Stadtmeisterschaft 2018

Ida Sichermann stand bei der Stadtmeisterschaft im 1er Kunstradfahren ganz oben auf dem Siegerpodest. Die Vizemeisterin im letzten Jahr fuhr 23 ihrer 25 Kürelemente sehr gut aus, für die beiden letzten Figuren war das Zeitlimit von fünf Minuten allerdings schon aufgebraucht. An das Ergebnis der neuen Stadtmeisterin 2018 kam Leon Schmiedl als Vizemeister bis auf gut fünf Punkte heran und durfte für eine nahezu fehlerfreie Kür den Sonderpokal für den prozentual zum Kürwert geringsten Abzug entgegen nehmen. Raphael Kormann, im letzten Jahr noch Fünfter, patzte zwar beim Rahmenbeugestand, sein 3. Platz blieb jedoch ungefährdet

Auch bei Vanessa Kurtz als Vierte fiel diese Figur aus der Wertung. Die Geschwister Mila und Moritz Deß, beide mit identischer Kür, tauschten heuer die Platzierung, Mila hatte mit 0,38 Punkten die Nase vorne.

Sportleiterin Jessica Engelhardt konnte mit sechs Aktiven der Solidarität die jüngsten Nachwuchssportler in der Altersspanne von sieben bis 12 Jahren präsentieren. Große Anerkennung für alle, die ohne Abstieg ihre jeweilige Kür absolvierten und in den Ausführungswertungen gefallen konnten.

Der feststellbare Leistungsvorsprung von Ida und Leon beruht auf einigen schwierigeren Elementen wie dem Sattellenkerstand und freihändig oder mit dem Rücken zur Fahrtrichtung gefahrenen Figuren.

Im Beisein von Helmut Gruhn, dem Vorsitzenden des Stadtverbandes der Schwabacher Sportvereine, führte Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch durch das Programm, stellte die Sportler jeweils den Zuschauern vor, beide nahmen auch die Siegerehrung vor und übergaben die Pokale nebst Urkunden.

Am 03.05. fand die Stadtmeisterschaft, ausgerichtet vom RMCS Solidarität Schwabach e.V. statt. Teil nahmen 6 Sportler in der Kategorie Jugend gemischt.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 15.05.2018

 

Bezirkstitel im 1er Kunstradfahren für Soli Schwabach

Zweiter Titel im zweiten Wettkampf 2018 für Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach: Das Nachwuchstalent siegte bei der Mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in Fürth bei den U11-Schülern in der Disziplin 1er-Kunstradfahren. Das Sahnehäubchen oben drauf: Als Bezirksmeister ist Leon erstmals für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert.

Einen kleinen Erfolg konnte auch Ida Sichermann (U13) verbuchen, die sich um einen Rang verbesserte und Fünfte wurde.

Mit den Geschwistern Mila und Moritz Deß, mit Leon Schmiedl und mit Raphael Kormann, der allerdings kurzfristig passen musste, baut die Schwabacher Soli auf ein Nachwuchsquartett, alle im Alter zwischen 6 und 8 Jahren, das sicherlich noch einiges Potential nach oben entwickeln kann.

Leon stand im Titelkampf in direkter Konkurrenz zu Emil Fürst vom RKV Lauf-Bullach. Mit 31,80 Punkten aus 20 Kürelementen hatte Leon 3,40 Punkte Vorsprung, nach gefahrener Kür lag er noch 2,15 Punkte vor Emil. Im Detail: Die Kürschwierigkeiten meisterte Leon hervorragend (- 0,51 Punkte), die Ausführung (- 2,65) kann er sicherlich auch noch verbessern.

Mila und Moritz beherrschen mittlerweile 10 verschiedene Kürfiguren mit jeweils 12,60 Ausgangspunkten. Beider Kür wusste zu gefallen, im Ergebnis blieb Mila quasi eine Radlänge vor ihrem Bruder, der bei seiner letzten Figur, dem Seitpedalstand, letztendlich die Balance nicht halten konnte.

