Stadtmeisterschaft Kunstradfahren

(sta) Janick Polster ist Stadtmeister 2014 im 1er- Kunstradfahren der Altersklasse Jugend gemischt. Der Vorjahresdritte gewann bei dem vom RMSC Solidarität Schwabach ausgerichteten Wettkampf den Titel äußerst knapp mit einen Vorsprung von 0,15 Punkten vor Vizemeisterin Doris Grasmann.Auf den Bronzerang fuhr Hannah Kroth.

Stadtverbandsvorsitzender Helmut Gruhn und Solichef Alfred Rettig-Hiebsch konnten zudem noch weitere neun Aktive mit Urkunden und Pokalen beglückwünschen. Zwölf Teilnehmer, ein neuer Melderekord, bei denen Anna-Lena Reiss ein weiterer Coup gelang: Sonderpokal für einen 0-Punkte-Abzug.

Der Blick in die Starterliste versprach einen spannenden Dreikampf zwischen Janick (25 Kürfiguren – 45,80 Punkte), Hannah (25 – 42,70) und Doris (25 – 41,10). Doris legte mit einem souveränen Vortrag hervorragenden 41,00 Punkte vor, die von Hannah mit 35,30 Punkten nicht egalisiert werden konnten. Deutliche Schwierigkeitsabwertungen und ebenfalls zwei Elemente außerhalb des Zeitlimits waren hierfür ursächlich. Janick hätte seinen Vorsprung im letzten Kürdrittel beinahe auch eingebüßt, als er beim Drehsprung und beim Kehrhang absteigen musste (Endstand 41,15 Punkte).

Zahlreich erschienene Eltern, Großeltern und Geschwister sahen allenthalben sehr überzeugende Vorführungen, wobei sieben Aktive mit Abzügen unterhalb eines Punktes besonders gefielen. Einmal mehr auch eine Bestätigung der engagierten und qualifizierten Trainingsarbeit.
Während der Auswertungspause zeigten die Aktiven zudem eine 2er-Kunstradkür sowie einen 4er-Einradreigen.

Weitere Platzierungen: 4. Marlene Krauss (20-32,20/28,28), 5. Enya Egerer (19-28,20/26,65), 6. Nina Lastinger (18-27,00/26,08), 7. Marc Sammler (16-23,00/20,80), 8. Janina Polster (15-21,40/20,53), 9. Ida Sichermann (15-20,70/20,10), 10. Anna-Lena Reiss (11-14,00/14,00), 11. Lena Koltzenburg (10-12,50/11,54), 12. Lena Flechtner (7-8,30/7,51) – alle RMSC Soli Schwabach.

Foto: Große Zufriedenheit bei den Ehrenden (v.l. Helmut Gruhn und Alfred Rettig-Hiebsch), den drei Titelträgern, allen weiteren Teilnehmern und den Organisatoren

Bezirksmeisterschaft U15 in Bechhofen

Sechs Kunstradsportler des RMSC Solidarität Schwabach zeigten bei der Bezirksmeisterschaft der Schüler in Bechhofen/Ansbach sehr erfreuliche Kürleistungen. In der 1er Disziplin fuhr Doris Grasmann (U 13) einen Rang nach vorne und wurde Mittelfränkische Vizemeisterin. Enya Egerer (U 11) verbesserte sich um zwei Plätze und erreichte hinter Vereinskameradin Marlene Krauss einen guten 4. Platz.
Leider mußten vier Sportlerinnen ihre Teilnahme kurzfristig absagen, so dass auch das 2er-Team Grasmann/Kroth auf den relativ sicheren dritten Platz verzichten mußte. Besonders bemerkenswert ist, dass vier Aktiven lediglich Abzüge zwischen 1,39 und 2,40 Punkten zu attestieren waren. Wobei Anna-Lena Reiss (U 11) bei ihrem allerersten Wettkampf mit minimalsten 0,11 Abzugspunkten das Highlight des Tages gelang.

