Kunstradtalent Leon Schmiedl: Vizemeister beim Bayern-Cup 2019

Bei der Bayern-Cup-Serie 2019 im 1er Kunstradfahren hat Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach in der Altersklasse U11 den zweiten Platz abonniert. Im Finale der fünfteiligen Wettkampfserie in Oberschleißheim bot er eine nahezu fehlerfreie Kür. Nach 24 verschiedenen Kürelementen standen ganze zwei Punkte Abzug auf seinem Wertungsbogen: Gratulation zum zweiten Platz mit 42,10/40,10 Punkten.

Bei den vier Vorläufen wurde Leon ebenfalls drei Mal Zweiter, bei der mittelfränkischen Bezirksrunde stand er zudem ganz oben auf dem Podest.

Für die Gesamtwertung schlug seine Kür mit 45 Punkten zu Buche, hinzu kamen noch vier Bonuspunkte für den geringsten Punkteabzug (4,75 %) von allen fünf Startern der Gruppe. Somit errechneten sich für den Achtjährigen 233 Gesamtpunkte, die ihm auch hier den Titel des Vizemeisters einbrachten.

Sieger des Finales und damit auch Bayern-Cup-Gesamtsieger 2019 wurde Simon Nagel vom unterfränkischen RSV Germania Obernau mit 53,80/50,60 bzw. 244 Gesamtpunkten. Er löste damit Leon als Gesamtsieger 2018 ab, der damals auf heimischer Fahrfläche in der Goldschlägerhalle gewann. Eine Neuauflage 2020 des Wettbewerbs zwischen den Beiden wird es allerdings nicht geben. Simon rückt in die U13 auf, Leon hat noch zwei Jahre in seiner Altersgruppe.

Die finale Bronzemedaille gewann Jonas Track, RV Großheubach (39,50/32,44 Punkte), Vierter wurde Julian Weiss von der Soli Randersacker (41,20/28,15 Punkte). In dieser Reihenfolge schlossen sie mit 149 bzw. 141 Gesamtpunkten auch die Cup-Serie ab.

Erstmals startet Leon nun noch beim Bundespokal in Rimpar, wo er wieder auf Julian Weiss treffen wird. Da beide im Kürwert sehr eng beieinander auf den ersten Ausgangsrängen liegen, ist ein spannender Wettkampf zu erwarten.

Kunstradtalent Leon Schmiedl strebt BY-Cup-Titelverteidigung an

Mit dem zweiten Platz beim Kunstrad-Untermain-Cup im unterfränkischen Elsenfeld hat Nachwuchstalent Leon Schmiedl, RMSC Solidarität Schwabach, seine Chancen zur Verteidigung des Vorjahrestitels in der Altersklasse U11 gewahrt. Die Vorteile für den Gesamtsieg bei der Bayern-Cup-Serie 2019 liegen allerdings bei Simon Nagel vom RSV Obernau. Nach drei Siegen und insgesamt 191 zu 184 Punkten aus den vier Vorläufen hat dieser einen guten Vorsprung. Auch beim aktuellen Kürwert liegt der Konkurrent von Leon mit 53,80 zu 42,10 Ausgangspunkten vorne.

Für den gerade einmal 8jährigen Schwabacher spricht hingegen seine fahrerische Qualität, bestätigt durch die geringsten Punktabzüge bei allen Vorläufen. Offen bleibt, wer von den beiden Solisten bis zum Finale am 12. Oktober in Oberschleißheim seinen Kürwert noch aufstocken kann oder will. Seit dem Sonnenstuhl-Weinpokal im März dieses Jahres, dem ersten Vorlauf, hat Leon 7,90, Simon 3,50 Punkte aufgesattelt.

Mit 107 Vorlaufpunkten ist Jonas Track vom RV Großheubach für den Titelkampf wohl schon aus dem Rennen. Für ihn gilt es eher um den dritten Platz auf dem Treppchen, wobei zwei Konkurrenten mit 105 bzw. 104 Punkten an ihm dran sind.

Zurück zum Untermain-Cup: Sieben U11- Sportler waren angetreten, Sieger Simon Nagel lag mit 53,80/47,80 Punkten klar vorne, Leon Schmiedl fuhr, wie schon beim Paartal-Cup im Mai mit guten 42,10/37,95 auf den zweiten Platz.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 02.08.2019

Soli Schwabach: Auftritte bei Bezirksmeisterschaft

Kunstrad-Solist Leon Schmiedl und ein Viererteam im Einradfahren starteten für den RMSC Solidarität Schwabach bei der Bezirksmeisterschaft in Herzogenaurach in der Altersklasse Schüler/innen.
Nach zweijähriger Pause konnte Einradtrainer Robert Rettig-Hiebsch mit Leona Fischer, Jule Kistner, Anni Schönweis und Ida Wienziers wieder einen 4er-Einradreigen der Altersklasse U13 auf der Fahrfläche präsentieren. Nach der Schwierigkeit der jeweiligen Kürwerte war das Soliquartett hinter Herzogenaurach zwischen zwei Mannschaften der Soli Roth auf dem dritten Ausgangsrang platziert. In dieser Reihenfolge fanden sich die Mannschaften dann auch bei der Siegerehrung auf dem Podest. 16 verschiedene Kürelemente hatten die Schwabacher Solimädels in den zurückliegenden Trainingswochen eingeübt. Sie boten einen akzeptablen ersten Auftritt. Bei der Torfahrt und dem Innenstern schlugen drei Abstiege zu Buche, an der korrekten Armhaltung müssen sie ebenfalls noch arbeiten.  Für die bevorstehende Bayerische Meisterschaft konnte sich einzig das Team der Soli Herzogenaurach qualifizieren.
Mit einer herausragenden Leistung und neuer persönlicher Bestleistung hat Leon Schmiedl nach 2018 auch heuer wieder einen Bayern weiten Auftritt. In Bechhofen darf er sich mit zehn Konkurrenten messen, in der Starterliste der U11 Schüler steht er auf dem fünften Ausgangsrang. Für die Bezirksmeisterschaft hatte Trainermutter Rebecca die Kür von Leon um drei neue Kehrfiguren und zwei freihändig zu ahrende Elemente von 34,20 auf 40,30 Punkte angehoben. Leon erhielt für die 23 dargebotenen Kürelemente hervorragende 39,80 Punkte, übertraf damit locker die Qualifikationshürde (30,00) und hätte mit seinem Ergebnis sogar den U13-Wettkampf gewonnen.

2. Auftritt bei der Bayern-Cup-Serie 2019

Im schwäbischen Kissing fuhr Leon eine Woche später beim zweiten Vorlauf der fünfteiligen Bayern-Cup-Serie auf den zweiten Platz. Im angetretenen Fünferfeld überzeugte er ebenfalls und war mit einem Abzug von lediglich 3,64 Punkten (40,30/36,66) sogar Gruppenbester. U11-Tagessieger wurde Simon Nagel vom RSV Germania Obernau mit 52,60/41,05 Punkten.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 23.05.2019

Stadtmeisterschaft 2019

Enya Egerer ist Stadtmeisterin 2019 im 1er Kunstradfahren. Vizemeister ist – wie schon 2018 – Leon Schmiedl, neu auf den Bronzeplatz fuhr Nina Lastinger.

In der Sporthalle der Schule am Museum richtete der RMSC Solidarität Schwabach den diesjährigen Wettkampf aus, insgesamt acht vereinsangehörige Aktive traten vor guter Kulisse in der Altersklasse „Jugend gemischt“ an. Der Blick in die Starterliste deutete den Titelkampf zwischen Enya und Leon bereits an: Beide zeigten 24 Kürelemente mit 44,40 bzw. 42,10 Punkten, beide hatten den Frontstand freihändig in Wechselrunde mit 3,40 Punkten im Programm, ebenso den Sattellenkerstand (3,10), Leon zudem in der mit 4,10 Punkten höher bewerteten Wechselrunde. Knapp war es allemal, letztlich lag Enya mit 41,65 zu 40,17 Punkten vorne. Kaum zu glauben: Nach fast dreijähriger Trainings- und Wettkampfpause zeigte die mittelfränkische Titelträgerin und Vizestadtmeisterin 2016 wieder eine überaus beachtliche Leistung.

Der dritte Platz war für Nina Lastinger (21 Kürelemente, 35,20 Punkte) oder Janina Polster (20/31,00) programmiert, Nina konnte sich mit  einem Vorsprung von 2,76 Punkten durchsetzen. Die Geschwister Mila und Moritz Deß tauschten einmal mehr die Plätze, heuer Vorteil Mila (5. Platz). Die Ergebnistabelle beschlossen die beiden „Newcomer“ Anni Schönweis – sie durfte den Sonderpokal für den zum Kürwert prozentual geringsten Punkteabzug in Empfang nehmen – und Enya Ittner.

Besonders „in“ ist bei der Soli derzeit auch das Einradfahren, zudem als gute Vorbereitung für das Kunstradfahren. Im internen Wettstreit zeigten zwei 4erTeams ihre einstudierte und durchaus schon anspruchsvolle Kür. Als Sahnehäubchen obenauf stieg auch noch das 4erErwachsenenteam auf die Einräder und zeigte, dass Einradfahren nicht nur der Jugend vorbehalten ist.

Foto: Alle teilnehmenden Kunst- und Einradsportler präsentieren ihre Medaillen, Pokale und Urkunden. Die Stadtmeister (hintere Reihe) Leon Schmiedl (3. von rechts) – Nina Lastinger (5.v.r.) – Enya Egerer (6.v.r.)

Am 06.05. fand wieder die Stadtmeisterschaft im Kunstradfahren statt. Diesmal starteten 8 Sportler in der Kategorier „Jugend gemischt“. Im Anschluss zeigten unsere Einradreigen ihr Können.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 30.05.2019

Leon Schmiedl startet erfolgreich in die Bayern-Cup-Serie 2019

Einstieg in die Verteidigung des blauen Siegershirts: Leon Schmiedl, 1er- Kunstradsportler des RMSC Solidarität Schwabach, startete als Gesamtsieger der Bayern-Cup-Serie 2018 in der Altersklasse U11 Schüler beim Sonnenstuhl-Weinpokal in die 2019er Serie.

In Randersacker traf der mittlerweile 8jährige, der noch weitere zwei Jahre in dieser Altersklasse startberechtigt ist, auf immerhin sechs Konkurrenten des Vorjahres. Mit 34,20 Punkten aus 20 verschiedenen Kürelementen lag Leon auf dem siebten Ausgangsrang bei insgesamt acht Startern. Hoch konzentriert und sicher spulte er sein Programm mit neuer persönlicher Bestleistung ab. Nach der Anzeigetafel hatte er tolle 33,46 Punkte ausgefahren, sodass er sich um zwei Plätze verbesserte und Fünfter wurde. Bei nahezu identischer Kür wurden ihm im Oktober 2018 im damaligen Finale noch 3,63 Punkte abgezogen.

Im ersten Cupvorlauf hat das Schwabacher Nachwuchstalent für die Gesamtwertung 30 von maximal 50 Punkten erreicht. Dazu noch drei Bonuspunkte für die Sonderwertung der geringsten Abzüge. Somit hat Leon eine gute Ausgangsposition für die nächsten drei Vorläufe, nämlich den Paartal-Cup im Mai, die Bezirksrunde Mittelfranken im Juni und den Untermain-Cup im Juli.

Zur weiteren optimalen Vorbereitung auf die gesamte Wettkampfsaison 2019 und insbesondere das Bayern-Cup Finale am 12. Oktober in Oberschleißheim nimmt Leon in der ersten Osterferienwoche an einem Lehrgang in Seesen/Harz teil. Dort wird er mit weiteren jungen Aktiven in der Obhut von Lehrgangsleiter und Referent Volkmar Zint vom Nachbarverein TSV Bernlohe eine aufbauende und gezielte Talentförderung erfahren.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 22.03.2019

Soli-Solist beim Kunstrad-Bezirkspokal

Mit dem Bezirkspokal im Kunstradfahren in der Bertlein-Schulturnhalle in Lauf endete in Mittelfranken die diesjährige Wettkampfsaison. Für den RMSC Solidarität Schwabach startete Raphael Kormann als Solist in der Altersgruppe D (U 9). Auch ohne Konkurrenzdruck zeigte Raphael in der Disziplin 1er Kunstfahren eine sehr sicher gefahrene Kür aus mittlerweile 16 verschiedenen Elementen mit 22,50 Ausgangspunkten. Das Kampfgericht honorierte seinen Vortrag mit 21,49 Punkten. Mit diesem Ergebnis hätte er im Vergleich mit den drei Startern des Gastgebers RKV Bullach in den  Altersgruppen U 11 und U 13 immerhin den Bronzeplatz erreicht.

