Barock-Cup, Paartal-Cup und Bezirksmeisterschaft

Nach dem Wegfall von Corona-Auflagen starteten mit dem „1. Amorbach Barock-Cup“ und dem Paartal-Cup in Kissing die Wettkämpfe im Kunstradsport. Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach, jetzt in die Altersklasse U13 aufgerückt, konnte in der Disziplin 1er Kunstfahren erste Punkte für die fünfteilige Bayern-Cup-Serie gewinnen. Seine Kür, bestehend aus 25 verschiedenen Elementen, die in fünf Minuten zu präsentieren sind, hat er zwischenzeitlich um gut neun Punkte auf nunmehr knapp 57 Ausgangspunkte aufgestockt. In Kissing schaffte er mit 52,63 Wertungspunkten eine neue persönliche Bestzeit. Damit bestätigte er die bei der mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in Lauf an der Pegnitz die bereits erreichte Qualifikation für die nun anstehende Bayerische Meisterschaft.

Die Solifarben vertraten auch noch Andreas Seidel (U13) mit seinen ersten Wettkampfstarts sowie Enya Ittner (U11). Beide zeigten gelungene Kürvortrage, mit Trainingdfleiß können sie dann näher an die Konkurrenz aufschließen.

Die Ergebnislisten sind hier einzusehen: Wettbewerbe, Starterlisten und Ergebnisse

Wettkampfabschluss 2021

Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach gewann beim RKB Bundespokal 2021 im unterfränkischen Amorbach in der Disziplin 1er Kunstradfahren die Altersklasse Schüler U 11. Damit überholte er Philip Schnepf vom RRKV Nordheim, der mit 53,20 Punkten eine um 6,20 Punkte höher bewertete Kür eingereicht hatte, aber lediglich 44,41 Punkte ausfuhr.

Leon hingegen präsentierte seine 25 Kürelemente (47,00 Ausgangspunkte) praktisch fehlerfrei, das Kampfgericht bewertete seinen gelungenen Vortrag mit 45,13 Punkten. Diese zugleich neue persönliche Bestleistung brachte Leon zudem auch noch einen Sonderpokal für den geringsten prozentualen Punkteabzug ein.

Zum Abschluss dieses nahezu wettkampffreien Jahres hatte die Soli anstelle der abgesagten offiziellen Stadtmeisterschaften eine vereinsinterne Meisterschaft organisiert. Titelträgerin 2021 ist im 1er Kunstradfahren der Altersklasse Jugend gemischt Enya Egerer mit 55,10/52,37 Punkten. Auf die weiteren Podestplätze kamen Leon Schmiedl (47,00/44,09) und Jule Kistner (39,60/31,39).

Die Ergebnisliste ist hier zu finden.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 30.11.2021


Vereinsmeisterschaft 2021 im Kunstradfahren

Enya Egerer ist Vereinsmeisterin 2021 im 1er Kunstradfahren der Altersklasse Jugend gemischt. Sie zeigte sich in hervorragender Form und sicherte sich mit 55,10/52,37 Punkten diesen Titel. Zudem gewann sie auch den ausgelobten Sonderpokal für den geringsten prozentualen Punkteabzug.

Vizemeister wurde Leon Schmiedl (47,00/44,09),der Bronzerang ging an Jule Kistner (39,60/31,39).

Auf den weiteren Plätzen konnten Leona Fischer, Andreas Seidel und Enya Ittner Pokale in Empfang nehmen.

Da offizielle Stadtmeisterschaften nicht möglich waren, hatte man sich beim RMSC Solidarität Schwabach für diesen internen Wettkampf entschieden. Damit hatten die jungen Aktiven eine Plattform, der mit Beifall nicht geizenden familiären Kulisse ihren jeweiligen Leistungsstand zu präsentieren. Was ausnahmslos allen auch prima gelang, obwohl  das Training heuer erst nach den Sommerferien wieder aufgenommen werden konnte.

Sehenswert war auch die Kür im 4er Einradfahren der Schülerinnen U15, bei der   Jule Kistner und Leona Fischer mit Milla Hennecke und Ida Wienziers das Quartett bildeten.