Doris Grasmann hatte gegenüber dem Vorjahr ihr Programm auf 25 Figuren und um gut 13 Punkte erweitert. Obwohl sie das letzte Kürelement („Kehrhang“, 1,5 Punkte) nicht im Zeitlimit von fünf Minuten unterbrachte, bestätigte der Abzug von 1,60 eine herausragende Kür. Der Qualifikationshürde in der U 13 Gruppe von 50 Punkten für die Bayerische Meisterschaft konnte sie mit 41,10/39,50 Punkten somit schon deutlich näher rücken.

Marlene Krauss ist ebenfalls eine weitere talentierte Nachwuchssportlerin. Auch sie hatte ihr Programm deutlich aufgestockt, verzichtete aufgrund eines schweren Trainingssturzes allerdings auf die Einstiegsfigur „Sattellenkerstand (3,3 Punkte). Das Zeitlimit kostete weitere 4,6 Punkte und damit den Verlust des zweiten Platzes im 14-köpfigen U 11-Starterfeld.
Ganze 0,10 Punkte fehlten hier Nina Lastinger, um den 5. Ausgangsplatz zu halten. Die nicht gefahrene „Sattellage“ war hierfür ursächlich und dürfte nunmehr intensiv trainiert werden. Enya Egerer misslang mit dem „Pedalstillstand“ zwar die erste Kürfigur, anschließend spulte sie die weiteren 18 Kürelemente jedoch souverän ab und rückte vor.
Einen männliche U11-Starter konnte die Soli mit Marc Sammler auch auf die Fahrfläche schicken. Bei fünf Teilnehmern bot Marc 16 Figuren an. Zwei kleine Unsicherheiten summierten sich auf lediglich 1,39 Minuspunkte, so dass sein 3. Platz nicht gefährdet war.

Gar nicht so einfach zu fahren: Doris Grasmann zeigt den „Kehrrahmenbeugestand“

Mitgliederversammlung 2014

(sta) Die erfreulichste Aussage von Alfred Rettig-Hiebsch, 1. Vorstand des RMSC Solidarität Schwabach, bei der Jahresversammlung betraf die Mitgliederentwicklung im Berichtsjahr 2013. Entgegen dem allgemeinen Trend ist die Soli durch 12 Neuzugänge auf nunmehr 88 Mitglieder angewachsen. Ein Ergebnis kreativer Aktionen: Neustrukturierung der Beiträge, wodurch der Beitritt von Familienangehörigen attraktiv wurde.

Kunst- und Einrad sportliche Präsentationen beim Schaufahren im HUMA-Center, beim Tag der Verbände des Stadtjugendrings sowie beim PICK-Ferienprogramm des Stadtjugendamtes.

Mit nunmehr 15 Sportlern, davon 12 im Alter von sieben bis 13 Jahren, sind jedoch auch die Hallenkapazitäten ausgereizt. Gleiches gilt für die drei lizensierten Übungsleiter und deren Trainingshelfer. Deshalb wird angestrebt, Aktive im Juniorenalter zum Lizenzerwerb zu animieren.

Jugendleiterin Kerstin Polster hat zudem viele neue Akzente eingebracht.

Mit anlassbezogenen Bastelaktionen, mit naturorientierten Ausflügen beim alljährlichen Ferienzeltlager, einem Übernachtungsfest und einer Halloween-Party konnten sie und ihre Helfer nicht nur die Aktiven begeistern.

Aber auch die anderen Vereinsaktivitäten kamen gut an:
Altmain-Floßfahrt, Besuch der Hallenrad-Weltmeisterschaft in Basel, Wanderung und Radtour mit Grillparty, Kegelabende und der allmonatliche
Vereinsabend im „Radlerstübchen“, ebenso natürlich der „Radlerhof“ beim
Bürgerfest.

Auf ihrer Homepage <www.rmsc.franken.de> ist die Soli mit umfangreichen Fotodokumentationen und aktueller Berichterstattung überaus präsent und besucht.
Der positive Rückblick lässt die Soli mit berechtigtem Optimismus die
künftigen sportlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen.

