Familienweihnachtsfeier Solidarität mit Ehrungen

Die Überraschung des Abends hatte Vorstand Alfred Rettig-Hiebsch bei der Familienweihnachtsfeier des RMSC Solidarität Schwabach hinter dem Programmpunkt „Weihnachtliche Musik“ verborgen: Im Namen von Günther Lommer, dem Präsidenten des Bayerischen Landessportverbandes, überreichte er Hannelore Stadelmann für langjährige hervorragende Verdienste im Sport die BLSV-Verdienstnadel in Gold mit Brillanten.

Diese außergewöhnliche Auszeichnung blieb jedoch nicht der einzige Höhepunkt einer gelungenen Feier. Herzlichen und hochverdienten Dank nebst Anerkennungsgeschenk erhielten Jugendleiterin Kerstin Polster, Sportleiter Robert Rettig-Hiebsch und die ebenfalls lizenzierten Trainerinnen Jessica Engelhardt, Tanja Kormann und Nicole Stadelmann sowie die gleichermaßen engagierten Betreuer Nadine Egerer und Frank Steinmetz.
Kerstin Polster hat die Jugendarbeit durch abwechslungsreiche Aktivitäten im alljährlichen Ferienlager, vielfältige Bastelangebote und – heuer erstmals – die Teilnahme am Schwabacher Weihnachtsmarkt kreativ ausgebaut.
Die sportlichen Leistungen der Aktiven, die im „Schwabacher Tagblatt“ stets zu lesen waren, rekapitulierte der höchstpersönlich erschienene Weihnachtsmann. Ganz toll, dass sich die  jungen Kunstradsportler mit einer selbst gestalteten Collage „Sportlerhände“ bei ihrem Trainer- und Betreuersextett bedankten. Überaus sehenswert auch die Fotoschau von „Homepage-Spezialist“ Frank Steinmetz, der das zu Ende gehende Jahr nochmals Revue passieren ließ.
Wie seit Jahren bereicherten die jungen Aktiven das Programm mit Gedicht- und Gesangsvorträgen, laufgymnastisch zudem noch bei der Verteilung der Gewinne vom übervollen Verlosungstisch.

Zurück zur Ehrung und zu der vom Solichef  aufgelisteten vereinssportlichen Vita von Hannelore Stadelmann: Mit dem Einrad- und Kunstradfahren begann sie bereits 1961 im Alter von 11 Jahren, ab 1968 in der 1er- und später verstärkt in der 2er-Disziplin. Mit ganz wenigen Ausnahmen war sie bis 1976 auf Bayerischen und Deutschen Meisterschaften präsent, brachte ein knappes Dutzend Podestplätze nach Hause. Ihr größer sportlicher Erfolg gelang ihr, zusammen mit ihrer langjährigen und bis heute sehr freundschaftlich verbundenen Partnerin Ursula Wedhorn (Müller) mit dem 1. Platz bei der Bayerischen und dem Bronzeplatz bei der Deutschen Hallenradsportmeisterschaft  1971 in Hamburg. Nach ihrem letzten Wettkampf 1981 gab sie ihr Können und ihre Erfahrungen für weitere zehn Jahre als Trainerin an den Nachwuchs weiter.

Aber nicht nur die Kunstmaschine war ihr Metier. Schon 1966 wurde sie, ebenfalls mit Ursula, zur „Beitragseinkassiererin“ gewählt. Damals sehr zeitaufwendig, weil die Beiträge noch persönlich quasi „von Haus zu Haus“ kassiert wurden. Mit dem Ehrenamt des Vereinskassiers wurde sie 1973 betraut, das sie bis heute ununterbrochen wahrnimmt und somit an den soliden Finanzen der Soli maßgeblich mitwirkt. Über 50 Jahre sportlich, verwaltungsorientiert, selbstlos und für ihre Soli immer da, fürwahr eine verdiente Ehrung und Bestätigung der von der Stadt Schwabach 2001 verliehenen Ehrennadel in Silber für Verdienste um den Sport.

Auch dieses Jahr zählte die Weihnachtsfeier zu den Höhepunkten unseres Vereinslebens.
Neben der Tombola, verschiedenen Darbietungen von Sportlern und Sportlereltern zählte wieder einmal der Besuch des Weihnachtsmannes zu den Highlights.

Ein paar Eindrücke sind in dieser Galerie zu finden:

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