Ida Sichermann traf bei den U13-Mädels auf nachbarschaftliche Konkurrenz. Zwei Sportlerinnen des RKB Soli Roth und eine Aktive vom RC Wendelstein hatten ebenfalls Kürwerte zwischen 41,50 und 45,00 Punkten eingereicht. Ida wurden von 41,50 Ausgangspunkten (25 Elemente) 6,99 Punkte abgezogen, davon allerdings 6,99 wegen Überschreitung der Zeitvorgabe von fünf Minuten. Interessant die nachbarschaftliche Bilanz:  2. Platz für Judith Kolb, Roth (42,70/40,80 Punkte), 4. Platz Victoria Gatt, ebenfalls Roth (45,00/36,44), und 7. Platz für Nora Schlag, Wendelstein (41,50/30,24).

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 24.03.2018

Kunstrad-Saisoneröffnung bei der Soli

Mit der Teilnahme am Sonnenstuhl-Weinpokal hat Leon Schmiedl, 1er-Kunstradfahrer vom RMSC Solidarität Schwabach, die Wettkampfsaison 2018 eröffnet. Im U11-Jahrgang beschenkte er sich mit dem 1. Platz einen Tag vor seinem siebten Geburtstag zudem vorzeitig selbst.

Im Rückblick: Vor Jahresfrist startete das Schwabacher Nachwuchstalent erstmals bei der alljährlich in Randersacker beginnenden und über fünf Wettbewerbe andauernden Bayern-Cup-Serie. Seitdem hat Leon seine Kür um zwei Figuren und knapp sechs Punkte aufgestockt. Damals belegte er unter vier Startern den dritten Platz hinter zwei Konkurrenten, die jetzt bereits in die U13 aufgerückt sind.

Natürlich hätte man sich für Leon heuer etwas mehr Konkurrenz  im Hinblick auf das allgemeine Leistungsniveau im U11-Bereich gewünscht. Mit Jonas Track vom RV Großheubach war hier leider nur ein weiterer Teilnehmer gemeldet.

Dennoch: Leon fuhr seine Kür sehr ordentlich und war mit 30,60/25,49 Punkten von Jonas (26,90/22,71) nicht zu übertreffen. Schade, dass Leon beim 19. und letzten Kürelement, dem schwierigen Sattellenkerstand (3,1 Punkte), noch vorzeitig abstieg.

Keine Frage, welchen Auftrag Sportleiterin Jessica Engelhardt und Trainermutter Rebecca ihrem Schützling auf der Rückfahrt signalisierten:  Bei der nunmehr im März anstehenden mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft klappt auch noch der Sattellenkerstand!

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 01.03.2018

Bezirkspokal Bechhofen

Bei zwei Meisterschaften konnten die  Nachwuchssportler des RMSC Solidarität Schwabach in der Disziplin 1er Kunstradfahren ihre Trainingsleistungen unter Wettkampfbedingungen mit der mittelfränkischen Konkurrenz vergleichen. Zunächst nahm Leon Schmiedl als Einzelkämpfer am Finale der Bayern-Cup-Serie 2017 im unterfränkischen Amorbach teil. Als Quintett beteiligten sich dann die Jüngsten der Soli beim Bezirkspokal in Bechhofen bei Ansbach.

Mit der Finalteilnahme bestritt der sechsjährige Leon bereits seinen vierten Wettkampf im laufenden Jahr und erreichte als weitaus jüngster Starter in der Altersklasse U11 den fünften Platz bei sechs Teilnehmern. Erstmals meisterte er hier den schwierigen „Sattellenkerstand“ problemlos. Zuvor war er schon bei zwei von vier Vorläufen dabei. Nach dem Sonnenstuhl-Weinpokal in Randersacker gelang ihm bei der Bezirksrunde Mittelfranken in der heimischen Goldschlägerhalle seine bislang beste Kür, mit 23,92 Punkten (18 Kürelemente, 26,90 Ausgangspunkte) stand er auf dem Bronzeplatz. Das alles kommt natürlich nicht von ungefähr: Als Vierjähriger trat er im November 2015 mit 11 Kürelementen erstmals vor Publikum auf die Fahrfläche, bei seinem mittlerweile achten Wettkampf  hat er sich auf 19 Figuren mit 30,20 Punkten gesteigert.

Die Meisterschaft in Bechhofen firmiert als „Nachwuchspokal“, hier sollen vor allem Aktive starten, die an weiterführenden Meisterschaften noch nicht teilnehmen konnten. Dieser Prämisse wurden die Soliaktiven überaus gerecht: Moritz Deß und Leon Schmiedl (6 Jahre) sowie Mila Deß und Raphael Kormann (7 Jahre) waren augenscheinlich die Jüngsten im großen Teilnehmerfeld. Zudem bestritten Moritz und Mila nach wenigen Trainingsmonaten ihren allerersten offizellen Wettkampf, für Raphael war es der dritte Start. Ida Sichermann (U13) ist wie Leon bereits seit zwei Jahren dabei, auch für sie der mittlerweile achte Wettkampf.

In der jüngsten Altersgruppe, den Schülern D, waren die drei Schwabacher Jungs unter sich. Leon fuhr mit 25,94 Punkten neue Bestleistung, Raphael hat seit dem Vorjahr seine Kür um vier Elemente auf 13 erhöht, sein gutes Ergebnis 15,92 von 17,90 Punkten.

Für Moritz und Mila Deß war es wichtig, erstmals unter Konkurrenz, vor Kampfgerichten und Publikum aufzutreten, was beiden recht gut gelang, auch wenn Mila beim Dornbeugestand Bodenkontakt hatte.
Ida Sichermann, aufgerückt in die U13, gelang eine hervorragende Kür, verbesserte sich im neunköpfigen Starterfeld um drei Ränge und wurde Vierte. Ida hat ihr Programm kontinuierlich auf 24 von maximal möglichen 30 Kürelementen, die in fünf Minuten gefahren werden müssen, gesteigert, tolles Ergebnis mit 36,01 vom 38,40 Punkten. Damit hat sie belegt,  dass ihr Erfolg vom Mai, als sie bei der Bayern-Cup-Bezirksrunde bei 11 Starterinnen vier Plätze nach vorne fuhr, keine Eintagsfliege war.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 23.11.2017

Ein paar Eindrücke vom Bezirkspokal in Bechhofen mit unseren jüngsten Sportlern.

Soli-Youngster Leon Schmiedl beim Kunstrad-Bayern-Cup-Finale

Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach bestritt beim Bayern-Cup-Finale im unterfränkischen Amorbach seinen vierten Wettkampf im laufenden Jahr. In der Disziplin 1er-Kunstradfahren erreichte der Sechsjährige als weitaus jüngster Teilnehmer  in der Altersgruppe U 11 den fünften Platz bei sechs Startern.

Sein besonderes Highlight: Erstmals zeigte er den „Sattellenkerstand“, mit 2,90 Punkten sein schwierigstes Kürelement, das er zudem auch problemlos meisterte. Insgesamt konnten jedoch er, Sportleiterin Jessica Engelhardt und Sportlermutter Rebecca, die ihn begleiteten und betreuten, mit seinem Kürvortrag nur bedingt zufrieden sein. Eingereicht hatte Leon 19 Kürelemente mit immerhin 29,80 Punkten. Da er in der Schwierigkeitswertung 4,50 und in der Ausführungswertung 3,75 Punkte verlor, wäre er nämlich beinahe auf den letzten Platz zurück gefallen. Mit ausgefahrenen 21,55 Punkten blieb er nur knapp vor Jonas Track aus Großheubach (24,50/20,25 Punkte).

In der Bayern-Cup-Serie hatte der Schwabacher zuvor an zwei von vier Vorläufen teilgenommen und sich gesteigert. Beim Sonnenstuhl-Weinpokal im März in Randersacker startete er erstmals auf bayerischer Ebene und wurde bei 17 Kürelementen Vierter mit 24,70/17,66 Punkten. Seine bisher beste Kür gelang ihm Ende Mai bei der Bezirksrunde Mittelfranken in der heimischen Goldschlägerhalle: Dritter Rang mit 26,90/23,92 Punkten.
Diese Platzierung hatte er zuvor auch Ende April bei der mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in Bechhofen bei Ansbach erreicht (26,90/19,40 Punkte). In Bechhofen will der Soli-Youngster in zwei Wochen beim mittelfränkischen Nachwuchspokal nochmals versuchen, seine bisherige Bestleistung zu toppen.