Foto (von Werner Egerer):  Vorstand Alfred Rettig-Hiebsch und Sportleiterin Jessica Nebe mit den Vereinsmeistern

Kunstrad Corona-Cup in Amorbach

Leon Schmiedl: Endlich erster Wettkampfstart

Erster Wettkampfstart im 1er-Kunstradfahren für Leon Schmiedl, das hoffnungsvolle Nachwuchstalent des RMSC Solidarität Schwabach. Zum „Wiedereinstieg“ hatte der VfL Mönchberg ins unterfränkische Elsenfeld zum „Nordbayerischen Corona-Team-Cup“ für vier Kunst- und Einraddisziplinen eingeladen.

Neuer Modus: Aufgrund sehr unterschiedlicher Trainingsstände der Aktiven wurden 3er-Teams aus den verschiedenen Altersklassen gebildet.
Leon, heuer noch in der U11, bildete mit Jonas Track (U13) vom RV Großheubach und Fabian Geiß (U19) vom RSV 1896 Wenigumstadt Team 1, das mit 263,41 Punkten den fünften Platz unter den sieben Teams erreichte. Neu dabei auch die Ermittlung der Teamergebnisse: Die in der jeweiligen 5-Minuten-Kür ausgefahrenen Punktewerte wurden mit unterschiedlichen Faktoren aus Online-Cups gewichtet. So kam Fabian Geiß bei 103,30 eingereichten und 83,67 ausgefahrenen Punkten auf 93,71 Wertungspunkte. Jonas Track (48,90/42,22) erzielte 84,44, Leon Schmiedl (43,50/36,91) auf 85,26.

Die 6,59 Abzugspunkte bei Leons Kür sind – wie auch die Punktverluste der anderen Aktiven – anerkennenswert aufgrund der überaus langen Trainings- und Wettkampf-pausen. Immerhin liegt sein letzter und 2020 einziger Start nahezu 15 Monate zurück. In 2019 hatte der Schwabacher Sportler des Jahres bereits die Bayerische Meisterschaft (3. Platz) und drei von fünf Bayern-Cup-Wettkämpfen (mehrfacher Vizemeister) absolviert.

Der Blick auf den Wertungsbogen von Leon signalisiert eine gute Basis für weitere bevorstehende Auftritte: Bei 25 gefahrenen Kürelementen kamen die Kampfgerichte bei seiner Schwierigkeitswertung auf lediglich 2,45, bei der Ausführung auf 4,15 Abzugspunkte. Besonders beachtlich: Seine beiden schwierigsten Elemente, der Sattellenkerstand (4,10 Punkte) und der freihändige Frontstand (3,40), jeweils in Wechselrunde gezeigt, waren nicht zu beanstanden. Immerhin eine respektable Ausgangsbasis für die Bayerischen U15-Titelkämpfe in gut zwei Wochen.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 15.10.2021

Bezirksmeisterschaft Mittelfranken U19

Bezirksmeisterschaft U 19 Kunst- und Einradfahren
Die Bezirksmeisterschaft U 19 im Kunst- und Einradfahren in Wendelstein eröffnete die regionale Wettkampfsaison 2020 im Hallenradsport. Der RMSC Solidarität Schwabach war mit vier Aktiven erfolgreich vor Ort.

Als Solistin in der Disziplin 1er Kunstradfahren Juniorinnen fand sich Enya Egerer bei insgesamt sechs Starterinnen auf Ausgangsrang Fünf (25 Kürelemente mit 49,30 Punkten). Die Stadtmeisterin des letzten Jahres bot eine hervorragend gefahrene Kür, bewertet mit sagenhaften 48,60 Punkten. Viel fehlte nicht, und Enya hätte die Siegerin Nina Schuh vom RC Wendelstein bei 30,44 Abzugspunkten (Ergebnis 82,40/51,96) noch vom ersten Platz verdrängt. Immerhin fuhr Enya drei Plätze nach vorne und wurde damit Zweite.

Annett Sorgenfrei, die zweite Teilnehmerin vom RC Wendelstein, fiel mit 49,90/40,69 Punkten einen Platz zurück und wurde Fünfte. Die weiteren Platzierungen belegten Sportlerinnen des RKV Lauf-Bullach.

Ihre Flexibilität bewies Enya Egerer im 4er Einradfahren, zusammen mit Luna Ittner, Nina Lastinger und Laura Hartmann. Hier lagen die Schwabacher Solimädels bei fünf Mannschaften auf den letzten Platz (18 Kürfiguren, 34,20 Punkte). Mit dem ersten Auftritt, ausgefahrenen 20,45 Punkten und dem vierten Platz durfte das Quartett sehr zufrieden sein, zumal sie mit der Wendelsteiner Mannschaft (45,60/17,71) den Platz tauschen konnten.

