Bezirkstitel im 1er Kunstradfahren für Soli Schwabach

Zweiter Titel im zweiten Wettkampf 2018 für Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach: Das Nachwuchstalent siegte bei der Mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in Fürth bei den U11-Schülern in der Disziplin 1er-Kunstradfahren. Das Sahnehäubchen oben drauf: Als Bezirksmeister ist Leon erstmals für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert.

Einen kleinen Erfolg konnte auch Ida Sichermann (U13) verbuchen, die sich um einen Rang verbesserte und Fünfte wurde.

Mit den Geschwistern Mila und Moritz Deß, mit Leon Schmiedl und mit Raphael Kormann, der allerdings kurzfristig passen musste, baut die Schwabacher Soli auf ein Nachwuchsquartett, alle im Alter zwischen 6 und 8 Jahren, das sicherlich noch einiges Potential nach oben entwickeln kann.

Leon stand im Titelkampf in direkter Konkurrenz zu Emil Fürst vom RKV Lauf-Bullach. Mit 31,80 Punkten aus 20 Kürelementen hatte Leon 3,40 Punkte Vorsprung, nach gefahrener Kür lag er noch 2,15 Punkte vor Emil. Im Detail: Die Kürschwierigkeiten meisterte Leon hervorragend (- 0,51 Punkte), die Ausführung (- 2,65) kann er sicherlich auch noch verbessern.

Mila und Moritz beherrschen mittlerweile 10 verschiedene Kürfiguren mit jeweils 12,60 Ausgangspunkten. Beider Kür wusste zu gefallen, im Ergebnis blieb Mila quasi eine Radlänge vor ihrem Bruder, der bei seiner letzten Figur, dem Seitpedalstand, letztendlich die Balance nicht halten konnte.

Ida Sichermann traf bei den U13-Mädels auf nachbarschaftliche Konkurrenz. Zwei Sportlerinnen des RKB Soli Roth und eine Aktive vom RC Wendelstein hatten ebenfalls Kürwerte zwischen 41,50 und 45,00 Punkten eingereicht. Ida wurden von 41,50 Ausgangspunkten (25 Elemente) 6,99 Punkte abgezogen, davon allerdings 6,99 wegen Überschreitung der Zeitvorgabe von fünf Minuten. Interessant die nachbarschaftliche Bilanz:  2. Platz für Judith Kolb, Roth (42,70/40,80 Punkte), 4. Platz Victoria Gatt, ebenfalls Roth (45,00/36,44), und 7. Platz für Nora Schlag, Wendelstein (41,50/30,24).

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 24.03.2018

Kunstrad-Saisoneröffnung bei der Soli

Mit der Teilnahme am Sonnenstuhl-Weinpokal hat Leon Schmiedl, 1er-Kunstradfahrer vom RMSC Solidarität Schwabach, die Wettkampfsaison 2018 eröffnet. Im U11-Jahrgang beschenkte er sich mit dem 1. Platz einen Tag vor seinem siebten Geburtstag zudem vorzeitig selbst.

Im Rückblick: Vor Jahresfrist startete das Schwabacher Nachwuchstalent erstmals bei der alljährlich in Randersacker beginnenden und über fünf Wettbewerbe andauernden Bayern-Cup-Serie. Seitdem hat Leon seine Kür um zwei Figuren und knapp sechs Punkte aufgestockt. Damals belegte er unter vier Startern den dritten Platz hinter zwei Konkurrenten, die jetzt bereits in die U13 aufgerückt sind.

Natürlich hätte man sich für Leon heuer etwas mehr Konkurrenz  im Hinblick auf das allgemeine Leistungsniveau im U11-Bereich gewünscht. Mit Jonas Track vom RV Großheubach war hier leider nur ein weiterer Teilnehmer gemeldet.

Dennoch: Leon fuhr seine Kür sehr ordentlich und war mit 30,60/25,49 Punkten von Jonas (26,90/22,71) nicht zu übertreffen. Schade, dass Leon beim 19. und letzten Kürelement, dem schwierigen Sattellenkerstand (3,1 Punkte), noch vorzeitig abstieg.

Keine Frage, welchen Auftrag Sportleiterin Jessica Engelhardt und Trainermutter Rebecca ihrem Schützling auf der Rückfahrt signalisierten:  Bei der nunmehr im März anstehenden mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft klappt auch noch der Sattellenkerstand!