Stadtmeisterschaft 2017 in Schwabach

Zweiter Titel in Folge: Doris Grasmann bestätigte ihre Favoritenrolle und ist nach dem Titelgewinn im Vorjahr nun auch Stadtmeisterin 2017 im 1er-Kunstradfahren. Neue Vizemeisterin wurde Ida Sichermann, die zudem den Sonderpokal für den geringsten Punkteabzug im Empfang nehmen durfte. Auf den Bronzeplatz fuhr heuer erstmals Anna Müller.

Die alte und neue Stadtmeisterin, derzeit beste Kunstradathletin im RMSC Solidarität, verbesserte sich seit ihrer ersten Wettkampfteilnahme 2012, fünfter Platz, 26,40/25,10 Punkte, kontinuierlich. Mit lediglich 0,15 bzw. 0,17 Punkten Rückstand fuhr sie 2014/2015 hinter Janick Polster auf den zweiten Platz. Heuer umfasste ihr gezeigtes Programm 29 von maximal möglichen 30 Kürelementen mit 57,50 Punkten, gute 53,70 ihre Wertung.

Auch Ida steigerte ihre Leistung nach und nach. Vom 10. Platz 2014 und zwei Schlenkern (2015 Dritte, 2016 Vierte) platzierte sie sich nun mit 38,40/35,93 Punkte auf dem Silberrang. Beim Sonderpokal, ausgewertet nach dem prozentualen Verhältnis von Punkteabzug und Kürwert lag sie mit einem halben Prozent dann sogar vor Doris. Maßgeblich für diesen knappen Vorsprung waren wohl ein Pedalabrutscher von Ida gegenüber einem Abstieg von Doris beim Drehsprung.

Kompliment auch an Anna, die nach kunstradsportlichen Anfängen in Frickenhausen erst seit einem Jahr für die Schwabacher Soli startet. Nach dem fünften Platz im Vorjahr überzeugte sie nun mit einer sicher gefahrenen 19,50 Punkte-Kür, bei der das Kampfgericht lediglich 2,28 Punkte Abzug im Wertungsbogen vermerkte.

Leider mussten einige Aktive aus verschiedensten Gründen passen, so dass im Gegensatz zu 2014 mit 12 Teilnehmern und 2015 mit zehn Startern und sogar in zwei Altersklassen, nur sieben Aktive unter „Jugend gemischt“ im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren antreten konnten. Aller Ehren wert sind hier Selbstvertrauen und Mut der Geschwister Moritz (5 Jahre) und Mila Deß (6 Jahre) zu erwähnen, die erstmals vor Publikum auftraten und „Sicherheit auf dem Rad“ Beifall gekrönt präsentierten. Große Anerkennung auch an das „Dreimäderlhaus“ Kurtz. Vanessa lag als Vierte lediglich 2,09 Punkte hinter Anna, ihre Zwillingsschwester Sarah und die Trio-Älteste Leonie fahren im 4er- und 6er-Einradreigen.

Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch moderierte gekonnt, stellte alle Aktiven dem Publikum mit wettbewerbsspezifischen Informationen vor und übergab die Siegerurkunden und -pokale.

Weitere Platzierungen: 5. Raphael Kormann, 6. Moritz Deß, 7. Mila Deß.

Bezirksmeisterschaft Bechhofen

Pressebericht: Soli bei Bezirksmeisterschaft Hallenradsport Schüler

Im mittelfränkischen Bechhofen bei Ansbach richtete der dortige „RV Adler“ die Bezirksmeisterschaft für Schüler im Kunst- und Einradfahren aus. Der RMSC Solidarität Schwabach trat mit vier Sportlern im 1er-Kunstfahren der Altersgruppe U11 an. Zudem starteten sechs Aktive der U15-Klasse beim 4er- und 6er-Einrad-Wettbewerb.