Im Gegensatz zu den insgesamt vier Schülerstartern waren bei den Schülerinnen mit 27 Aktiven alle Altersgruppen bis hin zur U 15 besetzt. Aus dem Schwabacher Umland zeigten bei diesem „Nachwuchspokal“ – Sportler mit der Qualifikation zur bayerischen Meisterschaft waren nicht zugelassen –  auch Aktive der Soli Roth und vom RC Wendelstein ihr Können.

Soli-Delegation bei der Hallenrad-Weltmeisterschaft

Schon traditionsgemäß fuhr dieses Mal eine zehnköpfige Delegation der Soli Schwabach zur dreitägigen Hallenradsport-Weltmeisterschaft nach Lüttich/Belgien. Dort war man live dabei beim deutschen Doppelsieg in der Disziplin 1er Frauen, wo Milena Slupina vom TSV Bernlohe – wie bereits im ST berichtet – Vizeweltmeisterin wurde.

Deutsche Doppelsiege gab es zudem in den Disziplinen 1er Männer, 2er Frauen und 2er offene (gemischte) Klasse. In der offenen Klasse 4er Kunstrad wurde das deutsche Team ebenfalls Weltmeister. Diese Erfolge bestätigten einmal mehr die deutsche Spitzenstellung im weltweiten Hallenradsport, heuer unter 22 teilnehmenden Nationen.

Bleibt noch der Radballsport, in Lüttich mit 2er-Teams aus 13 Ländern:  Hier sind die Cousins Bernd und Gerhard Mlady vom RMC Lohengrin Stein auf Podestplätze abonniert: Mit dem jetzigen Titel des Vizeweltmeisters, mit Gold 2017 und Bronze 2016 besitzen sie nun einen kompletten Medaillensatz. Die Überraschungssieger des Vorjahres mussten sich heuer den favorisierten Österreichern  Bröll/Schnetzer mit 6:8 geschlagen geben. Diese lagen nach drei Minuten bereits mit 4:0 in Front und konterten in der siebenminütigen zweiten Halbzeit die versuchte Aufholjagd der beiden Mittelfranken aus. Kleiner Trost für Gerhard Mlady: Mit je 35 Treffern wurden er und sein Kontrahent Bröll die erfolgreichsten Torschützen.

Eine bittere Pille mussten die Mlady’s und das deutsche Ersatzteam bei der Anreise schlucken: Ihr Bus wurde aufgebrochen und die sieben Spezialräder, Wert immerhin ca. 10.000 Euro, gestohlen. Offen bleibt, ob der zwangsweise Umstieg auf „fremde“ Radballmaschinen Auswirkungen auf das Leistungsvermögen der Beiden hatte. Finanzieller  Trost: Wie zu vernehmen war, will der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) den Schaden ersetzen.