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 01.03.2018

Soli-Youngster Leon Schmiedl beim Kunstrad-Bayern-Cup-Finale

Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach bestritt beim Bayern-Cup-Finale im unterfränkischen Amorbach seinen vierten Wettkampf im laufenden Jahr. In der Disziplin 1er-Kunstradfahren erreichte der Sechsjährige als weitaus jüngster Teilnehmer  in der Altersgruppe U 11 den fünften Platz bei sechs Startern.

Sein besonderes Highlight: Erstmals zeigte er den „Sattellenkerstand“, mit 2,90 Punkten sein schwierigstes Kürelement, das er zudem auch problemlos meisterte. Insgesamt konnten jedoch er, Sportleiterin Jessica Engelhardt und Sportlermutter Rebecca, die ihn begleiteten und betreuten, mit seinem Kürvortrag nur bedingt zufrieden sein. Eingereicht hatte Leon 19 Kürelemente mit immerhin 29,80 Punkten. Da er in der Schwierigkeitswertung 4,50 und in der Ausführungswertung 3,75 Punkte verlor, wäre er nämlich beinahe auf den letzten Platz zurück gefallen. Mit ausgefahrenen 21,55 Punkten blieb er nur knapp vor Jonas Track aus Großheubach (24,50/20,25 Punkte).

In der Bayern-Cup-Serie hatte der Schwabacher zuvor an zwei von vier Vorläufen teilgenommen und sich gesteigert. Beim Sonnenstuhl-Weinpokal im März in Randersacker startete er erstmals auf bayerischer Ebene und wurde bei 17 Kürelementen Vierter mit 24,70/17,66 Punkten. Seine bisher beste Kür gelang ihm Ende Mai bei der Bezirksrunde Mittelfranken in der heimischen Goldschlägerhalle: Dritter Rang mit 26,90/23,92 Punkten.
Diese Platzierung hatte er zuvor auch Ende April bei der mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in Bechhofen bei Ansbach erreicht (26,90/19,40 Punkte). In Bechhofen will der Soli-Youngster in zwei Wochen beim mittelfränkischen Nachwuchspokal nochmals versuchen, seine bisherige Bestleistung zu toppen.

Mitgliederversammlung, Neuwahlen und Ehrungen

Die einstimmige Wiederwahl des vierköpfigen Vorstandes, drei Veränderungen ohne Gegenstimmen beim Verwaltungsrat und zwei Ehrungen waren die prägenden Elemente der Mitgliederversammlung des RMSC Solidarität Schwabach.

Alfred Rettig-Hiebsch ist damit als 1. Vorsitzender  für weitere zwei Jahre die Galionsfigur der Schwabacher Kunst- und Einradsportler, unterstützt von seinem Stellvertreter Wolfgang Stadelmann, Kassier Hannelore Stadelmann und Schriftführerin Tanja Kormann.

Im Verwaltungsrat übernimmt Jessica Engelhardt nach 2011/13 wieder die sportliche Leitung, Vorgänger Robert Rettig-Hiebsch, kümmert sich jetzt als Beisitzer vorrangig um den Einradsport. Bestätigt wurden die Beisitzer Frank Steinmetz als Website-Beauftragter  (Soli-Homepage: www.rmsc-solidaritaet-schwabach.de) und Siegfried Wolkersdorfer, der mit Michael Schlögl (neu) den Aufgabenbereich „Technik/Organisation Bürgerfest-Radlerhof“ managen wird. Revisoren sind weiterhin Fritz Schaible und Gerhard Lerzer.

Verdienten Beifall erhielt Jürgen Engelhardt für 60 Jahre Treue zur Soli. Jürgen fuhr 4er-Einradreigen und 4er-Steuerrohr, sprang Anfang der 60er Jahre für eine Wahlperiode als Vorstand ein, war 1971 Mitbegründer der Motorsportabteilung und der damaligen „Schwabacher Motorsporttage“, über Jahre hinweg ein fester Bestandteil im hiesigen Sportkalender. Autoslaloms, Ralleys und Geschicklichkeits- und Bildersuchfahrten waren damals „in“, bis durch sicherheitsrelevante und umweltpolitische Einflüsse 1987 der Motorsport zum Erliegen kam.

Völlig überrascht war Alfred Rettig-Hiebsch, als er selbst zur Ehrung aufgerufen wurde. Vor zehn Jahren übernahm er nämlich von „Vorstandslegende“ Günter Jäger (+2012) den Vereinsvorsitz, war zuvor vier Jahre bereits dessen Stellvertreter und seit den 90er Jahren auch als Revisor tätig. Eingetreten war er 1969, als Schüler 1972 bereits Bayerischer und 3. Deutscher Meister im 4er-Gruppenfahren und 1975 im 2er-Kunstfahren 3. Bayerischer Meister.

