Soli-Youngster Leon Schmiedl beim Kunstrad-Bayern-Cup-Finale

Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach bestritt beim Bayern-Cup-Finale im unterfränkischen Amorbach seinen vierten Wettkampf im laufenden Jahr. In der Disziplin 1er-Kunstradfahren erreichte der Sechsjährige als weitaus jüngster Teilnehmer  in der Altersgruppe U 11 den fünften Platz bei sechs Startern.

Sein besonderes Highlight: Erstmals zeigte er den „Sattellenkerstand“, mit 2,90 Punkten sein schwierigstes Kürelement, das er zudem auch problemlos meisterte. Insgesamt konnten jedoch er, Sportleiterin Jessica Engelhardt und Sportlermutter Rebecca, die ihn begleiteten und betreuten, mit seinem Kürvortrag nur bedingt zufrieden sein. Eingereicht hatte Leon 19 Kürelemente mit immerhin 29,80 Punkten. Da er in der Schwierigkeitswertung 4,50 und in der Ausführungswertung 3,75 Punkte verlor, wäre er nämlich beinahe auf den letzten Platz zurück gefallen. Mit ausgefahrenen 21,55 Punkten blieb er nur knapp vor Jonas Track aus Großheubach (24,50/20,25 Punkte).

In der Bayern-Cup-Serie hatte der Schwabacher zuvor an zwei von vier Vorläufen teilgenommen und sich gesteigert. Beim Sonnenstuhl-Weinpokal im März in Randersacker startete er erstmals auf bayerischer Ebene und wurde bei 17 Kürelementen Vierter mit 24,70/17,66 Punkten. Seine bisher beste Kür gelang ihm Ende Mai bei der Bezirksrunde Mittelfranken in der heimischen Goldschlägerhalle: Dritter Rang mit 26,90/23,92 Punkten.
Diese Platzierung hatte er zuvor auch Ende April bei der mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in Bechhofen bei Ansbach erreicht (26,90/19,40 Punkte). In Bechhofen will der Soli-Youngster in zwei Wochen beim mittelfränkischen Nachwuchspokal nochmals versuchen, seine bisherige Bestleistung zu toppen.

Stadtmeisterschaft 2017 in Schwabach

Zweiter Titel in Folge: Doris Grasmann bestätigte ihre Favoritenrolle und ist nach dem Titelgewinn im Vorjahr nun auch Stadtmeisterin 2017 im 1er-Kunstradfahren. Neue Vizemeisterin wurde Ida Sichermann, die zudem den Sonderpokal für den geringsten Punkteabzug im Empfang nehmen durfte. Auf den Bronzeplatz fuhr heuer erstmals Anna Müller.

Die alte und neue Stadtmeisterin, derzeit beste Kunstradathletin im RMSC Solidarität, verbesserte sich seit ihrer ersten Wettkampfteilnahme 2012, fünfter Platz, 26,40/25,10 Punkte, kontinuierlich. Mit lediglich 0,15 bzw. 0,17 Punkten Rückstand fuhr sie 2014/2015 hinter Janick Polster auf den zweiten Platz. Heuer umfasste ihr gezeigtes Programm 29 von maximal möglichen 30 Kürelementen mit 57,50 Punkten, gute 53,70 ihre Wertung.

Auch Ida steigerte ihre Leistung nach und nach. Vom 10. Platz 2014 und zwei Schlenkern (2015 Dritte, 2016 Vierte) platzierte sie sich nun mit 38,40/35,93 Punkte auf dem Silberrang. Beim Sonderpokal, ausgewertet nach dem prozentualen Verhältnis von Punkteabzug und Kürwert lag sie mit einem halben Prozent dann sogar vor Doris. Maßgeblich für diesen knappen Vorsprung waren wohl ein Pedalabrutscher von Ida gegenüber einem Abstieg von Doris beim Drehsprung.