Bei den Schülern lag der sechsjährige Leon Schmiedl bei seiner immerhin schon fünften offiziellen Meisterschaftsteilnahme mit seinem Kürwert nur knapp hinter zwei Konkurrenten vom RKV Bullach. Bilanz Leon: Akzeptable Ausführung seiner 18 Elemente, einige Patzer und ein Abstieg von der Kunstmaschine,  insgesamt 7,50 Punkte Abzug. Die beiden Rivalen fuhren dagegen praktisch fehlerfrei, Sieger Bastian Böck qualifizierte sich zudem für die Bayerische Meisterschaft.

Zweiter Auftritt erst für den siebenjährigen Raphael Kormann: Einige seiner 12 Kürelemente fuhr er nicht voll aus, ansonsten gelang ihm ein ordentlicher Vortrag, Abzug 1,90 Punkte Platz vier hinter Leon.

Bei den Schülerinnen bestritten Vanessa Kurtz und Anna Müller ebenfalls erst den zweiten Wettkampf. Mit 13 bzw. 14 Kürelementen lagen sie am Ende des 12-köpfigen Starterfeldes.

Vorrangiges Ziel der jungen Nachwuchsfahrerinnen war eine saubere Ausführung ihres Programmes und die Beherrschung der jeweiligen Kürschwierigkeit. In der Wertung verlor Vanessa zwei Figuren mit 5,39 Punkten, Anna blieb nahezu fehlerfrei, Abzug nur 1,29 Punkte.

In der 4er-Einrad-Disziplin trafen Miriam Schnell, Svenja Fenner und die Geschwister Leonie und Sarah Kurtz auf das Quartett der Soli Erlangen. Im Kürwert hatte Erlangen einen Vorsprung von gut sieben Punkten, im Ergebnis waren es dann noch fünf. Die 20 Abzugspunkte der Schwabacherinnen sind angesichts des dritten Auftrittes akzeptabel, zumal es die Konkurrenz auch nicht besser machte.

Ergänzt von Clara Kaiser und Luna Ittner hatte das 6er-Team  gegen drei Mannschaften der Soli Herzogenaurach anzutreten. Diese legten allesamt höhere Kürwerte vor und qualifizierten sich für die bayerischen Titelkämpfe. Dem hiesigen Sextett gelang nicht alles, im Ergebnis summierten sich 30 Abzugspunkte. Ursächlich hierfür waren Unsicherheiten, zwei fehlende Elemente sowie ein Abstieg. Nachsicht ist dennoch geboten, da die Mannschaft erstmals im Dezember letzten Jahres angetreten war. Mit Trainingsfleiß werden sich die talentierten Mädels bald erfolgreicher präsentieren.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 19.05.2017

Pressebericht: Radsport-Oldies bei Gedächtnis-Wettkampf

(sta) „Heute sind wir alle Sieger!“: Diese Gratulation galt den ehemaligen Kunst- und Einradsportlern, die sich in der Schulsporthalle in Burgheim bei Neuburg/Donau zum „1. Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ wieder in den Sattel schwangen. Albert Frank vom Radfahrerverein Burgheim hatte diesen besonderen Wettkampf initiiert und organisiert. Insgesamt 33 Aktive, Teilnahmemindestalter 25 Jahre, zeigten bei Team- und Einzelstarts in fünf verschiedenen Disziplinen, dass sie auch nach Jahrzehnte langer Pause nichts verlernt haben.

Mit ihren von viel Beifall begleiteten Kürdarbietungen ehrten sie den 2012 im Alter von 74 Jahren verstorbenen Heinz Butz von der Solidarität Nürnberg. Dort war er 1953 eingetreten, nach einigen aktiven Jahren engagierte er sich in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen bis hinauf  zur Bundesebene . Fachlich höchst kompetent, anerkannt und geschätzt: Ein Urgestein des Hallenradsports.

Zehn einstmals aktive Sportlerinnen des RMSC Solidarität Schwabach hatten sich wieder zusammen gefunden, einige Wochen fleißig trainiert, respektable Kürprogramme einstudiert und mit einem gut 25-köpfigen Begleittross nach Burgheim gereist. Besonders beachtlich dabei, dass die 2er-Kunstrad-, die beiden 4er- und das 6er-Einradteam in der eingeübten Besetzung noch nie zusammen gefahren waren.