Einradreigen sind seit jeher eine Domäne des RKV Solidarität Herzogenaurach. Mit 124,80/90,40 Punkten siegte deren Team überaus deutlich und übertraf die Qualifikation für die Bayerischen Titelkämpfe (60 Punkte) ganz locker.

Große Qualität bewiesen erneut Alexander und Daniel Stark vom TSV Bernlohe. Die beiden Brüder lagen im Einzelwettbewerb mit Kürwerten und Ergebnissen von 167,10/147,83 bzw. 140,60/129,20 Punkten und der BM-Qualifikation weit vorne. Levin Geiger vom RC Wendelstein wurde hier mit 50,20/46,10 Punkten Dritter.

Beide Bernloher starteten zudem in der offenen 2er-Klasse und dürfen auch hier zur Bayerischen. Nora Schlag/Levin Geiger, vom Gastgeber Wendelstein wurden Zweite

Am 16.02.202 fand die Bezirksmeisterschaft U19 beim RC 1913 Wendelstein statt. Bei diesem Wettbewerb sind von uns der U19 4’er Einrad sowie Enya Egerer gestartet. Alle Sportler haben hervorragende Leistungen gezeigt.

Hier ein paar Eindrücke:

Sportlerehrung der Stadt Schwabach – Die Soli gratuliert

Wenn diese Geschichte nicht wahr wäre, müsste man sie glatt erfinden: Bei der Ehrung der Sportler des Jahres 2019 standen im Landkreis Roth und in der Stadt Schwabach zwei Kunstradsportler ganz oben auf dem Podest.  Dort Milena Slupina vom TSV Bernlohe, mehrfache Weltmeisterin und Kür-Weltrekordhalterin der  Elite Frauen, hier in Schwabach Leon Schmiedl, das gerade einmal acht Jahre alte Nachwuchstalent vom RMSC Solidarität als 3. Bayerischer Meister, ebenfalls im 1er Kunstradfahren, hier in der Altersklasse U11.

Ebenfalls geehrt wurden Enya Egerer und Nina Lastinger für den 1. und 3. Platz bei der ausgefahrenen Stadtmeisterschaft im Kunstradfahren 2019.
Auch euch beiden: Herzlichen Glückwunsch!!!

Überraschung für Leon im Training: Solivize Frank Steinmetz gratulierte ihm namens der Schwabacher Soli und persönlich zur Wahl  „Sportler des Jahres 2019“ und überreichte ihm einen Wertgutschein für Kinobesuche.

Ein herzliches Dankeschön ging auch an Trainermutter Rebecca, die ihren Sohn intensiv fördert und fordert und mit ihm im vergangenen Jahr zu Meisterschaften und Lehrgängen gut 2400 Kilometer unterwegs war. Die anwesenden Übungsleiter/innen und Sportler/innen schlossen sich den Glückwünschen gerne an.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 03.02.2019

Bezirkspokal im Kunst- und Einradfahren

Generationswechsel beim Hallenradsport in der Hans-Hocheder-Sporthalle: Als die ehemaligen Aktiven, die beim „Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ gezeigt hatten, dass sie ihr Kunstrad noch immer gut beherrschen, nach dem Frühstück  die Halle verließen, trugen die ersten Nachwuchssportler ihre Kunst- und Einräder schon herein. Der RMSC Solidarität Schwabach richtete nämlich auch noch den Bezirkspokal aus als Präsentationsmöglichkeit für diejenigen Aktiven, die erstmals antreten oder noch nicht an höherwertigen Meisterschaften teilnehmen konnten.

Immerhin sieben mittelfränkische Vereine waren dabei, insgesamt 53 Aktive in den Altersgruppen Schüler/innen und Juniorinnen besetzten die Disziplinen 1er und 2er Kunstrad- sowie 4erEinradfahren.

Bei den 1er Wettkämpfen starteten für die Soli Schwabach Moritz Dess, U11, als Einzelkämpfer. Enya Ittner war erstmals dabei, bereits sieben Kürelement umfasst ihr Programm. Bei den neun U13-Mädels kam Jule Kistner auf den 6. Platz, Anni Schönweiß konnte sich noch nicht nach vorne verbessern.