Bezirksmeisterschaft U19 in Schwabach

In der Sporthalle am Förderzentrum begutachteten zahlreiche Zuschauer, darunter auch Stadtverbandsvorsitzender Helmut Gruhn, die Darbietungen der Kunst- und Einradsportler bei der Junioren-Bezirksmeisterschaft. In drei Kunstrad- und zwei Einraddisziplinen waren bei 32 Teilnehmern die Drei männlichen Athleten allerdings deutlich in der Minderheit. Erfreulich hingegen die Tatsache, dass mit wenigen Ausnahmen die jeweilige Qualifikationshürde für die Bayerische Meisterschaft übertroffen werden konnte.

Für Ausrichter RMSC Solidarität Schwabach bot Janick Polster in der 1er Disziplin 25 Kürelemente mit 45,80 Punkten an. Zwei Abstiege beim Drehsprung und beim Kehrlenkersitz sowie das letzte Kürelement außerhalb der Zeitvorgabe von fünf Minuten kosteten ihn 10,10 Punkte, so dass er seine bisherige Bestleistung (40,25 Punkte) nicht steigern konnte. Beim Titelkampf zwischen Felix Prechtel (30 Figuren/105,70 Punkte), RKV Lauf-Bullach, und Konstantin Pfeiffer (30/96,40), RKV Soli Herzogenaurach, hatte Felix die größeren Probleme und verlor gegen den neuen Bezirksmeister bei 76,50 zu 77,83 Punkten jedoch nur knapp. Beide überboten die BM-Qualifikation von 70 Punkten und treffen am 16. März in Ebermannstadt wieder aufeinander.
Sowohl hier als auch bei den Juniorinnen zeigte sich, dass insbesondere „Übergangsfiguren“, beispielsweise bei hochgezogenem Vorderrad vom Sitz im Sattel zum Sitz im Lenker überzusteigen, immer wieder Abstiege von der Kunstmaschine nach sich zogen und in den Ausführungswertungen zu Punkteabzügen führten. In der Folge mußte die Jury dann auch bei den Schwierigkeitswertungen des öfteren Abzüge von 50 oder gar 100 Prozent in die Wertungsbögen eintragen.

Nach zwei Absagen, darunter Johanna Graff (30/112,50) von TSV Bernlohe, hatten neben Ameli  Reihs (30/121,40), RV Adler Bechhofen, noch Larissa Schmauß (30/120,00) und Julia Riedlinger (30/103,20), beide vom RSV Fürth-Vach, Titelchancen. Ameli zeigte die besseren Nerven und siegte mit 103,20 ausgefahrenen Punkten deutlicher als erwartet. Larissa darf sich allerdings mit ihren 93,82 Punkten bei der Bayerischen erneut mit Ameli messen. Julia überzog bei den drei letzten Elementen das Zeitlimit, verlor damit zusätzliche 12,90 Punkte und scheiterte mit 77,30 Punkten an der 80-Punkte BM-Qualifikation.  Johanna Lex vom RC Wendelstein komplettierte das Starterfeld der Juniorinnen und hatte mit 16,73 Punkten zwar den geringsten Abzug, mit 49,30 eingereichten Punkten aber auch keine Möglichkeit des Weiterkommens.
Gleiches galt für ihren weiteren Auftritt mit Vereinskollegin Nina Schuh in der 2erDisziplin (32,70/22,24 Punkte). Die beiden Vacherinnen, Larissa Schmauß und Julia Riedlinger hingegen übertrafen die 50 Punkte zur Bayerischen mit ihrem Ergebnis von 95,20/83,64 deutlich und haben dort gute Chancen auf einen Platz auf dem Siegerpodest.