Im Rechenschaftsbericht betonte Alfred Rettig-Hiebsch die Vielfalt im Vereinsgeschehen: Wanderung und Radtour, Tagesfahrt in den „BayernPark“, das zehntägige Sommerzeltlager,

den Besuch der dreitägigen Hallenrad-Weltmeisterschaft in Stuttgart, den „Radlerhof“ beim  Bürgerfest, die Familienweihnachtsfeier und die aktive Kegelgruppe. Auch der monatliche Vereinsabend im „Radlerstübchen“ ist gut angenommen.

Der Sportleiterbericht bilanzierte 19 Sportler/innen, aufgeteilt in die Disziplin Kunstrad (12) und Einrad (7). Fachkundige Anleitung bieten die lizenzierten Übungsleiter Jessica Engelhardt, Tanja Kormann,  Robert Rettig-Hiebsch und Nicole Stadelmann. Vereinschef Alfred Rettig-Hiebsch hat die Trainerlizenz aktuell erworben, Rebecca Schmiedl muss nach Ausbildungsabschluss  noch die Prüfung ablegen.  Als Betreuer stehen zudem noch Nadine Egerer und Frank Steinmetz den Aktiven umfassend zur Seite.

Bei den Bastelstunden überrascht Jugendleiterin Kerstin Polster die teilnehmenden Kinder und Geschwisterkinder – stets ein gutes Dutzend – mit ständig neuen Gestaltungsideen.

Finanziell steht  die Soli  auf gesunden Füßen, die anvisierte Marke von 100 Mitgliedern wurde kurzfristig übertroffen, mittlerweile umfasst die Liste 94 Einträge. Respektabel, dass trotz „Fastnacht in Franken“ immerhin 21 von 65 Wahlberechtigten an der Versammlung teilnahmen und die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlasteten.                       -sta-

Pressebericht:  Soli-Nachwuchssportler beim Bayern-Cup

Mit dem Sonnenstuhl-Weinpokal in Randersacker begann die diesjährige aus insgesamt fünf Wettkämpfen bestehende Bayern-Cup-Serie 2017 im Kunstradfahren. Der gerade einmal sechs Jahre alte Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach startete dort erstmals auf bayerischer Ebene in der 1er-Kunstrad-Disziplin. Für ihn galt im  vierköpfigen Starterfeld der U11-Schülergruppe mit 17 Kürelementen und 24,70 Ausgangspunkten das Motto: „Dabei sein und schnuppern!“. Bei dieser Ausgangslage stand allenfalls Steven Park vom RV Amorbach mit 28,70 Punkten in vertretbarer Konkurrenz. Leon fuhr 17,66 Punkte aus und durfte mit seinem Kürvortrag durchaus zufrieden sein. Steven war damit jedoch nicht in Gefahr, fuhr 23,31 aus und blieb auf seinem dritten Platz.
Eine Superkür zeigte Marc Mellin, TG Soli Höchberg, dem ganze 0,20 Punkte abgezogen wurden und der mit 48,20/48,00 Punkten souverän die Altersgruppe gewann. Platz zwei ging an Samuel Fraunholz, RMC Eckersdorf, mit 39,90/31,41 Punkten.

Der Sportbereich Schwabach/Roth wurde noch von Bianca Zint vom Nachbarverein TSV Bernlohe vertreten. Im 1er-Kunstrad Elite weiblich verwies Bianca mit 159,00/152,20 Punkten die zunächst vor ihr platzierte Corinna Wirth, RMC Eckersdorf auf den zweiten Platz (163,70/144,59).

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 18.03.2017

Soli-Mitgliederversammlung – Rückblick auf ein gutes Vereinsjahr

Pressebericht vom 01.04.2016 zur Mitgliederversammlung:

Kurz und knapp: In nur einer Stunde konnte bei der Mitgliederversammlung des RMSC Solidarität Schwabach  21 erschienenen Mitgliedern ein dennoch breit gefächerter Rückblick auf ein gelungenes Vereinsjahr präsentiert werden. Derzeit knabbert die Soli mit 99 Vereinsanghörigen, darunter 31 Schülern und Jugendlichen, an der Grenze zur dreistelligen Mitgliederzahl. Einige „Schnuppersportler“ dürften in Kürze zur Überwindung dieser Zielmarke beitragen.
Vorstand Alfred Rettig-Hiebsch verdeutlichte nochmals die Anpassung der Satzung an die aktuelle Steuergesetzgebung und deren Eintragung in das Vereinsregister als einen wichtigen Aspekt für die weitere Gemeinnützigkeit des Vereins. Als rundum gelungen benannte der die 3-Tages-Fahrt nach Wien und den „Radlerhof“ beim Bürgerfest. Einen besonders herzlichen Dank richtete er an Jugendleiterin Kerstin Polster, die neben zahlreichen nebensportlichen Aktivitäten erstmals die Präsenz der Soli am Schwabacher Weihnachtsmarkt initiierte.

