Mitgliederversammlung 2014

(sta) Die erfreulichste Aussage von Alfred Rettig-Hiebsch, 1. Vorstand des RMSC Solidarität Schwabach, bei der Jahresversammlung betraf die Mitgliederentwicklung im Berichtsjahr 2013. Entgegen dem allgemeinen Trend ist die Soli durch 12 Neuzugänge auf nunmehr 88 Mitglieder angewachsen. Ein Ergebnis kreativer Aktionen: Neustrukturierung der Beiträge, wodurch der Beitritt von Familienangehörigen attraktiv wurde.

Kunst- und Einrad sportliche Präsentationen beim Schaufahren im HUMA-Center, beim Tag der Verbände des Stadtjugendrings sowie beim PICK-Ferienprogramm des Stadtjugendamtes.

Mit nunmehr 15 Sportlern, davon 12 im Alter von sieben bis 13 Jahren, sind jedoch auch die Hallenkapazitäten ausgereizt. Gleiches gilt für die drei lizensierten Übungsleiter und deren Trainingshelfer. Deshalb wird angestrebt, Aktive im Juniorenalter zum Lizenzerwerb zu animieren.

Jugendleiterin Kerstin Polster hat zudem viele neue Akzente eingebracht.

Mit anlassbezogenen Bastelaktionen, mit naturorientierten Ausflügen beim alljährlichen Ferienzeltlager, einem Übernachtungsfest und einer Halloween-Party konnten sie und ihre Helfer nicht nur die Aktiven begeistern.

Aber auch die anderen Vereinsaktivitäten kamen gut an:
Altmain-Floßfahrt, Besuch der Hallenrad-Weltmeisterschaft in Basel, Wanderung und Radtour mit Grillparty, Kegelabende und der allmonatliche
Vereinsabend im „Radlerstübchen“, ebenso natürlich der „Radlerhof“ beim
Bürgerfest.

Auf ihrer Homepage <www.rmsc.franken.de> ist die Soli mit umfangreichen Fotodokumentationen und aktueller Berichterstattung überaus präsent und besucht.
Der positive Rückblick lässt die Soli mit berechtigtem Optimismus die
künftigen sportlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen.

Weihnachtsfeier 2013

(sta)  Mit der Familienweihnachtsfeier, bei der die jungen Sportlerinnen und Sportler mit Gedichten und weihnachtlicher Musik das Programm maßgeblich gestalteten, klang ein ereignisreiches Jahr beim RMSC Solidarität Schwabach stilvoll aus. Eine Fotoschau von Frank Steinmetz, dem Internetfachmann der Soli, bot einen Blick auf die Wettkämpfe und die gesellschaftlichen Höhepunkte (www.rmsc.franken.de).

Wie seit Jahren fand auch der Weihnachtsmann wieder den Weg zur Soli und machte deutlich, dass er die Aktiven intensiv beobachtet und ihre Erfolge registriert hatte. Mit Geschenken bedachte er den Sportnachwuchs sowie Trainer, Betreuer und Unterstützer und dankte allen für ihr Engagement.

Im Beisein von Dieter Wirth, Vizepräsident Bayern des RKB Solidarität und Vorsitzender der befreundeten Rother Soli, und seiner Begleitdelegation konnte Alfred Rettig-Hiebsch, der Schwabacher Solichef, auch zwei langjährige und verdienstvolle Mitglieder ehren. Dieter Forster fand über seine Frau Heidi 1963 den Weg zur Soli und ist nun seit 50 Jahren dabei. Er unterstützte den Verein handwerklich und durfte den bisher größten sportlichen Erfolg, den Deutschen Meistertitel seiner Frau im 2er Kunstradfahren 1966 bewundern. Bei bereits 52jähriger Vereinszugehörigkeit nimmt Hannelore Stadelmann seit nunmehr 40 Jahren ununterbrochen das Amt des Vereinskassiers wahr und führt die Mitgliederverwaltung. Bereits in ihrer aktiven Zeit mit Podestplätzen auf Landes- und Bundesmeisterschaften und als Nachwuchstrainerin war sie in diese ehrenamtliche Funktion eingestiegen.
Mit der Verlosung eines respektablen Geschenketisches endete der harmonische vorweihnachtliche Abend.

