Bezirkspokal im Kunst- und Einradfahren

Generationswechsel beim Hallenradsport in der Hans-Hocheder-Sporthalle: Als die ehemaligen Aktiven, die beim „Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ gezeigt hatten, dass sie ihr Kunstrad noch immer gut beherrschen, nach dem Frühstück  die Halle verließen, trugen die ersten Nachwuchssportler ihre Kunst- und Einräder schon herein. Der RMSC Solidarität Schwabach richtete nämlich auch noch den Bezirkspokal aus als Präsentationsmöglichkeit für diejenigen Aktiven, die erstmals antreten oder noch nicht an höherwertigen Meisterschaften teilnehmen konnten.

Immerhin sieben mittelfränkische Vereine waren dabei, insgesamt 53 Aktive in den Altersgruppen Schüler/innen und Juniorinnen besetzten die Disziplinen 1er und 2er Kunstrad- sowie 4erEinradfahren.

Bei den 1er Wettkämpfen starteten für die Soli Schwabach Moritz Dess, U11, als Einzelkämpfer. Enya Ittner war erstmals dabei, bereits sieben Kürelement umfasst ihr Programm. Bei den neun U13-Mädels kam Jule Kistner auf den 6. Platz, Anni Schönweiß konnte sich noch nicht nach vorne verbessern.

Toller Erfolg für Enya Egerer, die nach mehrjähriger Auszeit schon wieder 24 Kürelemente zeigte und mit 45,90/39,20 Punkten deutlich gewann. Unter den insgesamt sechs Starterinnen bei der U15 verblieb Janina Polster auf dem 4. Platz.

Zudem konnte die Soli Schwabach auch zwei 4er Einradmannschaften auf die Fahrfläche bringen. U15-Sieger wurde hier die Solidarität Erlangen, auf den zweiten Rang kamen Anni Schönweiß, Jule Kistner, Leona Fischer und Ida Wienziers.

Erlangen war bei den U19-Juniorinnen ebenfalls mit dem ersten und dritten Platz bestens präsent, das Quartett des RKV Bullach konnte sich dazwischenschieben.

Das heimische Team mit Luna Ittner, Nina Lastinger, Enya Egerer und Laura Hartmann hatte mit knapp 40 Ausgangspunkten noch viel Luft zur Konkurrenz, die nahezu 70 Punkte einreichen konnte.

Aus der Nachbarschaft war der RC Wendelstein mit fünf Aktiven vertreten. Levin Geiger stand bei der U15 ganz oben, mit Nora Schlag fuhr er als einziges Team auch in der 2er Offene Klasse.

Als Domäne des RKV Bullach erwies sich das 1er Kunstfahren der Juniorinnen U19 mit allen drei Podestplätzen. Bullach und Gastgeber Schwabach boten mit jeweils 12 Aktiven auch das jeweils größte Teilnehmerfeld.

Leon Schmiedl gewinnt RKB-Bundespokal 2019- Kunst- und Einradzentrum Hans-Hocheder-Halle

Mit dem Gewinn des vom Rad- und Kraftfahrerbundes (RKB) Solidarität ausgeschriebenen Bundespokals im Rimpar hat das Schwabacher Nachwuchstalent Leon Schmiedl die Saison 2019 höchst erfolgreich abgeschlossen. Der erst Achtjährige startete im 1erKunstradfahren der Altersklasse U11 bei insgesamt acht Wettkämpfen quer durch Bayern. Dabei steigerte er seine Kür auf 24 einzelne Elemente und 7,90 Punkte. Sein Highlight: Bei der Bezirksrunde Mittelfranken im Rahmen der Bayern-Cup-Serie siegte er mit 42,10/40,70 Punkten und persönlicher Bestleistung.

Abgesehen vom ersten Wettkampf des Jahres, dem Sonnenstuhlpokal mit dem 5. Platz, stand er immer auf dem Siegerpodest. Seine Bilanz: Zwei erste Plätze, vier Zweite, dazu der 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft. Mit einer Teilnahme bei der Deutschen Hallensportmeisterschaft muss Leon allerdings noch zuwarten, hat also noch zwei Jahre zur Vorbereitung. Ab der U13 könnte er dann dabei sein.

Beim Bundespokal, dem offiziellen Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison hing sein Sieg am seidenen Faden. Mit 42,10/36,73 Punkten lag er mit 0,66 Punkten Vorsprung nur hauchzart vor Bennet Koslowski, Soli Rimpar (38,50/36,07). Dritter wurde Julian Weiss, Soli Randersacker, mit 41,20/34,74 Punkten.

Hochederhalle: Zwei Tage Kunst- und Einradsport:
Am bevorstehenden Wochenende steht die Hans-Hocheder-Sporthalle ganz im Zeichen des Kunst- und Einradsports. Der Samstag (16.11.) startet mit einem auf Bezirksebene angesiedelten E-Kader-Lehrgang. Rebecca Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach wird als neue Bezirks-Sportleiterin junge Nachwuchssportler anleiten.

Ab 16 Uhr ist dann die Öffentlichkeit eingeladen zur 3. Auflage des „Heinz-Butz-Gedächtnispokals“.  Albert Frank vom RV Burgheim hat diesen Wettkampf initiiert für Sportler, die nicht mehr an offiziellen Meisterschaften teilnehmen oder wieder Lust haben, ihr früheres Talent aufzufrischen. Erinnert wird damit an den 2012 im Alter von 74 Jahren verstorbenen Funktionär der Soli Nürnberg. Heinz Butz war dort 1953 eingetreten und nach einigen aktiven Jahren in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen bis hinauf in die Bundesebene tätig. Er profilierte sich als überaus fachlich kompetentes, anerkanntes und geschätztes Urgestein im Hallenradsport.

In den Disziplinen 4er und 6er Einrad sowie 1er und 2er Kunstrad zeigen die Teilnehmer/innen der Altersklassen Elite Frauen und Männer, dass sie ihr fahrerisches Können noch nicht verlernt haben. Wie schon in den beiden Vorjahren in Burgheim/Donau steigen Albert Frank sowie Butz-Sohn Manfred und -Enkel Mathias als Team wieder auf die Kunstmaschine/n. Die Soli Schwabach ist mit zwei 4er und einer 6erEinradmannschaft und im 1erKunstrad vertreten.

Nach der Siegerehrung ist dann „Partytime“ angesagt, bei der die „Ehemaligen“ nebst Anhang zu Nachbetrachtung und Erfahrungsaustausch sicher noch länger zusammensitzen werden.

Der Sonntag (17.11.) steht dann ab 10.30 Uhr ganz im Zeichen der Nachwuchsschulung. Der offiziell als „Bezirkspokal“ titulierte Wettkampf ist offen für alle Sportler, die sich nicht auf bayerische Ebene qualifizieren konnten, dient der Sammlung von Wettkampferfahrung und zur Steigerung des Leistungsniveaus. Zu sehen sind auf zwei Fahrflächen jeweils an die 20 Starts in allen Schülerklassen (U11 – U15) sowie Junioren U19 in den Disziplinen 1er/2er Kunstrad und 4er Einrad.

Die Soli Schwabach ist mit 14 jungen Aktiven vertreten, darunter zwei Teams im 4er Einrad Schülerinnen U15 und Juniorinnen U19. In der Disziplin 1er Kunstrad sind die Altersgruppen U11 Schüler und UU11 – U 15 besetzt. Die Siegerehrung wird gegen 13.15 Uhr erwartet.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, für Verpflegung sorgt die Schwabacher Soli in bewährter Manier.

Kunstradtalent Leon Schmiedl: Vizemeister beim Bayern-Cup 2019

Bei der Bayern-Cup-Serie 2019 im 1er Kunstradfahren hat Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach in der Altersklasse U11 den zweiten Platz abonniert. Im Finale der fünfteiligen Wettkampfserie in Oberschleißheim bot er eine nahezu fehlerfreie Kür. Nach 24 verschiedenen Kürelementen standen ganze zwei Punkte Abzug auf seinem Wertungsbogen: Gratulation zum zweiten Platz mit 42,10/40,10 Punkten.

Bei den vier Vorläufen wurde Leon ebenfalls drei Mal Zweiter, bei der mittelfränkischen Bezirksrunde stand er zudem ganz oben auf dem Podest.

Für die Gesamtwertung schlug seine Kür mit 45 Punkten zu Buche, hinzu kamen noch vier Bonuspunkte für den geringsten Punkteabzug (4,75 %) von allen fünf Startern der Gruppe. Somit errechneten sich für den Achtjährigen 233 Gesamtpunkte, die ihm auch hier den Titel des Vizemeisters einbrachten.

Sieger des Finales und damit auch Bayern-Cup-Gesamtsieger 2019 wurde Simon Nagel vom unterfränkischen RSV Germania Obernau mit 53,80/50,60 bzw. 244 Gesamtpunkten. Er löste damit Leon als Gesamtsieger 2018 ab, der damals auf heimischer Fahrfläche in der Goldschlägerhalle gewann. Eine Neuauflage 2020 des Wettbewerbs zwischen den Beiden wird es allerdings nicht geben. Simon rückt in die U13 auf, Leon hat noch zwei Jahre in seiner Altersgruppe.

Die finale Bronzemedaille gewann Jonas Track, RV Großheubach (39,50/32,44 Punkte), Vierter wurde Julian Weiss von der Soli Randersacker (41,20/28,15 Punkte). In dieser Reihenfolge schlossen sie mit 149 bzw. 141 Gesamtpunkten auch die Cup-Serie ab.

Erstmals startet Leon nun noch beim Bundespokal in Rimpar, wo er wieder auf Julian Weiss treffen wird. Da beide im Kürwert sehr eng beieinander auf den ersten Ausgangsrängen liegen, ist ein spannender Wettkampf zu erwarten.

Kunstradtalent Leon Schmiedl strebt BY-Cup-Titelverteidigung an

Mit dem zweiten Platz beim Kunstrad-Untermain-Cup im unterfränkischen Elsenfeld hat Nachwuchstalent Leon Schmiedl, RMSC Solidarität Schwabach, seine Chancen zur Verteidigung des Vorjahrestitels in der Altersklasse U11 gewahrt. Die Vorteile für den Gesamtsieg bei der Bayern-Cup-Serie 2019 liegen allerdings bei Simon Nagel vom RSV Obernau. Nach drei Siegen und insgesamt 191 zu 184 Punkten aus den vier Vorläufen hat dieser einen guten Vorsprung. Auch beim aktuellen Kürwert liegt der Konkurrent von Leon mit 53,80 zu 42,10 Ausgangspunkten vorne.

Für den gerade einmal 8jährigen Schwabacher spricht hingegen seine fahrerische Qualität, bestätigt durch die geringsten Punktabzüge bei allen Vorläufen. Offen bleibt, wer von den beiden Solisten bis zum Finale am 12. Oktober in Oberschleißheim seinen Kürwert noch aufstocken kann oder will. Seit dem Sonnenstuhl-Weinpokal im März dieses Jahres, dem ersten Vorlauf, hat Leon 7,90, Simon 3,50 Punkte aufgesattelt.

Mit 107 Vorlaufpunkten ist Jonas Track vom RV Großheubach für den Titelkampf wohl schon aus dem Rennen. Für ihn gilt es eher um den dritten Platz auf dem Treppchen, wobei zwei Konkurrenten mit 105 bzw. 104 Punkten an ihm dran sind.

Zurück zum Untermain-Cup: Sieben U11- Sportler waren angetreten, Sieger Simon Nagel lag mit 53,80/47,80 Punkten klar vorne, Leon Schmiedl fuhr, wie schon beim Paartal-Cup im Mai mit guten 42,10/37,95 auf den zweiten Platz.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 02.08.2019

Soli Schwabach: Auftritte bei Bezirksmeisterschaft

Kunstrad-Solist Leon Schmiedl und ein Viererteam im Einradfahren starteten für den RMSC Solidarität Schwabach bei der Bezirksmeisterschaft in Herzogenaurach in der Altersklasse Schüler/innen.
Nach zweijähriger Pause konnte Einradtrainer Robert Rettig-Hiebsch mit Leona Fischer, Jule Kistner, Anni Schönweis und Ida Wienziers wieder einen 4er-Einradreigen der Altersklasse U13 auf der Fahrfläche präsentieren. Nach der Schwierigkeit der jeweiligen Kürwerte war das Soliquartett hinter Herzogenaurach zwischen zwei Mannschaften der Soli Roth auf dem dritten Ausgangsrang platziert. In dieser Reihenfolge fanden sich die Mannschaften dann auch bei der Siegerehrung auf dem Podest. 16 verschiedene Kürelemente hatten die Schwabacher Solimädels in den zurückliegenden Trainingswochen eingeübt. Sie boten einen akzeptablen ersten Auftritt. Bei der Torfahrt und dem Innenstern schlugen drei Abstiege zu Buche, an der korrekten Armhaltung müssen sie ebenfalls noch arbeiten.  Für die bevorstehende Bayerische Meisterschaft konnte sich einzig das Team der Soli Herzogenaurach qualifizieren.
Mit einer herausragenden Leistung und neuer persönlicher Bestleistung hat Leon Schmiedl nach 2018 auch heuer wieder einen Bayern weiten Auftritt. In Bechhofen darf er sich mit zehn Konkurrenten messen, in der Starterliste der U11 Schüler steht er auf dem fünften Ausgangsrang. Für die Bezirksmeisterschaft hatte Trainermutter Rebecca die Kür von Leon um drei neue Kehrfiguren und zwei freihändig zu ahrende Elemente von 34,20 auf 40,30 Punkte angehoben. Leon erhielt für die 23 dargebotenen Kürelemente hervorragende 39,80 Punkte, übertraf damit locker die Qualifikationshürde (30,00) und hätte mit seinem Ergebnis sogar den U13-Wettkampf gewonnen.

2. Auftritt bei der Bayern-Cup-Serie 2019

Im schwäbischen Kissing fuhr Leon eine Woche später beim zweiten Vorlauf der fünfteiligen Bayern-Cup-Serie auf den zweiten Platz. Im angetretenen Fünferfeld überzeugte er ebenfalls und war mit einem Abzug von lediglich 3,64 Punkten (40,30/36,66) sogar Gruppenbester. U11-Tagessieger wurde Simon Nagel vom RSV Germania Obernau mit 52,60/41,05 Punkten.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 23.05.2019

Soli-Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Einmütiger Vertrauensbeweis für Alfred Rettig-Hiebsch: Der 1. Vorstand  des Schwabacher Hallenradsportvereins (Kunst- und Einradfahren) wurde bei der Mitgliederversammlung für weitere zwei Jahre einstimmig in dieser Funktion, die er seit 2007 inne hat, bestätigt. Ihm zur Seite steht als neuer 2. Vorstand Frank Steinmetz, der seither schon als Beisitzer, insbesondere zuständig für Internet und Homepage, dem Verwaltungsrat angehörte.

Der Wahlausschuss um Alwin Schmiedl hatte ein leichtes Amt, da alle Wahlgänge per Handzeichen und einstimmig abliefen. Verantwortung beim RMSC Solidarität haben weiterhin übernommen: Schriftführerin Tanja Schlögl, Kassier Hannelore Stadelmann, Sportleiterin Jessica Engelhardt, Jugendleiterin Kerstin Polster, Pressewart Wolfgang Stadelmann sowie die Beisitzer Robert Rettig-Hiebsch und Siegfried Wolkersdorfer. Revisor bleibt Friedrich Schaible.

Neu gewählt wurden als Beisitzer die frühere Sportleiterin Helga Engelhardt und als Revisor Thorsten Schaible.

In die „Auszeit“ verabschiedet wurden mit Anerkennung und Dank für 20jährige Revisorfunktion Gerhard Lerzer und Wolfgang Stadelmann, der Alfred Rettig-Hiebsch als 2. Vorstand und Stellvertreter seit 2007 zur Seite stand.

Die jeweiligen Jahresberichte 2018 bestätigten der Soli ein erfolgreiches Jahr: Nachwuchstalent Leon Schmiedl (U11) überzeugte als 1er Kunstradfahrer (im ST stets berichtet), acht Einradfahrerinnen trainieren engagiert für die erste Wettkampfteilnahme, Trainingsfleiß zeigt auch der Senioren-Einradreigen.  Über den Sport hinaus war bei der Soli auch viel geboten: Bastelabende, Wanderung und Radtour mit Grillpartie, Busausflug nach Heidelberg, zehntägiges Sommerzeltlager, Bürgerfest-Radlerhof, Teilnahme am Tag der Verbände und am Weihnachtsmarkt, Familienweihnachtsfeier und monatlicher Kegeltreff.
Existenziell wichtig: Die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Schwabach über die direkt an die Sporthalle der Schule am Museum angrenzenden Vereinsräume wurde um weitere 15 Jahre verlängert.

Mit aktuell 99 Mitgliedern kratzt die Soli weiterhin an der magischen Hundertgrenze, 24 von 70 wahlberechtigten Mitgliedern zeigten Interesse und Verantwortung am Vereinsgeschehen. Dass sich Solifunktionäre auch über den „Vereinshorizont“ hinaus engagieren, zeigt sich im Mitwirken bei örtlichen Organisationen wie beim Stadtverband der Sportvereine, Stadtjugendring, Verkehrsverein, aber auch auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene beim RKB-Dachverband.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt

Mitgliederversammlung 2019 RMSC Solidarität

Sechs Monate nach dem ursprünglichen Termin konnte Alfred Rettig-Hiebsch, 1. Vorstand des RMSC Solidarität Schwabach, in der Mitgliederversammlung 2019 über ein sportlich und gesellschaftlich erfolg- und ereignisreiches Jahr berichten. Dies bestätigten dann auch die Detailberichte von Jugendleiterin Kerstin Polster, Sportleiterin Jessica Nebe und Kassier Hannelore Stadelmann.

Sportliches Highlight:  Nachwuchstalent Leon Schmiedl schloss im 1er Kunstradfahren U 11die fünfteilige „Bayern-Cup Serie“  mit dem 2. Platz ab, die Schwabacher Sportwelt honorierte dies sowie seine weiteren  guten Platzierungen, u.a. den Bronzeplatz bei der Bayerischen Meisterschaft mit  dem Titel „Sportler des Jahres 2019“.

Auch Einradfahren konnte durch zwei 4er Teams wieder für Wettbewerbe gemeldet werden.

Zudem wurden zwei Wettkämpfe in der Hocheder-Sporthalle erfolgreich ausgerichtet.

Vielfältige Vereinsaktivitäten von Bastelsangeboten über den monatlichen Kegelabend, den Tag der Jugendverbände, das Sommerzeltlager , den Bürgerfest „Radlerhof“ und die Verkaufshütte beim Weihnachtsmarkt rundeten das Berichtsjahr ab. Ein Tagesausflug  nach Regensburg mit kulinarischer Donauschifffahrt mußte die Spreewaldreise einmal mehr ersetzen. Hier hoffen alle auf 2021.

Wehmut kam schon auf, da seit Februar mit dem „Lockdown“ alles abgesagt werden musste. Zu guter letzt: Ende 2019 lag der Mitgliederstand unverändert bei 99, die magische „Einhundertgrenze“ bleibt weiterhin in Sichtweite.

Leon Schmiedl startet erfolgreich in die Bayern-Cup-Serie 2019

Einstieg in die Verteidigung des blauen Siegershirts: Leon Schmiedl, 1er- Kunstradsportler des RMSC Solidarität Schwabach, startete als Gesamtsieger der Bayern-Cup-Serie 2018 in der Altersklasse U11 Schüler beim Sonnenstuhl-Weinpokal in die 2019er Serie.

In Randersacker traf der mittlerweile 8jährige, der noch weitere zwei Jahre in dieser Altersklasse startberechtigt ist, auf immerhin sechs Konkurrenten des Vorjahres. Mit 34,20 Punkten aus 20 verschiedenen Kürelementen lag Leon auf dem siebten Ausgangsrang bei insgesamt acht Startern. Hoch konzentriert und sicher spulte er sein Programm mit neuer persönlicher Bestleistung ab. Nach der Anzeigetafel hatte er tolle 33,46 Punkte ausgefahren, sodass er sich um zwei Plätze verbesserte und Fünfter wurde. Bei nahezu identischer Kür wurden ihm im Oktober 2018 im damaligen Finale noch 3,63 Punkte abgezogen.

Im ersten Cupvorlauf hat das Schwabacher Nachwuchstalent für die Gesamtwertung 30 von maximal 50 Punkten erreicht. Dazu noch drei Bonuspunkte für die Sonderwertung der geringsten Abzüge. Somit hat Leon eine gute Ausgangsposition für die nächsten drei Vorläufe, nämlich den Paartal-Cup im Mai, die Bezirksrunde Mittelfranken im Juni und den Untermain-Cup im Juli.

Zur weiteren optimalen Vorbereitung auf die gesamte Wettkampfsaison 2019 und insbesondere das Bayern-Cup Finale am 12. Oktober in Oberschleißheim nimmt Leon in der ersten Osterferienwoche an einem Lehrgang in Seesen/Harz teil. Dort wird er mit weiteren jungen Aktiven in der Obhut von Lehrgangsleiter und Referent Volkmar Zint vom Nachbarverein TSV Bernlohe eine aufbauende und gezielte Talentförderung erfahren.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 22.03.2019

Soli-Weihnachtsfeier mit Ehrung

Trotz Terminänderung blieben im Döllinger-Saal nur wenige Stühle frei, als Vorstand Alfred Rettig-Hiebsch die an Höhepunkten reiche Familienweihnachtsfeier des RMSC Solidarität Schwabach eröffnete.

Hompagemacher Frank Steinmetz bot einen virtuellen Streifzug durch die Vielfalt der gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres, der wiederum erschienene Weihnachtsmann stellte die Sportlerinnen und Sportler vor und belohnte sie für Trainingsfleiß und Wettkampfteilnahmen mit einem Geschenk, viele Preise auf dem Verlosungstisch warteten auf die vom Losglück Begünstigten.

Erstmals wurden einige wertvolle Geschenke versteigert, wobei ein Kettcar und ein elektronisches Dartspiel einen wahren Bietermarathon auslösten.

Jugendleiterin Kerstin Polster dankte dem gesamten Trainerteam für das große Engagement bei der Betreuung der jungen Aktiven. Diese bewiesen einmal mehr, dass  sie auch mit Gedichten, mit Gesang und instrumentalen Darbietungen auf Harfe und Keyboard  die Feier gekonnt umrahmen können.

Mittelpunkt des Abend war die Ehrung von Sportleiterin Jessica Engelhardt für 25 Jahre Vereinstreue. In seiner Laudatio stellte der Solichef die Erfolge und Verdienste von Jessica vor, die von ihren gleichermaßen sportbegeisterten Eltern schon mit sechs Jahren angemeldet wurde und mit Zehn erstmals Bayerische Meisterin im 1er Kunstfahren ihrer Altersklasse wurde. In den folgenden 12 aktiven Jahren war Jessica Stammgast bis hin zur Deutschen Meisterschaft, zum Bundespokal und der German Open Serie. 2007 wurde sie Dritte bei der Schwabacher Sportlerwahl des Jahres, ein Jahr später ebenso bei der Wahl zum Sportler der Metropolregion Nürnberg.

Neben und nach ihrer Sportkarriere fungierte sie als Jugendleiterin, Organisatorin des alljährliche Jugend-Sommerzeltlagers und unermüdliche Mitmacherin beim Bürgerfest-Radlerhof. Vor zwei Jahren übernahm Jessica wieder die sportliche Leitung und trainiert zudem den Kunstradnachwuchs.

Überraschungscoup des Abends: Kerstin Polster und ihr Mann Frank Steinmetz waren erst sprachlos, dann gerührt als sie von der Besuchergruppe der Hallenrad-Weltmeisterschaft für ihr enormes Engagement  mit einem Wellnessurlaub an der Nordsee beehrt wurden.

Soli-Solist beim Kunstrad-Bezirkspokal

Mit dem Bezirkspokal im Kunstradfahren in der Bertlein-Schulturnhalle in Lauf endete in Mittelfranken die diesjährige Wettkampfsaison. Für den RMSC Solidarität Schwabach startete Raphael Kormann als Solist in der Altersgruppe D (U 9). Auch ohne Konkurrenzdruck zeigte Raphael in der Disziplin 1er Kunstfahren eine sehr sicher gefahrene Kür aus mittlerweile 16 verschiedenen Elementen mit 22,50 Ausgangspunkten. Das Kampfgericht honorierte seinen Vortrag mit 21,49 Punkten. Mit diesem Ergebnis hätte er im Vergleich mit den drei Startern des Gastgebers RKV Bullach in den  Altersgruppen U 11 und U 13 immerhin den Bronzeplatz erreicht.

Im Gegensatz zu den insgesamt vier Schülerstartern waren bei den Schülerinnen mit 27 Aktiven alle Altersgruppen bis hin zur U 15 besetzt. Aus dem Schwabacher Umland zeigten bei diesem „Nachwuchspokal“ – Sportler mit der Qualifikation zur bayerischen Meisterschaft waren nicht zugelassen –  auch Aktive der Soli Roth und vom RC Wendelstein ihr Können.