Kompliment auch an Anna, die nach kunstradsportlichen Anfängen in Frickenhausen erst seit einem Jahr für die Schwabacher Soli startet. Nach dem fünften Platz im Vorjahr überzeugte sie nun mit einer sicher gefahrenen 19,50 Punkte-Kür, bei der das Kampfgericht lediglich 2,28 Punkte Abzug im Wertungsbogen vermerkte.

Leider mussten einige Aktive aus verschiedensten Gründen passen, so dass im Gegensatz zu 2014 mit 12 Teilnehmern und 2015 mit zehn Startern und sogar in zwei Altersklassen, nur sieben Aktive unter „Jugend gemischt“ im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren antreten konnten. Aller Ehren wert sind hier Selbstvertrauen und Mut der Geschwister Moritz (5 Jahre) und Mila Deß (6 Jahre) zu erwähnen, die erstmals vor Publikum auftraten und „Sicherheit auf dem Rad“ Beifall gekrönt präsentierten. Große Anerkennung auch an das „Dreimäderlhaus“ Kurtz. Vanessa lag als Vierte lediglich 2,09 Punkte hinter Anna, ihre Zwillingsschwester Sarah und die Trio-Älteste Leonie fahren im 4er- und 6er-Einradreigen.

Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch moderierte gekonnt, stellte alle Aktiven dem Publikum mit wettbewerbsspezifischen Informationen vor und übergab die Siegerurkunden und -pokale.

Weitere Platzierungen: 5. Raphael Kormann, 6. Moritz Deß, 7. Mila Deß.

Bezirksmeisterschaft Bechhofen

Pressebericht: Soli bei Bezirksmeisterschaft Hallenradsport Schüler

Im mittelfränkischen Bechhofen bei Ansbach richtete der dortige „RV Adler“ die Bezirksmeisterschaft für Schüler im Kunst- und Einradfahren aus. Der RMSC Solidarität Schwabach trat mit vier Sportlern im 1er-Kunstfahren der Altersgruppe U11 an. Zudem starteten sechs Aktive der U15-Klasse beim 4er- und 6er-Einrad-Wettbewerb.

Bei den Schülern lag der sechsjährige Leon Schmiedl bei seiner immerhin schon fünften offiziellen Meisterschaftsteilnahme mit seinem Kürwert nur knapp hinter zwei Konkurrenten vom RKV Bullach. Bilanz Leon: Akzeptable Ausführung seiner 18 Elemente, einige Patzer und ein Abstieg von der Kunstmaschine,  insgesamt 7,50 Punkte Abzug. Die beiden Rivalen fuhren dagegen praktisch fehlerfrei, Sieger Bastian Böck qualifizierte sich zudem für die Bayerische Meisterschaft.

Zweiter Auftritt erst für den siebenjährigen Raphael Kormann: Einige seiner 12 Kürelemente fuhr er nicht voll aus, ansonsten gelang ihm ein ordentlicher Vortrag, Abzug 1,90 Punkte Platz vier hinter Leon.

Bei den Schülerinnen bestritten Vanessa Kurtz und Anna Müller ebenfalls erst den zweiten Wettkampf. Mit 13 bzw. 14 Kürelementen lagen sie am Ende des 12-köpfigen Starterfeldes.

Vorrangiges Ziel der jungen Nachwuchsfahrerinnen war eine saubere Ausführung ihres Programmes und die Beherrschung der jeweiligen Kürschwierigkeit. In der Wertung verlor Vanessa zwei Figuren mit 5,39 Punkten, Anna blieb nahezu fehlerfrei, Abzug nur 1,29 Punkte.

In der 4er-Einrad-Disziplin trafen Miriam Schnell, Svenja Fenner und die Geschwister Leonie und Sarah Kurtz auf das Quartett der Soli Erlangen. Im Kürwert hatte Erlangen einen Vorsprung von gut sieben Punkten, im Ergebnis waren es dann noch fünf. Die 20 Abzugspunkte der Schwabacherinnen sind angesichts des dritten Auftrittes akzeptabel, zumal es die Konkurrenz auch nicht besser machte.

Ergänzt von Clara Kaiser und Luna Ittner hatte das 6er-Team  gegen drei Mannschaften der Soli Herzogenaurach anzutreten. Diese legten allesamt höhere Kürwerte vor und qualifizierten sich für die bayerischen Titelkämpfe. Dem hiesigen Sextett gelang nicht alles, im Ergebnis summierten sich 30 Abzugspunkte. Ursächlich hierfür waren Unsicherheiten, zwei fehlende Elemente sowie ein Abstieg. Nachsicht ist dennoch geboten, da die Mannschaft erstmals im Dezember letzten Jahres angetreten war. Mit Trainingsfleiß werden sich die talentierten Mädels bald erfolgreicher präsentieren.

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 19.05.2017

Pressebericht: Radsport-Oldies bei Gedächtnis-Wettkampf

(sta) „Heute sind wir alle Sieger!“: Diese Gratulation galt den ehemaligen Kunst- und Einradsportlern, die sich in der Schulsporthalle in Burgheim bei Neuburg/Donau zum „1. Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ wieder in den Sattel schwangen. Albert Frank vom Radfahrerverein Burgheim hatte diesen besonderen Wettkampf initiiert und organisiert. Insgesamt 33 Aktive, Teilnahmemindestalter 25 Jahre, zeigten bei Team- und Einzelstarts in fünf verschiedenen Disziplinen, dass sie auch nach Jahrzehnte langer Pause nichts verlernt haben.

Mit ihren von viel Beifall begleiteten Kürdarbietungen ehrten sie den 2012 im Alter von 74 Jahren verstorbenen Heinz Butz von der Solidarität Nürnberg. Dort war er 1953 eingetreten, nach einigen aktiven Jahren engagierte er sich in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen bis hinauf  zur Bundesebene . Fachlich höchst kompetent, anerkannt und geschätzt: Ein Urgestein des Hallenradsports.

Zehn einstmals aktive Sportlerinnen des RMSC Solidarität Schwabach hatten sich wieder zusammen gefunden, einige Wochen fleißig trainiert, respektable Kürprogramme einstudiert und mit einem gut 25-köpfigen Begleittross nach Burgheim gereist. Besonders beachtlich dabei, dass die 2er-Kunstrad-, die beiden 4er- und das 6er-Einradteam in der eingeübten Besetzung noch nie zusammen gefahren waren.

In den Einrad-Disziplinen gab es beim Vierer mit Jessica Engelhardt, Sabrina Gehlert, Rebecca Schmiedl und Nicole Stadelmann, zum 6er-Team ergänzt von Nadine Egerer und Nicole Schaible sowie im zweiten Vierer mit Nadine Egerer, Tanja Kormann, Nicole Schaible und Hannelore Stadelmann kein Vorbeikommen am RV Burgheim. Auch nach 25 Jahren demonstrierten die Gastgeberinnen aus früheren Teamgemeinschaften hochwertige Klasse, wobei ein Vierer seine Kür komplett rückwärts und überaus synchron präsentierte.

Pluspunkt für Schwabach hier die besondere Auszeichnung von Hannelore Stadelmann, Zitat aus dem Neuburger(Donau)Kurier: „Mit beeindruckenden 67 Jahren war sie die älteste Teilnehmerin und ließ die Zuschauer über ihre Sportlichkeit staunen.“

Personell stark von Solifrauen dominiert war auch die Disziplin 1er-Kunstrad  mit sieben von 11 Starterinnen. Jessica Engelhardt konnte einen Rang vorfahren, wurde Dritte und verfehlte den zweiten Platz um lediglich 0,50 Punkte. Sabrina Gehlert und Rebecca Schmiedl wurden Fünfte und Sechste, ab Rang Acht folgten Christina Groß, Nicole Stadelmann, Melanie Engelhardt und Tanja Kormann.

Gehlert/Groß sowie die Schwestern Engelhardt starteten zudem noch in der 2er-Disziplin, belegten unter fünf Duos den 2. und 3. Platz. Beim 2er offene Klasse berührte besonders der Kürvortrag von Butz-Sohn Manfred und Enkel Matthias, zumal sich Matthias erstmals einem Kunstrad und vor allem seinem Vater anvertraute.

