vorgegebenen Zeitlimit von fünf Minuten. Ida Sichermann bot 22 Figuren an, brachte aber den Kehrreitstand nicht mehr in die Wertung.

Erstmals starteten Anna Müller und Lenja Horstmann bei einer Meisterschaft. Beide sind erst seit wenigen Wochen im Verein, können jedoch mit 12 bzw. 10 Kürfiguren schon ein beachtliches Repertoire präsentieren. Beide fuhren ansehenswert ihr Programm ab, wobei die Kür von Lenja mit dem geringsten Punkteabzug (0,19!) bewertet wurde. Ihre zusätzliche Anerkennung: Ein großer Extrapokal!

Die Auswertungspause bis zur Siegerehrung durch Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch überbrückte der Kürvortrag des in Aufbau befindlichen 4er-Einradreigens, zudem zeigte die frühere Kunstradmeisterin Jessica Engelhardt, dass sie mit diesem Sportgerät nach wie vor zeigenswert auftreten kann.

Ergebnisübersicht: 1. Doris Grasmann 49,40/48,57 Punkte; 2. Enya Egerer 45,20/42,03; 3. Nina Lastinger 40,50/37,73; 4. Ida Sichermann 35,20/32,44; 5. Anna Müller 16,50/12,82; 6. Lenja Horstmann 12,60/12,41
sta


Auch in 2016 wurde wieder die Stadtmeisterschaft im Kunstradfahren durchgeführt.
Alle Sportler sind sehr gut gefahren. Ein kleiner Abriss der Leistungen unserer (auch neuen) Sportler ist hier zu sehen: