Stadtmeisterschaft 2013

Rekordbeteiligung bei der Stadtmeisterschaft 2013 im 1er-Kunstradfahren: 11 Sportlerinnen und Sportler, alle vom Ausrichter RMSC Solidarität Schwabach, traten in der Altersgruppe Jugend gemischt an. Besonders erfreulich dabei, dass acht Aktive, die über verschiedene Werbeaktivitäten erst im 2. Halbjahre 2012 zur Soli kamen, bereits beeindruckende Leistungen zeigten und allesamt ihre Kürvorträge mit weniger als fünf Abzugspunkten meisterten.

Ein Siegertrio ist natürlich auch zu vermelden: Astrid Schmiedl, Vorjahreszweite, stand heuer mit 24 Figuren-57,90/52,18 Punkten ganz oben als Stadtmeister auf dem Podest. Nadja Kölbel verbesserte sich mit 25-50,00/36,84 vom Bronzerang 2012 auf den Silberplatz. Auch Janick Polster rückte heuer einen Platz vor und wurde mit knappem Abstand Dritter (24-43,20/35,09).

Den Extrapokal für den geringsten Punkteabzug, nämlich nur 0,14 Punkte, erhielt Janina Polster, die ihre Trophäe mit berechtigtem Stolz durch die Halle trug.

Solivorsitzender Alfred Rettig-Hiebsch konnte in der Sporthalle am Förderzentrum zahlreiche Sportlereltern, Großeltern und weitere Angehörige begrüßen und stellte alle Aktiven mit ihren persönlichen und sportlichen Daten vor. Besonders dankte er dem Organisationsteam um Sportleiter Robert Rettig-Hiebsch, das als Kampfgericht und Auf- und Abbauhelfer für ein reibungsloses Gelingen des Wettkampfes sorgte.  Kaffee und Kuchen sowie Gutes vom Grill ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Eine besondere Einlage boten zudem noch Doris Grasmann und Hannah Kroth. Beide trainieren seit einiger Zeit die Disziplin 2er-Kunstfahren und zeigten bei verdientem Applaus ihre seither erlernten Kürelemente. Vielleicht kann hier eine frühere Domäne der Schwabacher Soli wieder erweckt werden.

Ein Wermutstropfen fiel auch auf den Wettkampfabend: Neben Maya Draheim, einem weiteren Neuzugang, konnte vor allem Jonas Schwanfelder als bereits vierfacher  Stadtmeister und Schwabacher Sportler des Jahres 2012 nicht teilnehmen und wegen einer Auszeit auch seine sonstigen Titel nicht verteidigen.

Die weiteren Platzierungen: 4. Hannah Kroth 24-36,10/33,28 –  5. Doris Grasmann 18-28,20/26,68 –  6. Enya Egerer 18-26,20/24,64 –  7. Marlene Krauss 19-28,10/23,12 –  8. Nina Lastinger 14-19,10/17,65 – 9. Marc Sammler 12-16,10/15,43 – 10. Janina Polster 9-11,10/10,96 – 11. Carla Rüpcke 9-12,10/10,03
Foto: Vereint nach der Siegerehrung: Alle Wettkämpfer/innen mit Vorstand und Orgateam    (Foto -/-)

Weitere Fotos sind in der Gallerie zu finden

Bezirksmeisterschaft in Roth

Bei der mittelfränkischen Kunstrad-Bezirksmeisterschaft in Roth gingen mit Maya Draheim und Hannah Kroth zwei weitere Youngster des RMSC Solidarität Schwabach erstmals an den Start. Damit konnte die Soli zusammen mit den kürzlich beim Sonnenstuhlpokal angetretenen Nachwuchstrio alle Schülerinnen-Altersklassen in der 1er-Disziplin besetzen.

Bei den U11-Jüngsten bot Nina Lastinger eine absolut fehlerfreie Kür und blieb ohne Punkteabzug. Damit rückte sie einen Platz vor ihre Vereinskameradin Maya Draheim und wurde Elfte. Aber auch die Leistung von Maya konnte sich sehen lassen. Punkteverderber waren bei ihr nur der Pedalstillstand und eine Bodenberührung. Marlene Krauss zeigte ebenfalls eine tolle Kürleistung, was der Abzug von nur 0,63 Punkten belegt. In dem 12er-Feld verbesserte sie sich sogar um zwei Plätze auf den anerkennenswerten 5. Rang.

Der Kürvortrag von Doris Grasmann (U13) wurde in der Ausführung etwas differenziert gesehen, dennoch fuhr sie bei 12 Starterinnen einen Platz nach oben. Bemerkenswert ist nicht nur der 10. Platz, sondern vor allem das gegenüber ihrem ersten Wettkampf bessere Gesamtergebnis.

Auch Hannah Kroth konnte sich bei den „Platzvorrückern“ einreihen und kam bei neun U15-Starterinnen auf den 7. Platz. Gegenüber ihren Kameradinnen bringt sie einen Trainingsvorsprung und damit schon 24 Figuren mit 36,10 Punkten ein.

Fazit ist, dass sich das Nachwuchsquintett der Soli bereits überaus erfolgreich
präsentierte und vor allem auch das notwendige Talent für den Kunstradsport besitzt.

Bayern-Cup: Sonnenstuhl-Pokal 2013

Erster Start und zugleich Einstieg in die Bayern-Cup-Serie 2013 im Kunstradfahren:
Nina Lastinger, Marlene Krauss und Doris Grasmann zeigten beim Sonnenstuhl-Weinpokal 2013 in Randersacker ihre Einstandskür in der 1er-Disziplin Schülerinnen.
Erst im letzten Quartal 2012 fanden die drei Nachwuchssportlerinnen über die OB-Sportwette und andere Werbeaktionen den Weg zum RMSC Solidarität Schwabach. Mit tadellosen Auftritten konnten sie ihre Übungsleiter durchaus erfreuen.
In der U11-Altersgruppe mit 12 Starterinnen bot Nina zehn Kürelemente mit 12,50 Punkten. Die vom Kampfgericht anerkannten 11,75 Punkte brachten ihr sogar vier von möglichen fünf Bonuspunkten. Marlene hat bereits 15 Figuren im Programm und kam auf überzeugende 20,50/18,90 Punkte und drei Sonderpunkte beim Bonussystem für die fünf geringsten Abzüge.

Doris startete in der U13-Gruppe mit 28,00 Punkten aus 18 Elementen noch am Ende des 14er Feldes. Ihr Abzug von lediglich 2,61 Punkten brachte sie ebenfalls noch in die Bonusränge (+ 2). Wie Nina war auch ihr der „Pedalstillstand“ nicht ganz geglückt.

Mit Janick Polster und Nadja Kölbel gingen bei den U19-Junioren zwei „Altgediente“ auf die Fahrfläche. Mit deutlichen Punkteabständen zur Konkurrenz waren die hinteren Ränge im 7er bzw. 19er Starterfeld vorgegeben. Janick blieb mit 43,20/33,64 Punkten aus 24 Elementen nur knapp unter dem Ergebnis der kürzlich ausgetragenen Bezirksmeisterschaft. Ursächlich hierfür waren die nicht gewerteten Übungen „Sattelbeugestand“ und „Kehrpedalseitstand“. Nadja stand nach vertretbarem Beginn ab dem Mittelteil ihrer 25 Figuren-Kür völlig neben sich und dem Kunstrad und erreichte nur 19,15 von 50,00 Punkten. Mit viel Trainingsfleiß geht es bei ihr aber sicherlich schnell wieder aufwärts. (sta)

Franken-Fernsehen im Training der Soli

Hier geht es zur Mediathek (27.02.2013) des Franken Fernsehen und zum Beitrag über Jonas Schwanfelder.


Ein Kamerateam des Franken Fernsehen besuchte die Kunstradsportler des RMSC Solidarität Schwabach beim Training in der Sporthalle am Förderzentrum.

Zielperson des telegenen Interesses war das Schwabacher Nachwuchstalent
Jonas Schwanfelder. Zusammen mit seinem Trainer-Vater Rainer stellte er sein
Sportgerät vor und erläuterte verschiedene Elemente seines Kürprogramms.
Nach deren praktischer Demonstration wagte sich zudem noch der
Aufnahmeleiter auf das Spezialrad.
Offen ist noch der Sendetermin des Beitrages. Nach dessen Bekanntgabe durch
das Franken Fernsehen folgt die entsprechende Information.

RMSC Solidarität Schwabach
Wolfgang Stadelmann

Bezirksmeisterschaft Junioren Mittelfranken in Roth (Bernlohe)

Die mittelfränkische Bezirksmeisterschaft der Junioren in Roth hat das
Wettkampfjahr 2013 für die Kunstradsportler eingeläutet. Janick Polster,
heuer in die U19-Altersgruppe aufgerückt, trat für den RMSC Solidarität
Schwabach an.

Nach seinem Seuchenjahr 2012, in dem Janick Unfall bedingt nur zwei Wettkämpfe bestreiten konnte, versucht er nun wieder seine Form zu finden.
Mit 43,20/35,76 Punkten ist ihm dies auch recht ordentlich gelungen. Beim
Bezirkspokal im November letzten Jahres brachte er es auf lediglich 31,37
Punkte.

Dennoch wäre in Roth noch etwas mehr erreichbar gewesen. Zum Ende seiner Kür hätte er einige Elemente nur vollständig ausfahren müssen. Positiv ist zu bewerten, dass er nach dem missglückten Kürbeginn mit einem aberkannten freihändigen Rahmenstand das gesamte Mittelteil seines Vortrages sicher beherrschte und auch im Zeit Limit der fünf Minuten blieb.

Juniorensieger wurde Felix Prechtel, RKV Lauf-Bullach, der mit 94,80/87,475 Punkten auch die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft (70 auszufahrende Punkte) deutlich erreichte.

Einsame Spitze bei den Juniorinnen ist Milena Slupina vom Nachbarverein TSV Bernlohe. Mit 175,30/168,30 Punkten setzte sie sich nicht nur deutlich von ihren sechs Konkurrentinnen ab, sondern zählt zweifelsohne zum Favoritenkreis bei der Bayerischen und auch darüber hinaus.

Bezirkspokal 2012

Nadja Kölbel (Juniorinnen) und Janick Polster (U15-Schüler) traten im 1er Kunstradfahren für die Schwabacher Solidarität beim Bezirkspokal in Bechhofen/Ansbach an. Dieser „Nachwuchspokal“ eröffnet Sportlerinnen und Sportlern, die nicht bei den bayerischen Titelkämpfen antreten konnten, nochmals eine Bühne.

Die Vorzeichen für die beiden Soliakteure standen nicht so gut. Janick mußte nach dem Sonnenstuhl-Pokal im Februar Unfallbedingt eine lange Pause einlegen und startete erstmals wieder bei der Stadtmeisterschaft im Oktober. In Bechhofen war er zudem der einzige Teilnehmer  in seiner Altersgruppe. Sein „konkurrenzloser“ Auftritt endete mit 43,20/31,37 Punkten, wobei die maßgeblichen Abzüge auf Stürzen beim freihändigen Dornenstand und beim Drehsprung vom Seitenstand zum Kehrhang beruhten.

Nadja war heuer ebenfalls nicht sehr präsent und bestritt bei der Stadtmeisterschaft ihren ersten und zudem internen Wettkampf. Mit 50,00 Punkten rangierte sie in Bechhofen auf dem vierten Ausgangsrang, hatte aber immerhin drei Konkurrentinnen. Vertretbare kleinere Unsicherheiten und zwei Abstiege kosteten ihr 8,60 Punkte bei der Ausführungswertung. Mit den Schwierigkeitsabzügen kam sie letztlich auf 36,66 Punkte. Die Podestplätze 2 und 3 gingen an Sandra Richter (75,70/56,17) und Dorothee Sommer (64,50/51,50), beide vom Nachbarverein RC Wendelstein. Sandra Gebhardt vom RKV Erlangen siegte mit 70,80/62,46 Punkten.

Foto: Trainerin Nicole Stadelmann präsentiert Sportler und Sportgerät (Foto Steinmetz)

Stadtmeisterschaft 2012

Erster Platz und Stadtmeistertitel 2012 im 1er Kunstradfahren wie in den letzten drei Jahren für Jonas Schwanfelder. Vizemeisterin wurde, wie schon vergangenes Jahr, Astrid Schmiedl.  Wechsel hingegen beim Bronzeplatz: Nadja Kölbel stieg an Stelle des Vorjahresdritten Janick Polster auf das Podest.

Sieben Aktive des RMSC Solidarität Schwabach  traten beim Titelkampf der Jugend  an. Besonders erfreulich dabei, dass mit Doris Grasmann, Marlene Krauss und Hannah Kroth neue Sportlerinnen nach nur wenigen Trainingswochen bereits den Wettkampf wagten. Über Werbeaktivitäten der Soli beim Sportfest des Förderzentrums, beim PICK-Ferienprogramm und bei der Sportmesse hatten sie den Weg zum Kunstradsport gefunden und sind bei der OB-Mitgliederwette auch im Rennen.

Zahlreiche Eltern und Angehörige fanden sich in der Sporthalle des Förderzentrums ein, erfreuten sich an den weitestgehend gelungenen Kürvorträgen und spendeten reichlich Beifall. Viel Anerkennung für die dargebotenen Leistungen kam auch vom Stadtverbandsvize Helmut Gruhn, der zusammen mit dem Solivorsitzenden Alfred Rettig-Hiebsch auch die Pokale und Urkunden bei der Siegerehrung übergab. Der Solichef hatte eingangs  Sportler und Zuschauer begrüßt und nach einem Gedenken an den tags zuvor verstorbenen Ehrenvorsitzenden Günter Jäger durch das Programm geführt.

Ergebnisse: 1. Jonas Schwanfelder (25 Figuren – 106,60/84,55 Punkte), 2. Astrid Schmiedl (25 – 63,30/58,96), 3. Nadja Kölbel (25 – 50,00/45,43), 4. Janick Polster (24 – 43,20/38,40), 5. Doris Grasmann (18 – 26,40/25,10) mit Extrapokal für den geringsten Punkteabzug), 6. Hannah Kroth (19 – 28,30/23,71), 7. Marlene Krauss (14 – 18,80/16,33)         (sta)

Foto: Stolz auf den erfolgreichen Wettkampf: Die Soliaktiven mit Helmut Gruhn (li) und Alfred Rettig-Hiebsch 

Gesamtsieg im Bayern-Cup Finale 2012

Erwartungen voll erfüllt: Jonas Schwanfelder vom RMSC Solidarität Schwabach ist Gesamtsieger 2012 der Bayern-Cup-Serie im 1er Kunstradfahren der U 15 Schüler. Nach einer Auszeit im vergangenen Jahr gelang dem in Abenberg wohnhaften Soli-Nachwuchstalent in Ebermannstadt nach 2010  erneut der Gesamtsieg. Besonders eindrucksvoll: Der dreifache bayerische Schülermeister (2010 – 2012) gewann alle vier Vorläufe und das Finale des Wettbewerbs.

Die 25-Figuren-Kür von Jonas wurde heuer kontinuierlich von 88,60 auf 106,60 Punkte gesteigert. Maßgeblich hierfür war vor allem der „Mautesprung“, ein „Hüpfer“ während der Fahrt vom Sattel auf den Lenker der Kunstmaschine. Eine Höchstschwierigkeit, die der Elfjährige den meisten Aktiven im Schülerbereich wohl voraus hat. Beim Finale gelang ihm dieses Element einmal mehr, allerdings konnte er einen anschließenden Sturz wie auch bei der folgenden Frontlenkerstanddrehung, nicht vermeiden. Beachtlich ist, dass Jonas in der Schwierigkeitswertung lediglich 1,78 Punkte verlor. Eine unnötige Bodenberührung beim Kürbeginn, dem Sattellenkerstand rückwärts, sowie kleinere, noch zu behebende Unsicherheiten kosteten bei der Ausführungswertung weitere 12,90 Punkte. Mit dem Gesamtergebnis von 91,93 blieb Jonas damit dennoch nur knapp hinter seiner bisherigen persönlichen Bestleistung (93,50).

Konstantin Pfeiffer, RKV Herzogenaurach, wurde mit 71,70/56,80 Punkten Zweiter.

Gleiches Ergebnis auch in der Gesamtschau der Serie: Einschließlich von Bonuspunkten für geringste Abzüge kam Jonas auf 260, Konstantin auf 235 Punkte.

Foto: Der Bayern-Cup-Sieger 2012 präsentiert Urkunde und Medaille.

Gesamtsieg beim Kunstrad-Bayern-Cup greifbar nahe

Zum Greifen nahe ist für Jonas Schwanfelder vom RMSC Solidarität Schwabach der Gesamtsieg im 1er-Kunstfahren bei der „Bayern-Cup-Serie 2012“. Im vierten und letzten Vorlauf, dem „Untermain-Cup“ in Elsenfeld,  gelang ihm auch der vierte Sieg in der U15-Altersklasse. Allerdings benötigt er beim Finale im Oktober in Ebermannstadt nochmals einen 1. Platz, um Konkurrent Konstantin Pfeiffer, RKV Herzogenaurach, nicht doch noch vorbeiziehen zu lassen.

Jonas bot erneut seine bei der Deutschen Schülermeisterschaft (11. Platz) erstmals präsentierte 106,60-Punkte-Kür und fuhr mit 93,50 Punkten zugleich persönliche Bestleistung. Im Gegensatz zur „Deutschen“ gelang ihm dieses Mal die Kombination von Mautesprung (7,3 Punkte) und Frontlenkerdrehung (6,6) nahezu fehlerfrei. Lediglich der rückwärts und freihändig zu fahrende Steuerrohrsteiger mit 4,4 Punkten misslang.

Problematisch für Ansporn und Herausforderung ist derzeit allerdings die kaum vorhandene Konkurrenz in den männlichen Schülergruppen. So traten beispielsweise in den Altersgruppen U 13 (Jonas könnte alters bedingt noch hier starten) und U 15 zusammen nur sechs Aktive an. Im Gegensatz dazu standen bei der U 15 weiblich 11 und der U 13 sogar 21 Sportlerinnen auf der Starterliste. Eine echte Konkurrenz fände Jonas derzeit nur in drei U 15-Sportlerinnen des RSV Schleissheim, die wie er über 100 Punkte im Kürprogramm vorweisen.


Bei seiner ersten Teilnahme an den Deutschen Schülermeisterschaften in Gutach/Schwarzwald, klopfte Jonas Schwanfelder, RMSC Solidarität Schwabach, bereits an die Tür zu den „Top Ten“ dieser Altersklasse. Dennoch waren er und Trainervater Rainer mit dem 11. Platz nicht gänzlich zufrieden. Knackpunkt der 106,60 Punkte-Kür wurde der missglückte „Mautesprung“ und der Wegfall der folgenden Frontlenkerdrehung. Bei der ansonsten sehr ordentlich gefahrenen Kür verlor Jonas bei diesen beiden Figuren über 15 Punkte. Grämen braucht er sich dennoch nicht, da er alters bedingt noch drei weitere Jahre der Schülergruppe angehört und für die Qualifikation neben schwierigen Elementen auch die richtige Mischung aus Ehrgeiz, Willensstärke und Konzentrationsfähigkeit vorweisen kann.

Bei der „Bayern-Cup-Serie 2012“ gelang Jonas beim vierten Vorlauf, dem Untermain-Cup in Elsenfeld,  auch der vierte Sieg. Mit 93,50 Punkten und dem gelungenen „Maute“ fuhr er zugleich seine bisherige persönliche Bestleistung und besitzt nun gute Chancen auf den diesjährigen Gesamtsieg.

Jonas Schwanfelder erstmals bei Deutscher Schülermeisterschaft 

Erstmals mit der deutschen Kunstradelite im Wettstreit: Jonas Schwanfelder, RMSC Solidarität Schwabach, Bayerischer Landesmeister 2012 im 1er Kunstradfahren, traf bei der Deutschen Schülermeisterschaft in Gutach/Schwarzwald auf die besten Nachwuchssportler der Republik. Mit dem 11. Platz unter 18 Teilnehmern konnte er als jüngster Starter an die Tür der „TopTen“ anklopfen.

Erwartungen auf eine bessere Platzierung waren schon da. Zum einen nahm Jonas in der Qualifikationsliste nach ausgefahrener Punktezahl den sechsten Ausgangsrang ein. Zum anderen nahm Trainervater Rainer für den „Vorderradlauf“ (2,4 Punkte) den schwierigen „Mautesprung“ (7,3) in das Kürprogramm. Diese Höchstschwierigkeit hatte Jonas intensiv trainiert und erfolgreich gestanden. Nunmehr 106,60 Punkte aus 25 Kürelementen ergaben sogar den vierten Ausgangsrang.

Trotz Sturzwertung bereits bei der ersten Figur fuhr Jonas konzentriert und sicher weiter. Auch einen zweiten Abstieg bei einer Übergangsfigur steckte er gut weg. Dann die Schlüsselfigur seiner Kür: Nach der gut gezeigten Wechselrunde Sattelstand fand Jonas nicht die richtige Ausgangsposition für den „Maute“ und sprang ab. Er wollte die Figur wiederholen, der Trainer signalisierte Kürfortsetzung. Durch diese Irritation verunsichert, ließ er die Frontlenkerdrehung aus, fuhr dann jedoch seine Kür souverän zu Ende.

Fazit: An zwei Figuren verlor Jonas über 15 Punkte und den erhofften Platz im Vorderfeld.

Dennoch muss sich das Nachwuchstalent nicht grämen. Er kann als jüngster Aktiver noch drei weitere Jahre in der U15-Altersgruppe antreten, hat bereits jetzt Höchstschwierigkeiten im Programm, dazu auch die richtige Mischung aus Ehrgeiz, Willensstärke und Konzentrationsfähigkeit.

Deutscher Schülermeister wurde Max Maute (116,00/106,52 Punkte), Vizemeister Niklas Schweiger (114,40/99,63), beide aus der Nachwuchshochburg RSV Tailfingen. Favorit Nick Lange, RSV Unterweissach, musste sich bei 123,10/94,49 Punkten mit der Bronzemedaille bescheiden.

Foto: Auch mit Trainerassistenz gelingt der Mautesprung – ein „Hüpfer“ vom Sattel- zum Lenkerstand – auch im Training nicht immer.


Erstmals bei der „Deutschen“

Bei seiner ersten Teilnahme an den Deutschen Schülermeisterschaften in Gutach/Schwarzwald, klopfte Jonas Schwanfelder, RMSC Solidarität Schwabach, bereits an die Tür zu den „Top Ten“ dieser Altersklasse. Dennoch waren er und Trainervater Rainer mit dem 11. Platz nicht gänzlich zufrieden. Knackpunkt der 106,60 Punkte-Kür wurde der missglückte „Mautesprung“ und der Wegfall der folgenden Frontlenkerdrehung. Bei der ansonsten sehr ordentlich gefahrenen Kür verlor Jonas bei diesen beiden Figuren über 15 Punkte. Grämen braucht er sich dennoch nicht, da er alters bedingt noch drei weitere Jahre der Schülergruppe angehört und für die Qualifikation neben schwierigen Elementen auch die richtige Mischung aus Ehrgeiz, Willensstärke und Konzentrationsfähigkeit vorweisen kann.