Der überaus gelungene und bestens organisierte Erinnerungswettkampf überzeugte mit beeindruckenden sportlichen Leistungen der „Oldies“  und durch Fairness, Anerkennung und Respekt: Wiederholung gerne erwünscht!

Auch die Augsburger Allgemeine und der Donaukurier haben sehr schöne Artikel über diesen tollen Wettkampf gebracht.


Am 25.03.2017 fand in Burgheim zum Andenken an Heinz Butz das „Heinz-Butz-Gedächtnisturnier“ zum ersten Mal statt. Auch die Soli Schwabach war mit vielen ehemaligen Kunst-/und Einradfahrerinnen vertreten.

Einen kleinen Auszug der Darbietungen auch der anderen Sportler gibt es hier zu sehen:

Pressebericht:  Soli-Nachwuchssportler beim Bayern-Cup

Mit dem Sonnenstuhl-Weinpokal in Randersacker begann die diesjährige aus insgesamt fünf Wettkämpfen bestehende Bayern-Cup-Serie 2017 im Kunstradfahren. Der gerade einmal sechs Jahre alte Leon Schmiedl vom RMSC Solidarität Schwabach startete dort erstmals auf bayerischer Ebene in der 1er-Kunstrad-Disziplin. Für ihn galt im  vierköpfigen Starterfeld der U11-Schülergruppe mit 17 Kürelementen und 24,70 Ausgangspunkten das Motto: „Dabei sein und schnuppern!“. Bei dieser Ausgangslage stand allenfalls Steven Park vom RV Amorbach mit 28,70 Punkten in vertretbarer Konkurrenz. Leon fuhr 17,66 Punkte aus und durfte mit seinem Kürvortrag durchaus zufrieden sein. Steven war damit jedoch nicht in Gefahr, fuhr 23,31 aus und blieb auf seinem dritten Platz.
Eine Superkür zeigte Marc Mellin, TG Soli Höchberg, dem ganze 0,20 Punkte abgezogen wurden und der mit 48,20/48,00 Punkten souverän die Altersgruppe gewann. Platz zwei ging an Samuel Fraunholz, RMC Eckersdorf, mit 39,90/31,41 Punkten.

Der Sportbereich Schwabach/Roth wurde noch von Bianca Zint vom Nachbarverein TSV Bernlohe vertreten. Im 1er-Kunstrad Elite weiblich verwies Bianca mit 159,00/152,20 Punkten die zunächst vor ihr platzierte Corinna Wirth, RMC Eckersdorf auf den zweiten Platz (163,70/144,59).

Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 18.03.2017

Bezirkspokal Herzogenaurach

Nach längerer Abstinenz bei Hallenradsportmeisterschaften nahm die Schwabacher Soli mit 12 Aktiven am Bezirkspokal Mittelfranken in Herzogenaurach teil. In der Disziplin1er-Kunstradfahren zeigten sechs Sportler/innen ihre Kür, sechs Mädels wagten sich erstmals in der 4er- und 6er- Gruppierung im Einradfahren auf die Fahrfläche. Was die Schwabacher betrifft, wurde der Wettbewerb seinem Namen als „Nachwuchsmeisterschaft“ sehr gerecht: Vanessa Kurtz, Anna Müller, und Raphael Kormann bestritten ihren allerersten Wettkampf, ebenso auch alle sechs Einradfahrerinnen. Zudem hatte Lenja Horstmann lediglich bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft erste Erfahrungen sammeln können.

Wie üblich verzeichnete die 1er-Disziplin der U11-Schülerinnen mit 15 Starterinnen das größte Teilnehmerfeld. Ida Sichermann bestritt ihren dritten Wettkampf, zeigte 24 Kürelemente mit 38,40 Punkten. Mit ihrer 30,20 Wertung verlor sie zwei Plätze und wurde Fünfte. Ursächlich hierfür war die volle Abwertung der beiden letzten Figuren Kehrreit- und Kehrpedalseitstand.

Lenja Horstmann brachte 20 Elemente mit 30,10 Punkten ein. Damit hatte sie seit Mai ihre Kür um gut 17 Punkte gesteigert. Anerkennenswert ist auch, dass sie nach dem Patzer beim Kürbeginn, dem Pedalstillstand, praktisch fehlerfrei fuhr. Mit dem Abzug von nur 1,75 Punkten verbesserte sie sich um einen Rang auf den siebten Platz.

Vanessa Kurtz hatte mit 12 Figuren (16,50 Punkte) zu viel Abstand von der Konkurrenz, bekam im letzten Kürviertel einige Probleme und konnte sich noch nicht weiter nach vorne verbessern.

Anna Müller (13 Figuren, 17,80 Punkte) nahm bei sieben D-Schülerinnen den letzten Ausgangsrang ein. Sie musste den zwar behalten, fuhr mit lediglich 0,82 Abzugspunkten immerhin die drittbeste Kür des Tages.

Die D-Schüler Leon Schmiedl und Raphael Kormann dürften mit 5 bzw. 6 Jahren die jüngsten Starter gewesen sein. Leon hatte im April bei der Bezirksmeisterschaft schon einen zweiten Platz erreicht. Diesmal lag er mit 24,70 Punkten knapp hinter Emil Fürst (25,20) vom RKV Bullach. Leon meisterte die Schwierigkeiten der Kür recht gut, verlor aber bei der Ausführungswertung entscheidend Punkte. Mit einem Rückstand von 2,82  blieb er hinter Emil (22,83) Zweiter.

Raphael zeigte nach kurzer Trainingsvorbereitung bis auf den Rahmenbeugestand seine weiteren acht Elemente ordentlich und blieb Dritter (11,10/9,07).

Zum Wettkampf im 4er- und 6er-Einradfahren hatten noch RKV Erlangen und RKV Herzogenaurach gemeldet. Die Solimädels – Luna Ittner, Clara Kaiser, Sarah Kurtz und Miriam Schnell – wurden beim 6er-Teams noch von Svenja Fenner und Leonie Kurtz ergänzt.  Gegenüber der erfahrenen Konkurrenz ging es für die Schwabacherinnen bei ihrem ersten Meisterschaftsauftritt vor allem darum, das 15- bzw. 12-Figurenprogramm in korrekter Folge, mit möglichst wenigen Abstiegen und ohne große Nervosität zu zeigen. Das gelang ihnen ganz prima und gebührt Anerkennung. Weiter so!


Beitrag im Schwabacher Tagblatt, 03.12.2016

Am 26.11 fand in Herzogenaurach der Bezirkspokal Mittelfranken statt.
Die Soli Schwabach war einmal mehr mit zahlreichen Sportlern und (das erste Mal) mit 4’er und 6’er Einradreigen vertreten. Ein paar Einblicke gibt es hier in der Galerie:

Der Pressebericht dazu ist hier zu finden ==> Presse

Stadtmeisterschaft 2016

Doris Grasmann vom RMSC Solidarität Schwabach ist Stadtmeisterin 2016 im 1er-Kunstradfahren der Alterskategorie Jugend. Ihre Vereinkameradinnen Enya Egerer und Nina Lastinger fuhren auf die Plätze Zwei und Drei.

Im Vorjahr hatte die Schwabacher Soli noch getrennte Titelkämpfe für Schüler und Jugend ausgerichtet. Heuer gingen jedoch nur acht Meldungen ein. Durch den kurzfristigen Ausfall von zwei Sportlern konnte die Mindestteilnehmerzahl noch soeben überschritten werden. Im verbliebenen Starterfeld wurde Doris Grasmann, vor Jahresfrist Vizemeisterin bei der Jugend, heuer ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit 25 Kürfiguren und knapp 50 Ausgangspunkten blieb ihr der letzte Auftritt vorbehalten, so dass sie alle vorherigen Kürvorträge begutachten konnte. Sie selbst fuhr eine überaus gute Kür, nur 0,84 Punkte Abzug. Mit diesem Ergebnis kratzt sie schon kräftig an der Qualifikationshürde für die bayerischen Meisterschaften.