Toller Erfolg für Enya Egerer, die nach mehrjähriger Auszeit schon wieder 24 Kürelemente zeigte und mit 45,90/39,20 Punkten deutlich gewann. Unter den insgesamt sechs Starterinnen bei der U15 verblieb Janina Polster auf dem 4. Platz.

Zudem konnte die Soli Schwabach auch zwei 4er Einradmannschaften auf die Fahrfläche bringen. U15-Sieger wurde hier die Solidarität Erlangen, auf den zweiten Rang kamen Anni Schönweiß, Jule Kistner, Leona Fischer und Ida Wienziers.

Erlangen war bei den U19-Juniorinnen ebenfalls mit dem ersten und dritten Platz bestens präsent, das Quartett des RKV Bullach konnte sich dazwischenschieben.

Das heimische Team mit Luna Ittner, Nina Lastinger, Enya Egerer und Laura Hartmann hatte mit knapp 40 Ausgangspunkten noch viel Luft zur Konkurrenz, die nahezu 70 Punkte einreichen konnte.

Aus der Nachbarschaft war der RC Wendelstein mit fünf Aktiven vertreten. Levin Geiger stand bei der U15 ganz oben, mit Nora Schlag fuhr er als einziges Team auch in der 2er Offene Klasse.

Als Domäne des RKV Bullach erwies sich das 1er Kunstfahren der Juniorinnen U19 mit allen drei Podestplätzen. Bullach und Gastgeber Schwabach boten mit jeweils 12 Aktiven auch das jeweils größte Teilnehmerfeld.

„Heinz-Butz-Gedächtnispokal“ in der Hans-Hocheder-Halle

Zur dritten Auflage des „Heinz-Butz-Gedächtnispokals“ trafen sich ehemalige Kunst- und Einradsportler erstmals in der Schwabacher Hans-Hocheder-Sporthalle. Albert Frank, wie Heinz Butz früher beim ASV Solidarität Nürnberg beheimatet, hatte 2017 zu dessen Andenken in Burgheim/Donau diesen Nostalgiewettkampf initiiert und auch 2018 durchgeführt. Zwischenzeitlich bat Albert Frank den RMSC Solidarität Schwabach den Wettkampf in der fränkischen Heimat von Heinz Butz fort zu führen. Die Soli Schwabach hat deshalb frühere Aktive eingeladen, die nicht mehr an regulären Meisterschaften teilnehmen, aber ihr Sportgerät ohne Zwang ab und an nutzen und sich auch mit früherer Konkurrenz messen möchten.
Teilnahmezusagen kamen von 24 Akteuren aus acht Vereinen, einige waren sogar aus Oberbayern und aus Baden-Württemberg angereist. Mit acht Sportler/innen stellte die Schwabacher Soli das größte Kontingent, gefolgt vom RV Burgheim mit sieben Akteuren. Im Andenken an den Vater und Opa stieg auch Manfred Butz mit Sohn Matthias einmal mehr für einige Kürübungen und außer Konkurrenz auf die Kunstmaschine.
Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch erinnerte in seiner Begrüßung an Heinz Butz als Urgestein des Hallenradsports, dessen Verdienste mit dem Ehrenbrief des RKB Solidarität und der Goldenen Ehrennadel des BLSV gewürdigt worden waren. Die, auf Grund weiterer Verpflichtungen nur kurzzeitige Anwesenheit von Harald Schmid, dem Präsidenten des RKB Bayern und dessen Grußwort wurden als ehrenvolle Bestätigung aufgenommen.
Auch Helmut Gruhn, Vorsitzender des Stadtverbandes der Schwabacher Turn- und Sportvereine, verfolgte mit Enkelsohn Max  mit Interesse die immer noch hohe Leistungsqualität der sportlich aktiv gebliebenen Sportler/innen.
In der Disziplin 6er Einrad Elite Frauen begab sich das heimische Team mit Christina Peciak, Rebecca Schmiedl, Jutta Dorsch, Sabrina Burkel, Helga Engelhardt und Tochter Jessica Nebe auf die Fahrfläche. Der trotz nur kurzem Training respektable und abstiegsfreie Vortrag konnte allerdings den bis 1997 überaus erfolgreichen 6er aus Burgheim, der bei 20 Kürelementen mit 40 Punkten vorne lag, nicht gefährden. Sehenswert synchron fuhren sie Außen- und Innenstern, Wechselschleifen, Doppeltorring und viele weitere Schwierigkeiten aus der großen Figurenpalette. Lediglich bei der Höchstschwierigkeit, der Mühle mit Gegentorfahrt und Wechselschleife unterliefen ihnen zwei Abstiege.