In den Einrad-Disziplinen gab es beim Vierer mit Jessica Engelhardt, Sabrina Gehlert, Rebecca Schmiedl und Nicole Stadelmann, zum 6er-Team ergänzt von Nadine Egerer und Nicole Schaible sowie im zweiten Vierer mit Nadine Egerer, Tanja Kormann, Nicole Schaible und Hannelore Stadelmann kein Vorbeikommen am RV Burgheim. Auch nach 25 Jahren demonstrierten die Gastgeberinnen aus früheren Teamgemeinschaften hochwertige Klasse, wobei ein Vierer seine Kür komplett rückwärts und überaus synchron präsentierte.

Pluspunkt für Schwabach hier die besondere Auszeichnung von Hannelore Stadelmann, Zitat aus dem Neuburger(Donau)Kurier: „Mit beeindruckenden 67 Jahren war sie die älteste Teilnehmerin und ließ die Zuschauer über ihre Sportlichkeit staunen.“

Personell stark von Solifrauen dominiert war auch die Disziplin 1er-Kunstrad  mit sieben von 11 Starterinnen. Jessica Engelhardt konnte einen Rang vorfahren, wurde Dritte und verfehlte den zweiten Platz um lediglich 0,50 Punkte. Sabrina Gehlert und Rebecca Schmiedl wurden Fünfte und Sechste, ab Rang Acht folgten Christina Groß, Nicole Stadelmann, Melanie Engelhardt und Tanja Kormann.

Gehlert/Groß sowie die Schwestern Engelhardt starteten zudem noch in der 2er-Disziplin, belegten unter fünf Duos den 2. und 3. Platz. Beim 2er offene Klasse berührte besonders der Kürvortrag von Butz-Sohn Manfred und Enkel Matthias, zumal sich Matthias erstmals einem Kunstrad und vor allem seinem Vater anvertraute.

Der überaus gelungene und bestens organisierte Erinnerungswettkampf überzeugte mit beeindruckenden sportlichen Leistungen der „Oldies“  und durch Fairness, Anerkennung und Respekt: Wiederholung gerne erwünscht!

Auch die Augsburger Allgemeine und der Donaukurier haben sehr schöne Artikel über diesen tollen Wettkampf gebracht.


Am 25.03.2017 fand in Burgheim zum Andenken an Heinz Butz das „Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ zum ersten Mal statt. Auch die Soli Schwabach war mit vielen ehemaligen Kunst-/und Einradfahrerinnen vertreten.

Einen kleinen Auszug der Darbietungen auch der anderen Sportler gibt es hier zu sehen:

Pressebericht:  Soli-Nachwuchssportler beim Bayern-Cup

Mit dem Sonnenstuhl-Weinpokal in Randersacker begann die diesjährige aus insgesamt fünf Wettkämpfen bestehende Bayern-Cup-Serie 2017 im Kunstradfahren. Der gerade einmal sechs Jahre alte Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach startete dort erstmals auf bayerischer Ebene in der 1er-Kunstrad-Disziplin. Für ihn galt im  vierköpfigen Starterfeld der U11-Schülergruppe mit 17 Kürelementen und 24,70 Ausgangspunkten das Motto: „Dabei sein und schnuppern!“. Bei dieser Ausgangslage stand allenfalls Steven Park vom RV Amorbach mit 28,70 Punkten in vertretbarer Konkurrenz. Leon fuhr 17,66 Punkte aus und durfte mit seinem Kürvortrag durchaus zufrieden sein. Steven war damit jedoch nicht in Gefahr, fuhr 23,31 aus und blieb auf seinem dritten Platz.
Eine Superkür zeigte Marc Mellin, TG Soli Höchberg, dem ganze 0,20 Punkte abgezogen wurden und der mit 48,20/48,00 Punkten souverän die Altersgruppe gewann. Platz zwei ging an Samuel Fraunholz, RMC Eckersdorf, mit 39,90/31,41 Punkten.

Der Sportbereich Schwabach/Roth wurde noch von Bianca Zint vom Nachbarverein TSV Bernlohe vertreten. Im 1er-Kunstrad Elite weiblich verwies Bianca mit 159,00/152,20 Punkten die zunächst vor ihr platzierte Corinna Wirth, RMC Eckersdorf auf den zweiten Platz (163,70/144,59).

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 18.03.2017