Enya Egerer, Stadtmeisterin 2015 der Schülerklasse, konnte den Fünf-Punkte-Vorsprung gegenüber Nina Lastinger konstant halten, obwohl sie einmal von der Kunstmaschine absteigen musste. Beide zeigten jeweils 25 verschiedene Übungen und blieben im vorgegebenen Zeitlimit von fünf Minuten. Ida Sichermann bot 22 Figuren an, brachte aber den Kehrreitstand nicht mehr in die Wertung.

Erstmals starteten Anna Müller und Lenja Horstmann bei einer Meisterschaft. Beide sind erst seit wenigen Wochen im Verein, können jedoch mit 12 bzw. 10 Kürfiguren schon ein beachtliches Repertoire präsentieren. Beide fuhren ansehenswert ihr Programm ab, wobei die Kür von Lenja mit dem geringsten Punkteabzug (0,19!) bewertet wurde. Ihre zusätzliche Anerkennung: Ein großer Extrapokal!

Die Auswertungspause bis zur Siegerehrung durch Solivorstand Alfred Rettig-Hiebsch überbrückte der Kürvortrag des in Aufbau befindlichen 4er-Einradreigens, zudem zeigte die frühere Kunstradmeisterin Jessica Engelhardt, dass sie mit diesem Sportgerät nach wie vor zeigenswert auftreten kann.

Ergebnisübersicht: 1. Doris Grasmann 49,40/48,57 Punkte; 2. Enya Egerer 45,20/42,03; 3. Nina Lastinger 40,50/37,73; 4. Ida Sichermann 35,20/32,44; 5. Anna Müller 16,50/12,82; 6. Lenja Horstmann 12,60/12,41
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Auch in 2016 wurde wieder die Stadtmeisterschaft im Kunstradfahren durchgeführt.
Alle Sportler sind sehr gut gefahren. Ein kleiner Abriss der Leistungen unserer (auch neuen) Sportler ist hier zu sehen:

 

Bayern-Cup-Bezirksrunde Erlangen 08.05.2016

Bestätigung des Erfolgs: Errangen sechs Kunstradsportler des RMSC Solidarität Schwabach vor vier Wochen bei der Bezirksmeisterschaft fünf Podestplätze, standen diesmal bei der Bayern-Cup-Bezirksrunde von fünf Starterinnen vier auf dem Treppchen.  Auf der Fahrfläche der Friedrich-Sponsel-Halle in Erlangen kamen die Solimädels nämlich bestens zurecht: Vier neue persönliche Bestleistungen und drei Wertungen mit weniger als 1,50 Punkten Abzug standen bei der Siegerehrung auf der Erfolgsagenda.

Enya Egerer gewann die Altersklasse U13, Nina Lastinger fuhr hier mit ihrem bisher besten Wettkampf  auf den Bronzeplatz.  Im beständig stärksten U11- Teilnehmerfeld überzeugte besonders Janina Polster, die mit dem geringsten Punktabzug (1,11) und neuer Bestleistung fünf Konkurrentinnen übertrumpfte und ebenfalls Dritte wurde. Die Schwabacher Erfolgsserie komplettierte auch mit Bestergebnis Ida Sichermann, die einen Rang auf den vierten Platz vorrückte.  Doris Grasmann gelang  in der U15-Gruppe ebenfalls ihr bisher bester Kürvortrag, mit dem sie den zweiten Platz festhalten konnte.

Im Einzelnen: Janina und Ida hatten in dem 19er Starterfeld jeweils 22 von 30 möglichen und unterschiedlichsten Kürübungen im Programm. Mit 32,80 bzw. 35,20 waren sie auf dem achten bzw. fünften Ausgangsrang notiert. Janina fuhr mit 31,69 Ergebnispunkten nahezu fehlerfrei, Ida hatte im Mittelteil beim „Seitknien Fußantrieb“ leichte Probleme und kam auf 31,60 Punkte. Die Altersgruppe gewannen souverän Anna-Maria Stark (49,40/47,60) vom TSV Bernlohe und Victoria Gatt (39,80/34,45) vom RKB Soli Roth.