Das Soliteam ergänzte sich später noch mit Nadine Egerer und Frank Steinmetz und startete als 4er in vereinsinterner Konkurrenz. Hier überholte Schwabach 2  – Nadine Egerer, Sabrina Burkel, Helga Engelhardt, Jessica Nebe –  das mit höherer Punktzahl angetretene Team 1 (40,40/36,65 zu 42,90/33,56 Punkten).
Jessica Nebe trat mit Sabrina Burkel (vorm. Gehlert) auch im 2er Kunstrad Elite Frauen an und fuhr auf den Silberplatz mit 43,90/42,65 Punkten. Ganz oben standen die Schwestern Karina und Pauline Roßbach, RKV Bullach/Lauf mit 65,30/56,43. Bronze ging an Miriam Schöpf/Elisa Hausmann vom RKB Bruckmühl bei Rosenheim, mit rund 14 Punkten Rückstand auf das Schwabacher Duo.
Im 1er Kunstrad Elite Männer stieg Albert Frank erneut auf sein Rad und bestätigte mit 50,00/47,05 seine guten Vorjahresleistungen. Einen überzeugenden Auftritt bot Oliver Veith vom RKV Kleingartach bei Eppingen. 20 Übungen, darunter Steigerfiguren, Übergänge, Sattelstand und Lenkerstanddrehung, jede Menge Qualität, honoriert mit 102,20/96,36 Punkten.
Die sieben 1er Frauen bestätigten ihre Vorrangstellung mit Ausgangswerten von 58,40 bis hin zu 113,60 Punkten. Ganz weit vorne: Sarah Seidl, RC 2000 Kieselbronn bei Pforzheim, frühere Spitzenathletin mit dem achten Platz bei den Weltmeisterschaften 2002. Großes Kompliment für die Bewertung mit 107,65 Punkten an die junge Mutter, die ebenso wie Rebecca Schmiedl und Christina Peciak (vorm. Groß) ihren Nachwuchs im Säuglingsalter schon einmal Hallenradsportluft schnuppern ließen.

Die weiteren Platzierungen: Carolin Huber, RKV Dachau – Paulina Roßbach – Miriam Schöpf – Sabrina Burkel – Karin Neumann, Dachau und Karina Roßbach.
Alfred Rettig-Hiebsch moderierte den Wettkampf und stellte jede/n Aktiven direkt nach dem Kürvortrag detailliert mit persönlichen und sportlichen Daten vor.
Nach den gut zweistündigen Auftritten schwelgten die Radsportler/innen nebst Anhang in Erinnerungen an alte und auch glanzvolle aktive Zeiten unter dem Motto „Wir alle sind Sieger!“. Beim gemeinsamen Frühstück trafen sich viele am Sonntag Morgen im Hallenfoyer zur freundschaftlichen Verabschiedung. Allgemeines Fazit: Ein derartiger Ehemaligen-Wettkampf könnte eine durchaus interessante Nischenlösung werden und sollte in der Diskussion bleiben. 

Am 16.11.2019 fand die dritte Auflage des „Heinz-Butz-Gedächtnispokals“ in Schwabach statt.
In Insgesamt vier Disziplinen starteten 24 Sportler(innen) aus 8 Vereinen

Es wurden wieder beeindruckende Darbietungen gezeigt und ein geselliges Miteinander gepflegt.

Auf dieser Seite gibt es ein paar Impressionen dieses tollen Tages.

Der Pressebericht im Schwabacher Tagblatt ist hier zu finden.

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Leon Schmiedl gewinnt RKB-Bundespokal 2019- Kunst- und Einradzentrum Hans-Hocheder-Halle

Mit dem Gewinn des vom Rad- und Kraftfahrerbundes (RKB) Solidarität ausgeschriebenen Bundespokals im Rimpar hat das Schwabacher Nachwuchstalent Leon Schmiedl die Saison 2019 höchst erfolgreich abgeschlossen. Der erst Achtjährige startete im 1erKunstradfahren der Altersklasse U11 bei insgesamt acht Wettkämpfen quer durch Bayern. Dabei steigerte er seine Kür auf 24 einzelne Elemente und 7,90 Punkte. Sein Highlight: Bei der Bezirksrunde Mittelfranken im Rahmen der Bayern-Cup-Serie siegte er mit 42,10/40,70 Punkten und persönlicher Bestleistung.