Bei den 4er Einradsportlerinnen gewann das Quartett der Solidarität Roth (143,40/118,18) den Prestigekampf bei annähernd gleicher Punkteausbeute gegenüber Fürth-Vach (143,00/113,10) und zwei Teams der Soli Herzogenaurach (142,80/109,75 bzw. 122,00/95,78). Diese drei Vereine, Herzogenaurach auch hier mit zwei Mannschaften, besetzten ebenfalls die 6er Einradkonkurrenz, wobei die Soli Fürth-Vach (149,50) mit gut 10 Punkten Differenz sozusagen die Pedale vorne hatte.  Bei den Bayerischen Titelkämpfen gibt es für alle 4er- und 6er-Teams ein weiteres Aufeinandertreffen.  (sta)

Weihnachtsfeier 2013

(sta)  Mit der Familienweihnachtsfeier, bei der die jungen Sportlerinnen und Sportler mit Gedichten und weihnachtlicher Musik das Programm maßgeblich gestalteten, klang ein ereignisreiches Jahr beim RMSC Solidarität Schwabach stilvoll aus. Eine Fotoschau von Frank Steinmetz, dem Internetfachmann der Soli, bot einen Blick auf die Wettkämpfe und die gesellschaftlichen Höhepunkte (www.rmsc.franken.de).

Wie seit Jahren fand auch der Weihnachtsmann wieder den Weg zur Soli und machte deutlich, dass er die Aktiven intensiv beobachtet und ihre Erfolge registriert hatte. Mit Geschenken bedachte er den Sportnachwuchs sowie Trainer, Betreuer und Unterstützer und dankte allen für ihr Engagement.

Im Beisein von Dieter Wirth, Vizepräsident Bayern des RKB Solidarität und Vorsitzender der befreundeten Rother Soli, und seiner Begleitdelegation konnte Alfred Rettig-Hiebsch, der Schwabacher Solichef, auch zwei langjährige und verdienstvolle Mitglieder ehren. Dieter Forster fand über seine Frau Heidi 1963 den Weg zur Soli und ist nun seit 50 Jahren dabei. Er unterstützte den Verein handwerklich und durfte den bisher größten sportlichen Erfolg, den Deutschen Meistertitel seiner Frau im 2er Kunstradfahren 1966 bewundern. Bei bereits 52jähriger Vereinszugehörigkeit nimmt Hannelore Stadelmann seit nunmehr 40 Jahren ununterbrochen das Amt des Vereinskassiers wahr und führt die Mitgliederverwaltung. Bereits in ihrer aktiven Zeit mit Podestplätzen auf Landes- und Bundesmeisterschaften und als Nachwuchstrainerin war sie in diese ehrenamtliche Funktion eingestiegen.
Mit der Verlosung eines respektablen Geschenketisches endete der harmonische vorweihnachtliche Abend.

*Foto: *Die Jubilare Hannelore Stadelmann und Dieter Forster, seine Ehefrau Heidi und Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch (von rechts) mit den die Feier gestaltenden Aktiven.
(Foto: Steinmetz)

Bayern-Cup-Bezirksrunde in Fürth

Mit mehrfachem „Gute-Haltung-Lob“ vom Kampfgericht und Platzierungsverbesserungen kehrte ein Soli-Sextett von der Bayern-Cup Bezirksrunde in Fürth-Stadeln zurück. Dort konnten die Aktiven des RMSC
Solidarität Schwabach alle drei Schülerklassen und die Juniorengruppe besetzen.

Bei den Jüngsten (U 11) trat mit 13 Sportlerinnen das größte Starterfeld
an. Enya Egerer (18 Figuren-26,20/23,74 Punkte) verbesserte sich um drei
Plätze und wurde Fünfte. Nina Lastinger (14-19,10/16,00) rückte einen
Platz auf den 10. Rang vor. An der Kür von Enya gab es nichts auszusetzen, Nina darf beim freihändigen Pedalstillstand und beim Sattelknien noch nachbessern. Marlene Krauss fuhr die Runden ab dem Mittelteil ihrer 16-Figuren-Kür nicht mehr vollständig aus, so dass sie mit 28,10/20,18 Punkten einen Platz verlor und Siebte wurde.