In bewährten Bahnen bewegte sich einmal mehr das Vereinsleben: Feiertagswanderung und-radtour, „alle Neune“ bei der Kegelgruppe, aktives Mitmachen beim SJR-Tag der Verbände, die Familienweihnachtsfeier und die all monatlichen Vereinsabende im „Radlerstübchen“. Speziell für die Vereinsjugend dazu das zehntägige Sommerzeltlager und eine mit Training verbundene Freizeitwoche des Bezirks im Soliheim Mimberg.

Sportliches Aushängeschild war Kunstradfahrerin Enya Egerer (U11-Schülerinnen) mit einem hervorragenden vierten Platz bei der aus fünf Wettkämpfen bestehenden Bayern-Cup-Serie 2015. Auf Bezirksebene überzeugten mit ersten Plätzen zudem auch Doris Grasmann (U15) und Janick Polster (U19).

Vorstandslob erfuhr auch Frank Steinmetz, der die Homepage der Soli (www.rmsc-schwabach.franken.de) überaus professionell pflegt und über die Sportberichte im „Schwabacher Tagblatt“ hinaus das vielschichtige Vereinsleben in Wort und insbesondere Bild öffentlich macht. sta.

Kunstrad Bayern-Cup-Serie: Enya Egerer im Finale

Beim Untermain-Cup im 1er-Kunstradfahren hat sich Enya Egerer vom RMSC Solidarität Schwabach mit einem anerkennenswerten vierten Platz bei 17 Starterinnen in der Altersklasse U 11 für das ebenfalls in Elsenfeld stattfindende Finale der Bayern-Cup-Serie 2015 qualifiziert. In der Gesamtwertung der bisherigen vier Wettkämpfe sind im Finale am 11. Oktober Bayernweit acht U 11-Sportlerinnen startberechtigt. Mit insgesamt 119 Punkten liegt Enya hier auf dem vierten Ausgangsrang.
Seit dem ersten Wettkampfvorlauf im Februar hat Enya ihre 25-Figuren-Kür von 36,30 über 41,30 auf nunmehr 44,50 Punkte, also immerhin 8,20 Punkte aufgestockt. Ihr Trainingsengagement hat sich gelohnt: Mit dem Abzug von 3,16 Punkten, davon nur 0,16 in der Schwierigkeits- und 3,00 Punkten in der Ausführungswertung, fuhr sie einmal mehr drei Plätze nach vorne und wurde  bei 41,34 Punkten mit dem vierten Platz belohnt.

Die aktuelle Zwischenbilanz der hoffnungsvollen Nachwuchsfahrerin zeigt bei der Einbeziehung der vorherigen drei Vorlaufwettkämpfe eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung: Sonnenstuhl-Weinpokal im Februar, 16 Teilnehmrinnen, 36,30/32,20 Punkte, 7. Platz (+3) – Paartal-Cup im April, 17 Teilnehmerinnen, 41,30/40,93 Punkte, 5. Platz (+3) – Bezirksrunde Mittelfranken im Mai, 16 Teilnehmerinnen, 41,30/40,28 Punkte, 2. Platz (+1) .

Neben Enya Egerer ist aus Mittelfranken nur noch Anna-Maria Stark vom Nachbarverein TSV Bernlohe als Finalistin dabei. Bei den ersten drei Vorläufen lag Anna-Maria stets vor Enya, ausgenommen beim jetzigen Untermain-Cup, als sie durch widrige Umstände mit 45,10/32,14 Punkten viel Pech hatte. Mit 138 Gesamtpunkten hat sie allerdings eine bessere Ausgangsposition für den Bronzerang im Finale.