Abgesehen vom ersten Wettkampf des Jahres, dem Sonnenstuhlpokal mit dem 5. Platz, stand er immer auf dem Siegerpodest. Seine Bilanz: Zwei erste Plätze, vier Zweite, dazu der 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft. Mit einer Teilnahme bei der Deutschen Hallensportmeisterschaft muss Leon allerdings noch zuwarten, hat also noch zwei Jahre zur Vorbereitung. Ab der U13 könnte er dann dabei sein.

Beim Bundespokal, dem offiziellen Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison hing sein Sieg am seidenen Faden. Mit 42,10/36,73 Punkten lag er mit 0,66 Punkten Vorsprung nur hauchzart vor Bennet Koslowski, Soli Rimpar (38,50/36,07). Dritter wurde Julian Weiss, Soli Randersacker, mit 41,20/34,74 Punkten.

Hochederhalle: Zwei Tage Kunst- und Einradsport:
Am bevorstehenden Wochenende steht die Hans-Hocheder-Sporthalle ganz im Zeichen des Kunst- und Einradsports. Der Samstag (16.11.) startet mit einem auf Bezirksebene angesiedelten E-Kader-Lehrgang. Rebecca Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach wird als neue Bezirks-Sportleiterin junge Nachwuchssportler anleiten.

Ab 16 Uhr ist dann die Öffentlichkeit eingeladen zur 3. Auflage des „Heinz-Butz-Gedächtnispokals“.  Albert Frank vom RV Burgheim hat diesen Wettkampf initiiert für Sportler, die nicht mehr an offiziellen Meisterschaften teilnehmen oder wieder Lust haben, ihr früheres Talent aufzufrischen. Erinnert wird damit an den 2012 im Alter von 74 Jahren verstorbenen Funktionär der Soli Nürnberg. Heinz Butz war dort 1953 eingetreten und nach einigen aktiven Jahren in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen bis hinauf in die Bundesebene tätig. Er profilierte sich als überaus fachlich kompetentes, anerkanntes und geschätztes Urgestein im Hallenradsport.

In den Disziplinen 4er und 6er Einrad sowie 1er und 2er Kunstrad zeigen die Teilnehmer/innen der Altersklassen Elite Frauen und Männer, dass sie ihr fahrerisches Können noch nicht verlernt haben. Wie schon in den beiden Vorjahren in Burgheim/Donau steigen Albert Frank sowie Butz-Sohn Manfred und -Enkel Mathias als Team wieder auf die Kunstmaschine/n. Die Soli Schwabach ist mit zwei 4er und einer 6erEinradmannschaft und im 1erKunstrad vertreten.

Nach der Siegerehrung ist dann „Partytime“ angesagt, bei der die „Ehemaligen“ nebst Anhang zu Nachbetrachtung und Erfahrungsaustausch sicher noch länger zusammensitzen werden.

Der Sonntag (17.11.) steht dann ab 10.30 Uhr ganz im Zeichen der Nachwuchsschulung. Der offiziell als „Bezirkspokal“ titulierte Wettkampf ist offen für alle Sportler, die sich nicht auf bayerische Ebene qualifizieren konnten, dient der Sammlung von Wettkampferfahrung und zur Steigerung des Leistungsniveaus. Zu sehen sind auf zwei Fahrflächen jeweils an die 20 Starts in allen Schülerklassen (U11 – U15) sowie Junioren U19 in den Disziplinen 1er/2er Kunstrad und 4er Einrad.

Die Soli Schwabach ist mit 14 jungen Aktiven vertreten, darunter zwei Teams im 4er Einrad Schülerinnen U15 und Juniorinnen U19. In der Disziplin 1er Kunstrad sind die Altersgruppen U11 Schüler und UU11 – U 15 besetzt. Die Siegerehrung wird gegen 13.15 Uhr erwartet.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, für Verpflegung sorgt die Schwabacher Soli in bewährter Manier.