Eine „superschöne“ Kür bot Doris Grasmann. Im 11er-Feld der U 13-Schülerinnen rückte sie mit 18-28,20/26,85 Punkten zwei Ränge auf den 8. Platz vor. Als einziges Handicap erwies sich bei ihr ebenfalls der Küreinstieg mit dem Pedalstillstand.
Hannah Kroth hat mittlerweile 24 Figuren in ihrem Programm und traf in der U 15 Altersgruppe auf sieben Konkurrentinnen. Von einigen kleinen Unsicherheiten abgesehen bot sie eine hervorragende Darbietung, was die
erreichten 36,10/33,25 Punkte und die Verbesserung um einen Platz auf den 6. Rang belegen.

Bei den Junioren traf Janick Polster mit Felix Prechtel (RKV Bullach) auf einen übermächtigen Konkurrenten mit einem gut doppelten Punktewert. Janick gelang mit dem schwierigen Sattellenkerstand Wechselrunde ein
guter Küreinstieg. Nach ordentlichem Fortgang mußte er lediglich beim
Drehsprung Seitenstand-Kehrhang von der Kunstmaschine.
Sein Ergebnis von 24 Figuren und 43,20/36,15 Punkten kann er sicher noch steigern.

*Foto: *Ein strahlendes Soliteam zeigt sich nach dem Wettkampf
(Foto: Steinmetz)

Stadtmeisterschaft 2013

Rekordbeteiligung bei der Stadtmeisterschaft 2013 im 1er-Kunstradfahren: 11 Sportlerinnen und Sportler, alle vom Ausrichter RMSC Solidarität Schwabach, traten in der Altersgruppe Jugend gemischt an. Besonders erfreulich dabei, dass acht Aktive, die über verschiedene Werbeaktivitäten erst im 2. Halbjahre 2012 zur Soli kamen, bereits beeindruckende Leistungen zeigten und allesamt ihre Kürvorträge mit weniger als fünf Abzugspunkten meisterten.

Ein Siegertrio ist natürlich auch zu vermelden: Astrid Schmiedl, Vorjahreszweite, stand heuer mit 24 Figuren-57,90/52,18 Punkten ganz oben als Stadtmeister auf dem Podest. Nadja Kölbel verbesserte sich mit 25-50,00/36,84 vom Bronzerang 2012 auf den Silberplatz. Auch Janick Polster rückte heuer einen Platz vor und wurde mit knappem Abstand Dritter (24-43,20/35,09).

Den Extrapokal für den geringsten Punkteabzug, nämlich nur 0,14 Punkte, erhielt Janina Polster, die ihre Trophäe mit berechtigtem Stolz durch die Halle trug.

Solivorsitzender Alfred Rettig-Hiebsch konnte in der Sporthalle am Förderzentrum zahlreiche Sportlereltern, Großeltern und weitere Angehörige begrüßen und stellte alle Aktiven mit ihren persönlichen und sportlichen Daten vor. Besonders dankte er dem Organisationsteam um Sportleiter Robert Rettig-Hiebsch, das als Kampfgericht und Auf- und Abbauhelfer für ein reibungsloses Gelingen des Wettkampfes sorgte.  Kaffee und Kuchen sowie Gutes vom Grill ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Eine besondere Einlage boten zudem noch Doris Grasmann und Hannah Kroth. Beide trainieren seit einiger Zeit die Disziplin 2er-Kunstfahren und zeigten bei verdientem Applaus ihre seither erlernten Kürelemente. Vielleicht kann hier eine frühere Domäne der Schwabacher Soli wieder erweckt werden.

Ein Wermutstropfen fiel auch auf den Wettkampfabend: Neben Maya Draheim, einem weiteren Neuzugang, konnte vor allem Jonas Schwanfelder als bereits vierfacher  Stadtmeister und Schwabacher Sportler des Jahres 2012 nicht teilnehmen und wegen einer Auszeit auch seine sonstigen Titel nicht verteidigen.

Die weiteren Platzierungen: 4. Hannah Kroth 24-36,10/33,28 –  5. Doris Grasmann 18-28,20/26,68 –  6. Enya Egerer 18-26,20/24,64 –  7. Marlene Krauss 19-28,10/23,12 –  8. Nina Lastinger 14-19,10/17,65 – 9. Marc Sammler 12-16,10/15,43 – 10. Janina Polster 9-11,10/10,96 – 11. Carla Rüpcke 9-12,10/10,03
Foto: Vereint nach der Siegerehrung: Alle Wettkämpfer/innen mit Vorstand und Orgateam    (Foto -/-)

Weitere Fotos sind in der Gallerie zu finden

Mitgliederversammlung 2013

Zügige Neuwahlen, die Vorstellung neuer Übungsleiterinnen, eine Neustrukturierung des Beitragswesens, ein „Runder“ Geburtstag und der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Alfred Rettig-Hiebsch stellten die Schwerpunkte der Mitgliederversammlung des RMSC Solidarität Schwabach dar. Jürgen Engelhardt, seit 1956 bei der Soli, früherer Kunst- und Einradfahrer, vor allem aber Mitbegründer und Leiter der Motorsportabteilung, ließ es sich nicht nehmen, nach der Geburtstagsgratulation sogleich als Wahlvorstand zu fungieren. Veränderungen hielten sich in Grenzen: Sportleiter ist nunmehr Robert Rettig-Hiebsch, neue Jugendleiterin Kerstin Polster, Jessica Engelhardt und Siegfried Wolkersdorfer rückten in die Riege der Beisitzer. Drei neue Übungsleiterinnen konnten sich den Anwesenden vorstellen: Jessica Engelhardt, Tanja Kormann und Nicole Stadelmann erhielten vor wenigen Wochen die Lizenz Übungsleiter Kunstradfahren. Mit Robert Rettig-Hiebsch stehen den Solisportlern nunmehr vier lizensierte Fachkräfte zur Verfügung, die zudem von ambitionierten Sportlereltern wie Rainer Schwanfelder, Frank Steinmetz und Nadine Egerer tatkräftig unterstützt werden. Einstimmig und ohne Diskussion akzeptierte die Versammlung Veränderungen im Beitragswesen. Die bisherigen Strukturen Kinder/Schüler, Jugendliche und Erwachsene werden ab 2014 ergänzt durch Tarife für Familien und Alleinerziehende mit Kindern und für Ehepaare. Im Hinblick auf die Beitrags-Mindestvorgabe für BLSV-Fördermittel wurden gleichzeitig auch die Beiträge moderat neu gestaffelt. Aus der RKB-Bundeskonferenz berichtete Alfred Rettig-Hiebsch vom Zusammenschluss der Landesverbände Nord- und Südbayern und von seiner Berufung in die Bundesrevisionskommission. Neben den im „Schwabacher Tagblatt“ regelmäßig veröffentlichten Sportberichten prägten insbesondere die Viertagesfahrt nach Hamburg, der Besuch der Hallenrad-Weltmeisterschaft in Aschaffenburg, das Ferienlager in Morsbach und die Familienweihnachtsfeier das Vereinsgeschehen im letzten Jahr. Die seit 30 Jahren bestehende Kegelgruppe hat sich wieder stabilisiert, finanzielle Stabilität bestätigte auch die mittlerweile 40. (!) Jahresbilanz von Kassier Hannelore Stadelmann. Beim herzlichen Dank an alle Mitstreiter/innen erging eine besondere Anerkennung an Frank Steinmetz, der die Homepage der Soli gestaltet und pflegt und unter www.rmsc.franken.de stets aktuell informiert.

Foto: Solivorstand Alfred und Sportleiter Robert Rettig-Hiebsch mit den Übungsleiterinnen Tanja Kormann, Nicole Stadelmann und Jessica Engelhardt sowie Wahlleiter Jürgen Engelhardt (alle von links) – Foto: Steinmetz –

Bezirksmeisterschaft in Roth

Bei der mittelfränkischen Kunstrad-Bezirksmeisterschaft in Roth gingen mit Maya Draheim und Hannah Kroth zwei weitere Youngster des RMSC Solidarität Schwabach erstmals an den Start. Damit konnte die Soli zusammen mit den kürzlich beim Sonnenstuhlpokal angetretenen Nachwuchstrio alle Schülerinnen-Altersklassen in der 1er-Disziplin besetzen.