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstands

Die Mitgliederversammlung des RMSC Solidarität Schwabach bestätigte Alfred Rettig-Hiebsch einstimmig in seiner Funktion als 1. Vorsitzenden, die er nunmehr seit 2007 wahrnimmt. Zudem kann er sich auch in den nächsten zwei Jahren auf sein bewährtes Verwaltungsteam verlassen: Bei der Wiederwahl von Wolfgang Stadelmann (2. Vorsitzender), Tanja Kormann (Schriftführerin) Hannelore Stadelmann (Kassier), Robert Rettig-Hiebsch (Sportleiter), Karin Polster (Jugendleiterin), den Beisitzern Jessica Engelhardt, Nicole Stadelmann, Frank Steinmetz und Siegfried Wolkersdorfer sowie den Revisoren Gerhard Lerzer und Fritz Schaible gab es ebenfalls keine einzige Gegenstimme. Ein großer Vertrauensbeweis, da die anwesenden 22 Stimmberechtigten immerhin ein Drittel aller wahlberechtigten Vereinsmitglieder repräsentierten.
Einstimmig angenommen wurde auch die gebotene Satzungsänderung hinsichtlich der Gemeinnützigkeit des Vereins. Besonders erfreulich aufgenommen wurde auch eine kleine Steigerung auf nunmehr 91 Mitglieder.

Eine Belastung im Berichtszeitraum stellte die Sperrung der Trainingshalle am Förderzentrum vom September 2014 bis Mitte Januar 2015 dar, die allerdings im Interesse der dort untergebrachten Asylanten zustimmend akzeptiert wurde. Ausgereizt sind auch die nunmehr gestaffelten Trainingszeiten, da sich mittlerweile 15 Aktive, darunter 14 Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 8 bis 14 Jahre, der Kunstraddisziplin verschrieben haben. Das ebenfalls wieder intensivierte Einradtraining findet nunmehr jeweils donnerstags statt.

An gut besuchten jugend- und gesellschaftsspezifischen Veranstaltungen herrschte auch kein Mangel: Bastelabende und Schaufahren zu diversen Anlässen –  Präsentation am Tag der Jugendverbände – Übernachtungsfest – Soli-Bezirksfreizeit Mimberg – zehntägiges Jugend-Ferienzeltlager Mimberg – Tagesausflug zum Brauhaus am Kreuzberg – Besuch der Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Tschechien – monatlicher Kegelabend – „Soli-Radlerhof“ am Bürgerfest – Familienweihnachtsfeier und vieles mehr. sta

Bayern-Cup-Bezirksrunde in Fürth

(sta)  Bei der Bezirksrunde Kunstradfahren im Rahmen der Bayern-Cup-Serie
konnten sieben Aktive des RMSC Solidarität Schwabach in Fürth-Stadeln einen neuerlichen Wettkampf bestreiten. Und dies auch noch besonders erfolgreich:
Vier Sportlerinnen verbesserten sich in der Rangliste, weitere drei konnten die Wertungsergebnisse der zuletzt ausgetragen Mittelfränkischen Meisterschaft sogar noch steigern.

Die U11-Schülerinnen boten mit 16 Starterinnen erneut das größte Teilnehmerfeld.
Hier überzeugten alle vier Solimädels. Enya Egerer und Nina Lastinger fuhren
jeweils drei Plätze nach vorne auf den 5. bzw. 6. Rang. Abzüge von 0,80 bzw.
0,07 Punkten bestätigten ihre tollen Kürvorträge. Dem stand Janina Polster kaum nach. Sie rückte bei einem 0,89-Abzug auf den 12. Platz (+1) vor.
Mit 11 Figuren und 14,00 Punkten rangierte Anna-Lena Reiß zwar auf den letzten Ausgangsrang. Aber erneut gelang ihr das Kunststück, keinerlei Abzug hinnehmen zu müssen. Viel fehlte nicht, um damit eine Konkurrentin zu übertreffen.

Auch U11-Starter Marc Sammler zeigte sich stark. Bei 16 Kürelementen nur 0,80
Abzugspunkte gelten faktisch auch als fehlerfrei, mit neuen Elementen könnte er auf Bezirksebene auch noch vorrücken.

Doris Grasmann (U13) bewies einmal mehr ihr Talent. Mit 41,10/39,22 Punkten
blieb sie nur knapp hinter dem Ergebnis, mit dem sie vor wenigen Wochen
mittelfränkische Vizemeisterin wurde. Hier wie dort verbesserte sie sich um
einem Rang und wurde erneut Zweite bei insgesamt elf Teilnehmerinnen.

Janick Polster hatte im Juniorentrio mit 45,80 Punkten keine
Verbesserungschance, so dass er quasi gegen seine bisherigen Ergebnisse
ankämpfen konnte. Dies gelang ihm gegenüber der mittelfränkischen Meisterschaft mit nun 38,38 Punkten auch um nahezu drei Punkte. Wären ihm der Drehsprung zum Kehrhang und dann der Kehrstand fehlerfrei gelungen, so hätte er sogar seine bisherige Bestleistung von 40,25 noch übertreffen können.

Foto (oh) : *Anna-Lena mit tadelloser Haltung beim Dornenbeugestand.