2. Heinz-Butz-Gedächtnispokal

Heinz-Butz-Gedächtnisturnier, das Zweite.
Erneut trafen sich ehemalige Hallenradsportler in Burgheim/Donau, um bei sportlichen Wettkämpfen in verschiedenen Kunst- und Einrad-Disziplinen an den 2012 verstorbenen und überaus engagierten und beliebten Funktionär der Solidarität Nürnberg zu erinnern. Dabei wollten sie auch zeigen, dass sie nach Beendigung der aktiven Wettkampfjahre nach wie vor ihr Sportgerät meisterlich beherrschen. Albert Frank vom Radfahrerverein RV Burgheim hatte die zweite Turnierauflage bestens organisiert und ein nostalgisches Eröffnungs-Highlight präsentiert: Bekleidet mit Hut und langem Frack aus vergangener Zeit boten seine vier Söhne auf historischen Hochrädern eine überaus beeindruckende und beifallsumrauschte Choreographie.
Der RMSC Solidarität Schwabach stellte mit fünf Teilnehmern nach dem RV Burgheim das stärkste Kontingent und besetzte die Diszipline 1er- und 2er-Kunstrad Frauen sowie die offene Eliteklasse im  4er-Einradfahren. Jessica Engelhardt bot wie in ihren aktiven Jahren einen überzeugenden Auftritt und stand ganz oben auf dem Siegerpodest. Zusammen mit ihrer Schwester Melanie fuhr sie in der Zweier-Kategorie auch noch auf den Bronzeplatz.

Präsent war Jessica auch auf dem Einrad, wo sie mit Nadine Egerer, Sabrina Schönweis und Frank Steinmetz ein gemischtes Quartett bildete. Auch ohne Konkurrenzdruck zeigte das Team eine harmonische Kür und erhielt viel Beifall. Zudem hoch verdient, da alle Vier auf keinerlei frühere Wettkampfpraxis verweisen können, sondern sich die Beherrschung dieses Sportgeräts erst mit viel Trainingsfleiß aneigneten.

Vom RV Burgheim hatten sich bei der Turnierpremiere 2017 nach bis zu 30jähriger Pause wieder drei Einradteams – zwei 4er und ein 6er – reaktiviert, nach intensivem Training bei deutlicher Leistungssteigerung spektakuläre Kürvorträge präsentiert und das  Publikum restlos begeistert.

Wie im Vorjahr stiegen auch Butz-Sohn Manfred und Enkel Matthias von der Soli Nürnberg wieder auf die Kunstmaschine und erwiesen dem Vater und Opa mit ihrer 2er-Kür die Ehre. Sportler/innen der Solidaritätsvereine Bruckmühl, Bullach, Ismaning und Kleingartach vervollständigten das Teilnehmerfeld.

Die Sportlerparty, bei der die „Ehemaligen“ nebst Anhang bis in die frühen Morgenstunden feierten, bestätigte einen gelungenen und erinnerungsträchtigen Wettkampf.

Bayern-Cup-Vorläufe im Kunstradfahren abgeschlossen

Mit der Teilnahme am Untermain-Cup in Elsenfeld hat Soli-Nachwuchstalent Leon Schmiedl den vierten und damit letzten Vorlauf der Bayern-Cup-Serie 2018 im 1er-Kunstradfahren erfolgreich abgeschlossen. Im respektablen Feld von insgesamt sieben Startern in der U11-Altersgruppe hielt er seinen dritten Ausgangsrang und qualifizierte sich somit für das Finale.

Die Kür von Leon umfasst mittlerweile 20 verschiedene Elemente mit zusammen 34,00 Punkten, von denen er 28,32 ausfuhr. Bei dieser Vorgabe immerhin sein zweitbestes Ergebnis im laufenden Wettkampfjahr, wobei er seit Februar seine Kür um 3,40 Punkte steigerte. Besonders anerkennenswert ist hierbei, dass der erst Siebenjährige neben dem freihändig gefahrenen Frontstand erstmals auch den schwierigen Sattellenkerstand in Wechselrunde zeigte. Insgesamt bot Leon bei lediglich zwei Schwierigkeitsabzügen zu je 50 Prozent und einigen „Wacklern“ eine ansprechende Leistung, mit der auch Sportleiterin Jessica Engelhardt und Trainermutter Rebecca, die ihren Schützling nach Unterfranken begleiteten, sehr zufrieden waren.

In der gesamten Vorlaufwertung kommt Leon nun auf 167 Punkte,  sein direkter Konkurrent von der Soli Höchberg auf 154 Punkte, allerdings schon aus drei Vorläufen. Beim Bayern-Cup-Finale, das der RMSC Solidarität Schwabach am 14. Oktober in der hiesigen Goldschlägerhalle ausrichtet, ist jedenfalls viel Spannung angesagt.

Bericht im Schwabacher Tagblatt, 06.07.2018