Soli-Delegation bei der Hallenrad-Weltmeisterschaft

Schon traditionsgemäß fuhr dieses Mal eine zehnköpfige Delegation der Soli Schwabach zur dreitägigen Hallenradsport-Weltmeisterschaft nach Lüttich/Belgien. Dort war man live dabei beim deutschen Doppelsieg in der Disziplin 1er Frauen, wo Milena Slupina vom TSV Bernlohe – wie bereits im ST berichtet – Vizeweltmeisterin wurde.

Deutsche Doppelsiege gab es zudem in den Disziplinen 1er Männer, 2er Frauen und 2er offene (gemischte) Klasse. In der offenen Klasse 4er Kunstrad wurde das deutsche Team ebenfalls Weltmeister. Diese Erfolge bestätigten einmal mehr die deutsche Spitzenstellung im weltweiten Hallenradsport, heuer unter 22 teilnehmenden Nationen.

Bleibt noch der Radballsport, in Lüttich mit 2er-Teams aus 13 Ländern:  Hier sind die Cousins Bernd und Gerhard Mlady vom RMC Lohengrin Stein auf Podestplätze abonniert: Mit dem jetzigen Titel des Vizeweltmeisters, mit Gold 2017 und Bronze 2016 besitzen sie nun einen kompletten Medaillensatz. Die Überraschungssieger des Vorjahres mussten sich heuer den favorisierten Österreichern  Bröll/Schnetzer mit 6:8 geschlagen geben. Diese lagen nach drei Minuten bereits mit 4:0 in Front und konterten in der siebenminütigen zweiten Halbzeit die versuchte Aufholjagd der beiden Mittelfranken aus. Kleiner Trost für Gerhard Mlady: Mit je 35 Treffern wurden er und sein Kontrahent Bröll die erfolgreichsten Torschützen.

Eine bittere Pille mussten die Mlady’s und das deutsche Ersatzteam bei der Anreise schlucken: Ihr Bus wurde aufgebrochen und die sieben Spezialräder, Wert immerhin ca. 10.000 Euro, gestohlen. Offen bleibt, ob der zwangsweise Umstieg auf „fremde“ Radballmaschinen Auswirkungen auf das Leistungsvermögen der Beiden hatte. Finanzieller  Trost: Wie zu vernehmen war, will der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) den Schaden ersetzen.

Bayern-Cup-Vorläufe im Kunstradfahren abgeschlossen

Mit der Teilnahme am Untermain-Cup in Elsenfeld hat Soli-Nachwuchstalent Leon Schmiedl den vierten und damit letzten Vorlauf der Bayern-Cup-Serie 2018 im 1er-Kunstradfahren erfolgreich abgeschlossen. Im respektablen Feld von insgesamt sieben Startern in der U11-Altersgruppe hielt er seinen dritten Ausgangsrang und qualifizierte sich somit für das Finale.

Die Kür von Leon umfasst mittlerweile 20 verschiedene Elemente mit zusammen 34,00 Punkten, von denen er 28,32 ausfuhr. Bei dieser Vorgabe immerhin sein zweitbestes Ergebnis im laufenden Wettkampfjahr, wobei er seit Februar seine Kür um 3,40 Punkte steigerte. Besonders anerkennenswert ist hierbei, dass der erst Siebenjährige neben dem freihändig gefahrenen Frontstand erstmals auch den schwierigen Sattellenkerstand in Wechselrunde zeigte. Insgesamt bot Leon bei lediglich zwei Schwierigkeitsabzügen zu je 50 Prozent und einigen „Wacklern“ eine ansprechende Leistung, mit der auch Sportleiterin Jessica Engelhardt und Trainermutter Rebecca, die ihren Schützling nach Unterfranken begleiteten, sehr zufrieden waren.

In der gesamten Vorlaufwertung kommt Leon nun auf 167 Punkte,  sein direkter Konkurrent von der Soli Höchberg auf 154 Punkte, allerdings schon aus drei Vorläufen. Beim Bayern-Cup-Finale, das der RMSC Solidarität Schwabach am 14. Oktober in der hiesigen Goldschlägerhalle ausrichtet, ist jedenfalls viel Spannung angesagt.

Bericht im Schwabacher Tagblatt, 06.07.2018