Bei den U11-Jüngsten bot Nina Lastinger eine absolut fehlerfreie Kür und blieb ohne Punkteabzug. Damit rückte sie einen Platz vor ihre Vereinskameradin Maya Draheim und wurde Elfte. Aber auch die Leistung von Maya konnte sich sehen lassen. Punkteverderber waren bei ihr nur der Pedalstillstand und eine Bodenberührung. Marlene Krauss zeigte ebenfalls eine tolle Kürleistung, was der Abzug von nur 0,63 Punkten belegt. In dem 12er-Feld verbesserte sie sich sogar um zwei Plätze auf den anerkennenswerten 5. Rang.

Der Kürvortrag von Doris Grasmann (U13) wurde in der Ausführung etwas differenziert gesehen, dennoch fuhr sie bei 12 Starterinnen einen Platz nach oben. Bemerkenswert ist nicht nur der 10. Platz, sondern vor allem das gegenüber ihrem ersten Wettkampf bessere Gesamtergebnis.

Auch Hannah Kroth konnte sich bei den „Platzvorrückern“ einreihen und kam bei neun U15-Starterinnen auf den 7. Platz. Gegenüber ihren Kameradinnen bringt sie einen Trainingsvorsprung und damit schon 24 Figuren mit 36,10 Punkten ein.

Fazit ist, dass sich das Nachwuchsquintett der Soli bereits überaus erfolgreich
präsentierte und vor allem auch das notwendige Talent für den Kunstradsport besitzt.

Bayern-Cup: Sonnenstuhl-Pokal 2013

Erster Start und zugleich Einstieg in die Bayern-Cup-Serie 2013 im Kunstradfahren:
Nina Lastinger, Marlene Krauss und Doris Grasmann zeigten beim Sonnenstuhl-Weinpokal 2013 in Randersacker ihre Einstandskür in der 1er-Disziplin Schülerinnen.
Erst im letzten Quartal 2012 fanden die drei Nachwuchssportlerinnen über die OB-Sportwette und andere Werbeaktionen den Weg zum RMSC Solidarität Schwabach. Mit tadellosen Auftritten konnten sie ihre Übungsleiter durchaus erfreuen.
In der U11-Altersgruppe mit 12 Starterinnen bot Nina zehn Kürelemente mit 12,50 Punkten. Die vom Kampfgericht anerkannten 11,75 Punkte brachten ihr sogar vier von möglichen fünf Bonuspunkten. Marlene hat bereits 15 Figuren im Programm und kam auf überzeugende 20,50/18,90 Punkte und drei Sonderpunkte beim Bonussystem für die fünf geringsten Abzüge.

Doris startete in der U13-Gruppe mit 28,00 Punkten aus 18 Elementen noch am Ende des 14er Feldes. Ihr Abzug von lediglich 2,61 Punkten brachte sie ebenfalls noch in die Bonusränge (+ 2). Wie Nina war auch ihr der „Pedalstillstand“ nicht ganz geglückt.

Mit Janick Polster und Nadja Kölbel gingen bei den U19-Junioren zwei „Altgediente“ auf die Fahrfläche. Mit deutlichen Punkteabständen zur Konkurrenz waren die hinteren Ränge im 7er bzw. 19er Starterfeld vorgegeben. Janick blieb mit 43,20/33,64 Punkten aus 24 Elementen nur knapp unter dem Ergebnis der kürzlich ausgetragenen Bezirksmeisterschaft. Ursächlich hierfür waren die nicht gewerteten Übungen „Sattelbeugestand“ und „Kehrpedalseitstand“. Nadja stand nach vertretbarem Beginn ab dem Mittelteil ihrer 25 Figuren-Kür völlig neben sich und dem Kunstrad und erreichte nur 19,15 von 50,00 Punkten. Mit viel Trainingsfleiß geht es bei ihr aber sicherlich schnell wieder aufwärts. (sta)