Im U13-Bereich trafen Enya und Nina auf vier Konkurrentinnen. Enya lag mit 25 Kürelementen und 45,20 Punkten in Front, ihr  gelungener Vortrag brachte 43,80 Punkte und den sicheren Sieg. Nina (25, 40,50/39,19) fuhr ebenfalls eine tolle Kür und ließ Fabienne Schwarz (43,30/38,50) vom RC Wendelstein hinter sich.  An Kristin Kampfer, RKV Bullach, und deren Supernote von 41,20/40,53 war dann allerdings kein vorbei kommen.

In der ältesten Schülerklasse U15 fuhr bei fünf Starterinnen Nina Schuh vom RC Wendelstein mit 57,70 eingereichten und 54,54 ausgefahrenen Punkten  quasi außer Konkurrenz. Mit lediglich 0,10 Punkte Differenz im Kürwert waren Doris (49,40) und Sarah Nayci (49,30), TSV Bernlohe, die beiden verbliebenen Podestplätze auch nicht zu nehmen. Äußerst  knapp dabei auch der Endstand: Mit 45,95 Punkten lag Doris ganze 0,18 Punkte vor Sarah. Mailina Geiger vom RC Wendelstein vervollständigte mit 40,90/37,13 Punkten als Vierte ein erfolgreiches nachbarschaftliches Quartett.


Am gestrigen Sonntag wurde in Erlangen die Bezirksrunde des Bayerncup ausgefahren.
Unsere Sportler konnten allesamt gut abschneiden und sich in ihrer persönlichen Bestleistung verbessern.

Ein paar Eindrück sind hier zu finden:

Bezirksmeisterschaft Schüler/Elite in Schwabach

Sechs Teilnehmer, fünf Podestplätze in der Disziplin 1er-Kunstradfahren: Mit dieser Erfolgsbilanz überzeugten die Sportler des RMSC Solidarität Schwabach bei der mittelfränkischen Hallenradsportmeisterschaft der Schüler und Elite. In der Goldschlägerhalle errang Enya Egerer ihren ersten Bezirkstitel bei den U13-Schülerinnen. Nina Lastinger stieg hier auf das Bronzetreppchen. Weitere dritte Plätze fuhren Doris Grasmann (U15) und Ida Sichermann (U11) heraus. Neben Ida, die sich um zwei Plätze verbessert hatte, gefiel besonders auch Janina Polster, die mit 2,85 Punkten nicht nur den geringsten Abzug aller Soli-Aktiven erreichte, sondern auch noch drei Ränge übersprang und Vierte wurde. Den Silberpokal durfte zudem Leon Schmiedl (U11) in Empfang nehmen.

Bleiben wir bei den U11-Mädels, mit 19 Starterinnen das mit Abstand größte Teilnehmerfeld. Ganz stark – also namensgerecht – hier Anna-Maria Stark vom TSV Bernlohe, mit gut zehn Punkten Vorsprung souveräne Siegerin vor Victoria Gatt, Soli Roth, und für die Bayerische qualifiziert. Bei den Schülern verblüffte Leon Schmiedl das Kampfgericht mit einem „Handbussi“ beim Kürbeginn. Von dieser spontanen Geste wohl selbst überrascht, hatte er anschließend Probleme mit seiner Kürabfolge. Bei einem Fünfjährigen natürlich verzeihlich.

Enya Egerer, heuer in die U13 aufgerückt, gewann hier auf Anhieb ihren ersten Titel, auch wenn sie beim Kehrhang abstieg. Kristina Kampfer, RKV Lauf-Bullach, konnte deshalb  als Zweite bis auf 0,64 Punkte heran rücken.
In der U15-Klasse wurde Nina Schuh vom RC Wendelstein ihrer Favoritenrolle gerecht. Den Zweikampf zwischen Doris Grasmann (50,2 Ausgangspunkte) und Sahrah Najci (49,3) entschied die Bernloherin mit 42,52 zu 41,27 ausgefahrenen Punkten für sich.