*Foto: *Die Jubilare Hannelore Stadelmann und Dieter Forster, seine Ehefrau Heidi und Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch (von rechts) mit den die Feier gestaltenden Aktiven.
(Foto: Steinmetz)

Mitgliederversammlung 2013

Zügige Neuwahlen, die Vorstellung neuer Übungsleiterinnen, eine Neustrukturierung des Beitragswesens, ein „Runder“ Geburtstag und der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Alfred Rettig-Hiebsch stellten die Schwerpunkte der Mitgliederversammlung des RMSC Solidarität Schwabach dar. Jürgen Engelhardt, seit 1956 bei der Soli, früherer Kunst- und Einradfahrer, vor allem aber Mitbegründer und Leiter der Motorsportabteilung, ließ es sich nicht nehmen, nach der Geburtstagsgratulation sogleich als Wahlvorstand zu fungieren. Veränderungen hielten sich in Grenzen: Sportleiter ist nunmehr Robert Rettig-Hiebsch, neue Jugendleiterin Kerstin Polster, Jessica Engelhardt und Siegfried Wolkersdorfer rückten in die Riege der Beisitzer. Drei neue Übungsleiterinnen konnten sich den Anwesenden vorstellen: Jessica Engelhardt, Tanja Kormann und Nicole Stadelmann erhielten vor wenigen Wochen die Lizenz Übungsleiter Kunstradfahren. Mit Robert Rettig-Hiebsch stehen den Solisportlern nunmehr vier lizensierte Fachkräfte zur Verfügung, die zudem von ambitionierten Sportlereltern wie Rainer Schwanfelder, Frank Steinmetz und Nadine Egerer tatkräftig unterstützt werden. Einstimmig und ohne Diskussion akzeptierte die Versammlung Veränderungen im Beitragswesen. Die bisherigen Strukturen Kinder/Schüler, Jugendliche und Erwachsene werden ab 2014 ergänzt durch Tarife für Familien und Alleinerziehende mit Kindern und für Ehepaare. Im Hinblick auf die Beitrags-Mindestvorgabe für BLSV-Fördermittel wurden gleichzeitig auch die Beiträge moderat neu gestaffelt. Aus der RKB-Bundeskonferenz berichtete Alfred Rettig-Hiebsch vom Zusammenschluss der Landesverbände Nord- und Südbayern und von seiner Berufung in die Bundesrevisionskommission. Neben den im „Schwabacher Tagblatt“ regelmäßig veröffentlichten Sportberichten prägten insbesondere die Viertagesfahrt nach Hamburg, der Besuch der Hallenrad-Weltmeisterschaft in Aschaffenburg, das Ferienlager in Morsbach und die Familienweihnachtsfeier das Vereinsgeschehen im letzten Jahr. Die seit 30 Jahren bestehende Kegelgruppe hat sich wieder stabilisiert, finanzielle Stabilität bestätigte auch die mittlerweile 40. (!) Jahresbilanz von Kassier Hannelore Stadelmann. Beim herzlichen Dank an alle Mitstreiter/innen erging eine besondere Anerkennung an Frank Steinmetz, der die Homepage der Soli gestaltet und pflegt und unter www.rmsc.franken.de stets aktuell informiert.

Foto: Solivorstand Alfred und Sportleiter Robert Rettig-Hiebsch mit den Übungsleiterinnen Tanja Kormann, Nicole Stadelmann und Jessica Engelhardt sowie Wahlleiter Jürgen Engelhardt (alle von links) – Foto: Steinmetz –

Franken-Fernsehen im Training der Soli

Hier geht es zur Mediathek (27.02.2013) des Franken Fernsehen und zum Beitrag über Jonas Schwanfelder.


Ein Kamerateam des Franken Fernsehen besuchte die Kunstradsportler des RMSC Solidarität Schwabach beim Training in der Sporthalle am Förderzentrum.

Zielperson des telegenen Interesses war das Schwabacher Nachwuchstalent
Jonas Schwanfelder. Zusammen mit seinem Trainer-Vater Rainer stellte er sein
Sportgerät vor und erläuterte verschiedene Elemente seines Kürprogramms.
Nach deren praktischer Demonstration wagte sich zudem noch der
Aufnahmeleiter auf das Spezialrad.
Offen ist noch der Sendetermin des Beitrages. Nach dessen Bekanntgabe durch
das Franken Fernsehen folgt die entsprechende Information.

RMSC Solidarität Schwabach
Wolfgang Stadelmann

Soli-Weihnachtsfeier 2012

Die Ehrung von zwei langjährigen Mitgliedern, ein visueller Jahresrückblick, der Besuch des Weihnachtsmannes mit Geschenken für die Aktiven und deren Trainer und Betreuer sowie ein gut gefüllter Verlosungstisch prägten die Familienweihnachtsfeier des RMSC Solidarität Schwabach.

Solivorsitzender Alfred Rettig-Hiebsch gratulierte Sandra Ammon für 25jährige Vereinstreue. Sie entstammt der „Solifamilie“ Röder und stieg bereits mit sechs Jahren auf das Kunstrad. Ein Kürvortrag bei der Consumenta 1991, sportliche Auftritte auf regionaler und bayerischer Ebene und die mehrjährige Mitarbeit in der Verwaltung bestätigten ihr Engagement für die Soli.

Seit 40 Jahren gehört Renate Scheidel der Soli an. „Herzerla“, abgeleitet vom Geburtsnamen Herzner, entstammt dem Stadtteil Hochgericht, aus dem damals zahlreiche Jugendliche zum Kunst- und Einradfahren kamen. Aktiv war Renate in beiden Disziplinen, herausragend ein 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften 1972 im 4er-Gruppenfahren. Als Schriftführerin stieg sie in die Verwaltung ein, organisierte dann als Jugendleiterin vielfältige Freizeitaktivitäten und zeichnete später auch für den Sportbetrieb verantwortlich. Sportlich ist sie nach wie vor, jetzt als erfolgreiche Keglerin bei der DJK Abenberg.

Foto: Solivorsitzender Alfred Rettig-Hiebsch mit den Vereinsjubilaren Renate Scheidel (li) und Sandra Ammon. Foto: Steinmetz

25 und 40 Jahre===============================================================

Artikel für „Rad & Motor“ – Ausgabe 01/2012

Würdige Ehrungen bei der Soli Schwabach

Mit Karl Schimpl ehrte Alfred Rettig-Hiebsch, Vorsitzender des RMSC Solidarität Schwabach, für 65jährige Mitgliedschaft einen Mann der ersten Stunde nach der Wiedergründung des Vereins im Januar 1946. Für erfolgreiche und engagierte 50 Solijahre gratulierte er Hannelore Stadelmann. Ein knappes Dutzend mal fuhr sie in ihren 20 aktiven Jahren auf Podestplätze. Herausragend im 2er Kunstfahren Frauen 1971 der Bayerische Meistertitel und der 3. Platz bei der Deutschen. Zehn weitere Jahre trainierte sie den Nachwuchs. Seit 1973 ist sie als Kassier für die Vereinsfinanzen verantwortlich. Dem Bund der 50er-Jubilare gehört auch ihr Bruder Alfred Klenk an, der mit dem 6er-Einradteam 1972 Deutscher Jugendmeister wurde.

Die Familie Engelhardt ist erster Preisträger des „Sportpreis Mittelfranken 2011“ in der Kategorie „Alter-Generation“. Der Sportbezirk Mittelfranken im Bayerischen Landessportverband hat im „EU-Jahr der Freiwilligentätigkeit“ diese in neun Kategorien vergebene Auszeichnung ins Leben gerufen. Seit Jahrzehnten hat sich die Familie um die Soli Schwabach verdient gemacht. Vater Friedrich gehörte nach dem NS-Verbot zu den Wiedergründern und fungierte 30 Jahre als 2. Vorstand. Sohn Gerhard übte 18 Jahre das Amt des Sportleiters aus. Als versierte Handwerker waren Beide die „Männer für Alles“, ob beim Ausbau der Vereinsräume, bei Reparaturen und Vereinsfesten. Helga trainierte und betreute den Nachwuchs, übernahm die sportliche Leitung von ihrem Mann und legte diese 2011 in die Hände von Tochter Jessica. Die bekannte Kunstradsolistin war zuvor Schriftführerin und Jugendleiterin und ist auch als Kampfrichterin aktiv.

Foto 1: Sportpreis-Familie Engelhardt mit Laudator MdL Karl Freller (re) und den BLSV-Repräsentanten

Fam_Engelhardt

Foto 2: Die drei Solijubilare mit den Vorständen Alfred Rettig-Hiebsch (rechts) und Wolfgang Stadelmann

Jubilare

 

 

 

 

Hallenradsport-WM in Aschaffenburg

Die Frankenstolz Arena in Aschaffenburg war Austragungsort der erstmals in Bayern ausgetragenen 57. UCI-Hallenradsport-Weltmeisterschaften. Sportler aus 19 Nationen hatten sich als nationale Titelträger qualifiziert, wobei über unsere europäischen Nachbarn hinaus Athleten sogar aus Hongkong, Malaysia, Japan und Kanada angereist waren. Eine 19-köpfige Delegation des RMSC Solidarität Schwabach ließ sich das dreitägige Spektakel aus Radball und Kunstradfahren nicht entgehen.

Mit Dynamik, Schnelligkeit und Präzision brachten die in zwei Gruppen spielenden 13 Radballteams die mit nahezu 5000 Zuschauern proppenvolle Arena zum Toben. Das deutsche Duo schlug sich mit dem 3. Platz sehr erfolgreich, war es doch beim Halbfinale dem späteren Weltmeister Schweiz (4:3 gegen Österreich) erst im 4m-Schießen unterlegen.

Das vorrangige Interesse der Solifans galt natürlich den Kunstraddarbietungen, zumal bei der 1er-Disziplin immerhin  ein vergleichsweiser Blick zum hiesigen Niveau möglich war. So  zeigten 11 der 28 Starter beim 1er-Männer ein Kürprogramm bis 100 Punkte, welches das Soli-Nachwuchstalent Jonas Schwanfelder auch parat hat. Andererseits machten Programm und Ausführung des nunmehr siebenfachen (!!) Weltmeisters David Schnabel, RV Adler Soden, deutlich, daß zwischen 100 und 211 Kürpunkten (ausgefahren unglaubliche 208,46) noch ganze Welten liegen.

Besondere Spannung bot das Reglement, da sich über die Vorläufe jeweils vier Sportler für das Finale qualifizieren mussten und nur dessen Ergebnis für den Titel zählte. Die weltweite Dominanz der deutschen Athleten zeigte sich dort: Weltmeistertitel im 4er Kunstrad Frauen, Welt- und Vizeweltmeister in allen anderen Disziplinen 1er Männer, 1er Frauen, 2er Frauen und 2er offene (gemischte) Klasse.

Vereinsausflug nach Hamburg

Hamburg war das Ziel einer Vier-Tage-Fahrt der Schwabacher Solidarität. Bei überraschend gutem Wetter konnte die maritime Metropole an der Elbe vom zentral gelegenen Reeperbahn-Hotel aus von den Interessen orientierten Gruppen gezielt erkundet werden.

Eine Stadt- und Hafenrundfahrt, Musicals, das Miniatur Wunderland, die Schiffsbegrüßungsanlage „Willkommhöft“ in Wedel, Tierpark und Tropenhaus Hagenbeck und der unverzichtbare Fischmarkt standen dabei besonders im Fokus.

Ein paar besonders Mutige wagten mit dem Katamaran „Halunder Jet“ den Trip nach Helgoland, wobei Neptun mit sehr kabbeligen Nordseewellen eine Menge Tribut forderte. Die EM-Fußballfans unter den Kunstradfreaks kamen bei der riesigen Vielfalt von Übertragungsangeboten auch nicht zu kurz. Fazit: Ein Erlebnis reicher und harmonischer Ausflug in eine sehenswerte Weltstadt.

Jonas Schwanfelder – Sportler des Jahres

Nach zwei Mal Rang zwei bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ in Schwabach fuhr er diesmal ganz nach vorne. Jonas Schwanfelder vom RMSC Solidarität Schwabach möchte einmal im 1er Kunstradfahren ein ganz Großer werden — Freitagabend bei der Sportlerehrung der Stadt Schwabach im Markgrafensaal konnte er sich erstmals einreihen in die Riege der Titelträger bei dieser Sportlerwahl.
Katharina Weiss, Mario Vonhof oder Liana Wolf hießen die „Sportler des Jahres“ in den vergangenen Jahren. Mit Jonas Schwanfelder wird nun ein neuer Name auf den Siegerlisten verewigt.

Die zuletzt 2-fache Titelträgerin Liana Wolf musste sich diesmal mit dem Bronzerang begnügen. Das Tanzmariechen der DJK Schwabach ist immerhin amtierende deutsche Meisterin ihrer Altersklasse.
Anika Treffehn, Nachwuchs-Leichtathletin, des TV 1848 Schwabach hatte als Zweite jedenfalls mehr Stimmen für sich gewinnen können.