Weitere Platzierungen in der Schülerklasse: U11: Bastian Böck, RSV Fürth-Vach –  U13: Daniel Stark, TSV Bernlohe – U15: Alexander Stark, TSV Bernlohe – 2er-Kunstrad Schülerinnen: Ließ/Gottschalk, RSV Fürth-Vach

In der 1er-Eliteklasse dominierten vom TSV Bernlohe Milena Slupina und Bianca Zint mit 167,95 bzw. 147,49 Punkten. Bei den Männern fuhr Martin Fürsattel, RSV Fürth-Vach, mit 191,50 Punkten den Tagesbestwert.  Im 2er Frauen gewannen Riedlinger/Schmauß aus Vach vor Roßbach/Hebbig vom RKV Lauf-Bullach.

Die Einrad-Wettkämpfe der 4er- und 6er-Mannschaften blieben ausschließlich weiblichen Aktiven vorbehalten, besetzt waren die Altersklassen U13, U15 und Frauen. Hier die Platzierungen:  4er U13-Schülerinnen: 1. – 3. Platz RKV Soli Herzogenaurach, 4. und 5. Platz RKB Soli Roth;

4erU15-Schülerinnen: 1. Fürth-Vach, 2. Herzogenaurach, 3. Roth, 4. und 5. RKV Soli Erlangen;

6erU13: 1. und 2. Platz Herzogenaurach; 6erU15: 1. Erlangen;  4er Einrad Frauen: 1. Roth, 2. Herzogenaurach; 6er Frauen: 1. Roth

Beitrag im Schwabacher Tagblatt


Am 10.04.2016 war der RMSC Solidarität Schwabach e.V. Ausrichter der Bezirksmeisterschaft Schüler/Elite.
Wir fanden, das war eine gelungene Veranstaltung. Eine (etwas größere) Auswahl an Bildern ist hier zu finden:


Vorschau auf die Hallenradsport-Bezirksmeisterschaft

Hallenradsport-Premiere in der neuen „Goldschlägerhalle“ und eine große organisatorische Herausforderung an den RMSC Solidarität Schwabach als Ausrichter: Nahezu 120 Kunst- und Einradsportler kämpfen bei der mittelfränkischen Bezirksmeisterschaft in den Altersklassen Schüler und Elite auf zwei Fahrflächen um die Podestplätze und die Qualifikation für die bayerischen Titelkämpfe.

Die Wettkämpfe beginnen um 10.30 Uhr, die Siegerehrung ist für 15 Uhr eingeplant. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl sorgt ebenfalls die Schwabacher Soli.

Nicht nur ein „Heimspiel“, sondern auch gute Chancen für das Siegertreppchen haben in der 1er-Disziplin Doris Grasmann (U 15) sowie Enya Egerer und Nina Lastinger (U13) sowie als jüngster Starter der fünfjährige Leon Schmiedl bei den U11-Schülern. Für Anna-Lena Reiss, Ida Sichermann und Janina Polster hingegen gilt es, die Ausgangsplatzierung zu verbessern.

Spitzenleistungen sind aus der Nachbarschaft zu erwarten: Anna-.Maria und Alexander Stark vom TSV Bernlohe und Nina Schuh vom RC Wendelstein gehören zur mittelfränkischen Spitzenklasse in ihren jeweiligen Altersgruppen.

In der Elite-Klasse dürften Milena Slupina und Bianca Zint, beide Bernlohe, und Martin Fürsattel, RSV Fürth-Vach, den Ton angeben.

Mehr als 60 Aktive steigen auf das Einrad, um in der 4er- und 6er-Disziplin die besten Teams zu finden. Besonders dominant ist hier die Soli Herzogenaurach mit insgesamt zehn Mannschaften. Starke Konkurrenz wird allerdings von der Soli Roth, vertreten mit vier Teams, insbesondere bei den Frauen und der Soli Fürth-Vach bei den U15-Schülerinnen kommen.     sta